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WM 2014: André Schürrle drängt ins Team der Nationalmannschaft

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So könnte der Angriff gegen Portugal aussehen  

André Schürrle drängt ins Team

11.06.2014, 12:32 Uhr | t-online.de

WM 2014: André Schürrle drängt ins Team der Nationalmannschaft. Gegen Portugal auch wieder am Jubeln? Lukas Podolski, André Schürrle und Thomas Müller (v. li.)  (Quelle: dpa)

Gegen Portugal auch wieder am Jubeln? Lukas Podolski, André Schürrle und Thomas Müller (v. li.) (Quelle: dpa)

Aus Santo André (Brasilien) berichtet Thomas Tamberg

André Schürrle hatte sich verspätet. Die Pressekonferenz mit dem Spieler des FC Chelsea musste verschoben werden. Der Segeltörn mit Mike Horn hatte ein wenig länger gedauert. Der südafrikanische Weltumsegler stattete der Nationalmannschaft einen Besuch in Campo Bahia ab und ankerte, wie es sich gehört, mit seinem Schiff unmittelbar vor dem deutschen Quartier. Dort zeigte er den Spielern einige Segel-Manöver auf, na ja, fast hoher See. Zuvor hielt er im Camp einen Motivationsvortrag, von dem sich Schürrle "sehr beeindruckt" zeigte.

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Dabei bräuchte der Offensivmann, der im vergangenen Sommer von Bayer Leverkusen zum FC Chelsea gewechselt war, in Sachen Motivation eigentlich kaum noch Nachhilfe, schließlich heißt sein aktueller Trainer José Mourinho.

"Totale Gier"

Von ihm hat er, wie er sagt, "die totale Gier, unbedingt gewinnen zu wollen", längst übernommen. Allein schon in dieser Hinsicht habe ihn der Portugiese besser gemacht. Offenbar so gut, dass Schürrle bei seiner ersten WM ernsthaft mit einem Platz in der Startelf rechnen kann.

Zwar ist die Konkurrenz auch nach dem Ausfall von Marco Reus mit Thomas Müller, Lukas Podolski, Miroslav Klose und Mario Götze auf den drei in Frage kommenden Offensiv-Positionen groß. Doch lässt man die gesamten Eindrücke der vergangenen Tage auf sich wirken, dann zeichnet sich ab, dass Schürrle gegen Portugal auf der rechten Außenbahn zum Einsatz kommen wird. Für Chelsea erzielte er sieben seiner acht Tore in der Premier League von dieser Seite.

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Auf rechts war ursprünglich mal Thomas Müller vorgesehen. Doch durch das Aus von Reus ist Löw zum Umdenken gezwungen. Und der Bundestrainer plant offensichtlich ohnehin mit einer falschen Neun im Zentrum. Für diese Rolle hat er den Bayern-Star vorgesehen. Mittelstürmer Miroslav Klose ist nach seiner Verletzungspause zwar wieder genesen, aber noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Bei den schweißtreibenden Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit dürfte sich der 36-Jährige eher in der Jokerrolle wiederfinden.

Podolski plötzlich wieder eine Waffe

Auch auf der linken Außenbahn, Schürrles eigentlicher Schokoladenseite, hat sich mit Lukas Podolski zuletzt ein anderer wieder ins Rampenlicht gespielt. Beim letzten Test gegen Armenien agierte dieses Trio bereits in ihren vorgesehen Rollen. Schürrle erzielte den Führungstreffer, auch Podolski traf einmal und bereitete drei weitere Treffer vor.

Rechtzeitig zu seiner dritten WM ist der Arsenal-Star wieder in Topform. "Ich bin mir meiner Stärken bewusst, und der Bundestrainer kennt sie auch", sagt Podolski selbstbewusst. Joachim Löw wisse, "dass er mir immer vertrauen und auf mich setzen kann".

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Ein topfitter Podolski, ein enorm ehrgeiziger Müller, von Pep Guardiola beim FC Bayern in großen Spielen einen Tick zu oft verschmäht und ein selbstbewusster Schürrle: Dieses hoch motivierte Trio könnte in Brasilien für Furore sorgen. Von der Bank dürften der erfahrene Klose sowie Supertalent und Allrounder Götze für weitere Impulse sorgen.

Philipp Lahm ist ohnehin fest davon überzeugt, dass auf die Ersatzleute bei diesem Turnier eine besondere Rolle zukommen wird. "Ich bin sicher, dass viele Spiele hinten heraus entschieden werden", sagte der Kapitän: "Daher sind die Einwechselspieler so wichtig."

Anspruchsloser DFB

Ansprüche auf einen Platz in der ersten Elf wolle Schürrle aber auf keinen Fall stellen. „Hier geht es ums Ganze, da muss man sein Ego hintenanstellen“, sagte er brav. Mit Ansprüchen hält man es beim DFB ohnehin nicht so genau.

Mike Horn ist seit 2008 mit seiner Mannschaft auf der Segelyacht Pangaea auf den Weltmeeren unterwegs. Der Wahlschweizer will dabei vor allem auf Umweltprobleme aufmerksam machen. Auf Einladung von DFB-Generalsponsor Mercedes schaute er nun also bei der Nationalmannschaft in Campo Bahia vorbei. Hier wo der DFB mitten im Naturschutzgebiet eine "Bezirkssportanlage" ("kicker") aus dem Boden gestampft hat. Aber das ist eine andere Geschichte.

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