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WM 2014 Ticker: Daum will Lahm als Außenverteidiger spielen sehen

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Ticker zur WM 2014  

Daum will Lahm als Außenverteidiger sehen, Chile beschränkt Zugang für Journalisten

24.06.2014, 14:30 Uhr | AFP, dpa, t-online.de, sid

WM 2014 Ticker: Daum will Lahm als Außenverteidiger spielen sehen. Ganz Deutschland fiebert bei der WM 2014 mit - und das nicht nur auf der Fanmeile in Berlin. (Quelle: dpa/Bernd von Jutrczenka)

Ganz Deutschland fiebert bei der WM 2014 mit - und das nicht nur auf der Fanmeile in Berlin. (Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Vom 12. Juni bis 13. Juli steigt in Brasilien die große Fußball-Party. Dort geschehen auch abseits des Rasens und der Pressekonferenzen wichtige und witzige Sachen. t-online.de sammelt im WM-2014-Ticker die spannendsten News und Gerüchte rund um die Fußball-Weltmeisterschaft.

+++ Chile beschränkt Zugang für Journalisten +++

Vor dem südamerikanischen Gipfeltreffen mit WM-Gastgeber Brasilien hat Chile bei den Pressekonferenzen der Spieler im Camp in Belo Horizonte den Zugang für Medienvertreter beschränkt. Nur noch Journalisten, die auch eine Akkreditierung vom chilenischen Verband haben, bekämen Zutritt, teilte der chilenische Fußball-Verband auf seiner Homepage mit. Dies sei aufgrund der begrenzten Kapazität des Raumes, in dem die Pressekonferenzen stattfinden, nötig.

+++ Twitter-Interesse an Brasilien lässt nach +++

Das Interesse an der brasilianischen Fußball-Nationalmannschaft und ihrem Superstar Neymar bei der Heim-WM lässt bei Twitter allmählich nach. Der Kurznachrichtendienst verzeichnete während des abschließenden Gruppenspiels der Brasilianer gegen Kamerun (4:1) lediglich 6,1 Millionen Einträge. Die Spiele gegen Kroatien (12,2 Millionen) und Mexiko (8,95 Millionen) hatten noch deutlich mehr der insgesamt 255 Millionen aktiven Twitter-User weltweit kommentiert.

UMFRAGE
Wie schneidet die deutsche Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien ab?

+++ Daum wünscht sich Lahm als Außenverteidiger +++

Der frühere Bundesliga-Trainer Christoph Daum hat dafür plädiert, Nationalmannschaftskapitän Philipp Lahm bei der Fußball-WM in Brasilien wieder als Außenverteidiger aufzustellen. "Für die Mannschaft wäre es meiner Meinung nach besser, wenn Philipp außen spielen würde", sagte Daum der Tageszeitung "Die Welt". Lahm war von Bundestrainer Joachim Löw in den ersten beiden Gruppenspielen im defensiven Mittelfeld aufgeboten worden, hat dort bislang aber nicht überzeugt.

+++ Wieder homophobe Schlachtrufe bei Mexiko-Spiel +++

Mexikos Fans können es nicht lassen: Auch beim WM-Spiel gegen Kroatien am Montagabend in Recife (3:1) fielen sie wieder durch homophobe Rufe negativ auf. Dabei hatte die Disziplinarkommission des Weltverbandes FIFA gerade erst ein Verfahren gegen den mexikanischen Verband wegen homophober Gesänge seiner Fans eingestellt. Aus den Reihen der rund 25.000 mexikanischen Fans in der Arena Pernambuco in Recife schallte gegen Kroatien erneut der Ruf "Puto!" (Stricher). Außer bei den Abstößen des gegnerischen Keepers Stipe Pletikosa war er auch bei der Vorstellung der einzelnen Spieler vor dem Anpfiff zu hören sowie nach der Roten Karte gegen Ante Rebic wegen groben Foulspiels in der 89. Minute.

+++ Belgische Königin gratuliert falschem Spieler +++

Das war peinlich für Belgiens Königin Mathilde. Beim Treffen mit der Nationalmannschaft nach dem 1:0-Sieg gegen Russland verwechselte die Gattin von König Philippe Stürmer Romelu Lukaku mit Divock Origi, dem Schützen des entscheidenden Treffers. "Bravo, dank Ihrem Tor haben wir gewonnen, nicht wahr?", sagte sie, während sie Lukakus Hand schüttelte. Der musste lachen und zeigte mit dem Finger auf Origi.

+++ 15 Festnahmen wegen illegaler WM-Wetten +++

Die WM 2014 hat auch die Anzahl der illegalen Wetten in Singapur die Höhe getrieben. 15 Wettbetrüger nahm die Polizei am Wochenende bei einer Razzia fest. Ihnen wird nach vorläufigen Untersuchungen vorgeworfen, durch illegale Wetten allein in den vergangenen zwei WM-Wochen etwa 800.000 Dollar (rund 588.000 Euro) eingenommen zu haben. Bei einer Razzia wurden Computer, Handys und zahlreiche Dokumente sichergestellt, berichtete die Polizei, machte jedoch keine Angaben über die Nationalität der festgenommenen Personen. Die Polizei geht davon aus, dass in Singapur in den WM-Wochen vermehrt illegale Fußball-Wetten getätigt werden, zumal die Quoten wesentlich höher ausfallen als bei den legalen Buchmachern.

+++ Baffoe hofft auf Einsatz von Boateng und Essien +++

Vor dem WM-Spiel gegen Deutschland glaubt der ehemalige ghanaische Fußball-Nationalspieler Anthony Baffoe an eine Rückkehr von Kevin-Prince Boateng und Michael Essien in Ghanas Startelf. "Das sind zwei Spieler mit einer Qualität, die gegen eine Mannschaft wie Deutschland wichtig ist. Ich kann nicht in den Kopf des Trainers gucken. Aber ich gehe davon aus, dass auf jeden Fall einer der beiden spielen wird", sagte Baffoe im ZDF-Interview. Bei der 1:2-Auftaktniederlage gegen die USA hatte Ghanas Trainer Kwasi Appiah Boateng und Essien erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Im zweiten Gruppenspiel gegen die DFB-Auswahl benötigt die Mannschaft dringend ein Erfolgserlebnis. "Deutschland ist klarer Favorit. Doch wir brauchen die Punkte. Wenn wir uns gut auf das Spiel einstellen, können wir auch etwas holen", sagte Baffoe.

+++ Otto Addo bei Ghanas Medien gefragt +++

Im ghanaischen WM-Lager gibt es neben Kevin-Prince Boateng noch einen weiteren Kenner des deutschen Fußballs. Otto Addo brachte es in seiner Profikarriere immerhin auf 98 Bundesligaspiele für Borussia Dortmund, Mainz 05 und den Hamburger SV. Inzwischen arbeitet der 39-Jährige als U 19-Trainer beim HSV - und während der WM 2014 auch als Scout für Ghanas Nationalteam. Vor dem Gruppenspiel gegen die DFB-Auswahl an diesem Samstag war er daher ein gefragter Mann bei den Medienvertretern aus Ghana. Addo verbreitete vor der Partie in Fortaleza Zuversicht. "Positiv denken ist sehr wichtig. Ich bin sicher, dass wir Deutschland schlagen können, auch wenn sie sehr effizient spielen. Wir haben die Qualität!", sagte er

Unser Mann vor Ort 
Müller stark, Stimmung top - so kann's weitergehen

Redakteur Thomas Tamberg war beim Spiel Deutschland gegen Portugal. Video

+++ Bisher 17 Angriffe auf Journalisten bei WM +++

Nach Angaben des inter-amerikanischen Journalisten-Verbandes IAPA sind seit Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien 17 Journalisten angegriffen worden. Der Verband forderte die offiziellen Stellen auf, umgehend Untersuchungen einzuleiten. "Wir verurteilen die Akte der Gewalt, die in den meisten Fällen von Sicherheitsbeamten ausgeübt wurden", sagte der Vorsitzende Claudio Paolillo. Der internationale Verband der Sportjournalisten AIPS forderte nach dem Sturm des Pressezentrums in Rio de Janeiro vom Weltverband FIFA eine Untersuchung der Sicherheitsbedingungen für die Journalisten. "Die FIFA und die lokalen Organisatoren müssen sich Fragen lassen, warum die Beamten viel Zeit mit der Durchsetzung von unbedeutenden Regeln vergeuden, aber am Spieltag nicht die Sicherheit gewährleisten können", hieß es in einer Mitteilung.

+++ Franzi ist Schweini-Fan +++

Der ehemalige Schwimmstar Franziska van Almsick ist Fan von Bastian Schweinsteiger. "Er hat sich in den letzten Jahren zu einer herausragenden Persönlichkeit entwickelt und bringt sicherlich die größte Erfahrung mit", sagte sie. Besonders gern erinnert sich die Wahl-Heidelbergerin an ihren eigenen Weltmeisterschafts-Sieg als Schwimmerin zurück. "Einer der besten Momente bei einer WM war sicherlich 1994 mein Sieg über 200 Meter Freistil in Weltrekordzeit. Dieses Gefühl, gerade Weltmeister geworden zu sein, wünsche ich unseren Fußballern auch wieder einmal."

UMFRAGE
Wird Thomas Müller Torschützenkönig der WM 2014?

+++ Pelé steckt im Stau fest +++

Der berüchtigte Stau der Millionenmetropole Sao Paulo hat auch Fußball-König Pelé nicht verschont. Der Jahrhundertfußballer kam aus Santos und steckte in Sao Paulo im Verkehr fest. So musste er die erste Halbzeit der Partie Brasilien-Mexiko (0:0) notgedrungen im Radio verfolgen. Eigentlich hatte er pünktlich im Morumbi-Stadion sein wollen, um dort die in Fortaleza ausgespielte Partie auf Großleinwänden zu verfolgen.

+++ Rooney wieder auf zentraler Position? +++

Englands Stürmerstar Wayne Rooney steht Medienberichten zufolge beim zweiten WM-Gruppenspiel gegen Uruguay vor der Rückkehr auf eine zentrale Angriffsposition. Der 28-Jährige sei von Trainer Roy Hodgson im nicht-öffentlichen Training am Dienstag hinter Stoßstürmer Daniel Sturridge eingesetzt worden, schrieben englische Zeitungen übereinstimmend. Demnach könnte Raheem Sterling in der Partie am Donnerstag (21.00 Uhr) auf den rechten Flügel rücken und Danny Welbeck die linke Seite besetzen. Rooney hatte beim 1:2 gegen Italien auf der ungewohnten linken Außenstürmerposition gespielt und erneut sein erstes WM-Tor verpasst.

4:0-Sieg im Auftaktspiel 
DFB-Elf fegt Portugal vom Platz: Fans sind begeistert

Mit drei Toren macht Thomas Müller den Traumstart der Deutschen perfekt. Video

+++ Wussten Sie dass, ... +++

... die Auslosung der Spielpaarungen bei der ersten Fußball-WM 1930 in Uruguay erst kurz vor dem ersten Anpfiff durchgeführt wurde? Der Ausrichter wollte erst nach Ankunft der fünf europäischen Teams die Lostrommel rühren. Die Teams waren allerdings drei Wochen per Schiff unterwegs, bevor sie in Montevideo eintrafen.

+++ Zweiter Auftritt für Brasilien +++

Gastgeber Brasilien kann bei der Fußball-WM am Dienstag (21.00 Uhr MESZ/ZDF) den nächsten Schritt auf dem Weg zum ersehnten sechsten Titel machen. Mit einem Sieg gegen Mexiko in Fortaleza könnte die Seleçao schon nach dem zweiten Gruppenspiel für das Achtelfinale der Weltmeisterschaft planen. Beide Teams hatten ihre Auftaktpartien gewonnen.

Urlaub 
Weltmeister verabschieden sich

Bastian Schweinsteiger und Co. legen nun erst einmal ein paar Tage die Füße hoch. mehr

+++ Brasilien - Mexiko im Live-Stream +++

Heute Abend steigt mit der Begegnung Brasilien gegen Mexiko das Spitzenspiel in der Gruppe A. Der WM-2014-Gastgeber kann mit einem Sieg schon das Achtelfinale klar machen. Wenn ihr das Spiel – oder auch die Partien Belgien gegen Algerien und Russland gegen Südkorea – im Internet verfolgen möchtet, haben wir bei t-online.de den ausführlichen Live-Ticker zur WM 2014. Alternativ gibt es ab den Live-Stream der Spiele bei den Kollegen von zdf.de. Wir dürfen leider keinen Stream von der WM 2014 anbieten.

+++ Polizei prüft Knall am Mannschaftsquartier von Honduras +++

Am Mannschaftsquartier des honduranischen Fußballteams bei der Weltmeisterschaft in Brasilien ist möglicherweise geschossen worden. Wie die Polizei am Dienstag in Porto Feliz mitteilte, gehen Ermittler entsprechenden Informationen nach. Allerdings sei auch denkbar, dass es sich um einen Böller oder die Fehlzündung eines Autos gehandelt habe, hieß es. Im Umkreis des Hotels Transamérica seien weder eine Patrone noch ein Einschussloch gefunden worden. Porto Feliz liegt etwa 120 Kilometer nordwestlich von São Paulo.

Willkommen in Campo Bahia 
So wohnt die DFB-Elf in Brasilien

14 luxuriöse Villen und ein Pool mit eigener WM-Bar warten auf die deutschen Spieler. Video

+++ WM in Brasilien auf Rekordkurs +++

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien steuert auf einen Torrekord zu. In den 14 Partien der ersten fünf Spieltage fielen 44 Treffer. Sollte der bisherige Schnitt von 3,14 Toren pro Spiel über sämtliche 64 WM-Partien gehalten werden, käme man am Ende auf 201 Treffer. Der bisherige Rekord liegt bei 171 Toren (ohne Elfmeterschießen) und wurde beim Endrunden-Turnier 1998 in Frankreich aufgestellt.

+++ De Maizière will Selfie mit Sami Khedira +++

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) könnte sich ein Kabinen-Selfie mit Nationalspieler Sami Khedira vorstellen. "Wenn er mich da ran lässt", sagte de Maizière in Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte nach dem Auftaktsieg der deutschen Mannschaft für ein Foto mit Lukas Podolski posiert. Der Innen- und Sportminister de Maizière reist zu einem möglichen Achtelfinalspiel der deutschen Elf nach Brasilien. Von dem Auftritt der deutschen Mannschaft gegen Portugal zeigte sich de Maizière sehr zufrieden. "Das Spiel war aus unserer Sicht schnell, schön (...), kräfteschonend", kommentierte de Maizière. "Ich habe selten eine deutsche Mannschaft gesehen, die in allen Mannschaftsteilen so kompakt gut war." Allerdings warnte er vor zu hohen Erwartungen: "Mein Rat ist: Wir sollten alle auf dem Teppich bleiben."

+++ Podolski-Selfie mit Kanzlerin der Renner bei Facebook +++

Es ist schon jetzt das legendärste Foto vom Auftaktspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Portugal: das Selfie von Lukas Podolski mit Kanzlerin Angela Merkel. Seit das Bild am Montagabend um kurz nach halb neun gepostet wurde, hatten es am Dienstagmittag bereits 12,6 Millionen Menschen auf Facebook gesehen. Zudem brachte es der Schnappschuss auf über 1,4 Millionen Interaktionen und mehr als 420.000 Likes. Darüber hinaus wurde das Foto rund 8500-mal kommentiert und knapp 27.000-mal geteilt - in weniger als 15 Stunden.

+++ Müller sechster deutscher Dreifach-Torschütze +++

Thomas Müller ist mit seinen drei Treffern im WM-Auftaktspiel gegen Portugal (4:0) erst der sechste deutsche Fußball-Nationalspieler, dem dieses Kunststück gelang. Zuvor trafen Edmund Conen (1934/5:2 gegen Belgien), Max Morlock (1954/7:2 gegen die Türkei), Gerd Müller (1970, 5:2 gegen Bulgarien und 3:1 gegen Peru), Karl-Heinz Rummenigge (1982/4:1 gegen Chile) und Miroslav Klose (2002/8:0 gegen Saudi Arabien) jeweils dreimal in einem WM-Spiel.

+++ Deutschland gegen Portugal beschert Super-Quote +++

Der WM-Auftakt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat der ARD am Montag gleich die beste Quote im laufenden Turnier beschert. Den 4:0-Sieg über Portugal verfolgten ab 18 Uhr 26,36 Millionen Zuschauer - der Marktanteil betrug 81,8 Prozent. Den bisherigen Bestwert hielt das Eröffnungsspiel zwischen Brasilien und Kroatien am 12. Juni mit 15,87 Millionen Zuschauern im ZDF. Zum Vergleich: Zum Start der WM in Südafrika verbuchte die deutsche Mannschaft vor vier Jahren beim Auftaktsieg gegen Australien am späteren Abend 27,91 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil lag mit 74,4 Prozent jedoch etwas niedriger. Bei diesen Quoten sind jedoch all die Fans nicht eingerechnet, die in Kneipen oder auf Plätzen beim Public Viewing mitgefiebert haben.

+++ Russland-Coach erteilt Twitter- und Facebook-Verbot +++

Aus Angst vor dummen Einträgen hat Russlands WM-Trainer Fabio Capello seinen Spielern ein Twitter- und Facebook-Verbot für die Zeit der WM 2014 erteilt. "Die Spieler müssen einen Monat enthaltsam sein. Wenn sie wieder heimkehren, können sie wieder durchdrehen", sagte der für seine eiserne Disziplin berüchtigte Coach aus Italien in Cuiabá. "Tweets können zu einem Ärgernis werden, wenn sie nicht in intelligenter Weise geschrieben werden. Also rufe ich meine Spieler auf, keine Sozialnetzwerke zu verwenden."

+++ DFB-Elf bleibt für Ronaldo ein Albtraum +++

Cristiano Ronaldo winkte ab, diskutierte mit dem Schiedsrichter, riss sich frustriert die Kapitänsbinde vom Arm: Der Weltfußballer erlebte bei seinem WM-Start in Brasilien ein bitteres Déjà-vu. 0:4 (0:3) - die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bleibt der Albtraum des portugiesischen Superstars. Zum vierten Mal traf CR7 bei einem großen Turnier seit 2006 auf die DFB-Elf, zum vierten Mal verlor der beste Spieler der Welt, zum vierten Mal blieb der Torjäger von Real Madrid ohne Treffer. In Salvador da Bahia, beim Auftakt der Weltmeisterschaft, die seine Karriere krönen soll, reichten "100 Prozent Ronaldo" wieder nicht. Besonders bitter: Aus dem anfänglichen Jubel der Fans wurden am Ende Pfiffe und Buhrufe bei jeder Ballberührung.

+++ 100 WM-Spiele der DFB-Auswahl +++

Im 100. WM-Spiel feierte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zum Auftakt der Weltmeisterschaft in Brasilien in Salvador einen überlegenen 4:0-Sieg gegen Portugal. Die Premiere erfolgte am 27. Mai 1934 beim 5:2 im Achtelfinale gegen Belgien in Florenz. Die deutsche Nationalmannschaft, die an 18 WM-Endrunden teilnahm, hat 61 WM-Spiele gewonnen, 19-mal unentschieden gespielt und 20 Partien verloren, darunter die Finals 1966, 1982, 1986 und 2002.

+++ Rangnick kritisiert Mesut Özil +++

Fußball-"Professor" Ralf Rangnick hat sich zu den zahlreichen Kritikern von Nationalspieler Mesut Özil gesellt. "Mesut hat sich in den vergangenen Jahren taktisch nicht wirklich weiterentwickelt. Dass er ein begnadeter Kicker ist, weiß jeder. Aber im Spiel gegen den Ball hat er immer noch große Schwächen", sagte der Sportchef von Zweitliga-Aufsteiger RB Leipzig in der "FAZ" über den 25 Jahre alten Offensivstar des FC Arsenal.

+++ Fußballfans in Nigeria fürchten um ihr Leben +++

In Nigeria müssen Fans der "Super Eagles" um ihr Leben fürchten. Unmittelbar vor dem ersten Spiel Nigerias gegen den Iran am Montag in Curitiba drohte die gefürchtete Terrorgruppe Boko Haram mit Anschlägen auf Fußballfans. Die Behörden nehmen nach den gewalttätigen Akten in den vergangenen Monaten die Ankündigung sehr ernst und beschlossen im besonders gefährdeten Bundesstaat Adamawa im Nordosten des Landes bereits erste Maßnahmen. "Wir haben beschlossen, alle Public-Viewing-Stätten unverzüglich zu schließen", sagte ein Regierungssprecher: "Wir wissen, dass das für viele Fans einen einschneidenden Effekt hat. Aber wir glauben, dass die Sicherheit der Menschen wichtiger ist."

+++ Mourinho sieht Rooney als zentralen Angreifer +++

Star-Trainer José Mourinho spricht sich in der Dauer-Debatte um Wayne Rooney für eine klassische Positionierung des Stürmers als zentraler Angreifer in Englands WM-Team aus. Beim 1:2 gegen Italien hatte Three-Lions-Coach Roy Hodgson den Offensivmann von Manchester United auf der linken Außenbahn eingesetzt. "Ich denke, das ist nicht die beste Position für Wayne, aber ich denke, dass Spieler oft Opfer für ihr Team bringen müssen und Wayne hat seine Sache gut gemacht", sagte Chelsea-Trainer Mourinho.

+++ Wussten Sie, dass... +++

... während der WM 1978 in Argentinien einige Spieler des schottischen Teams vom Hotelpersonal ins Bett getragen werden mussten? Insbesondere nach den schwachen Partien Schottlands gegen Peru (1:3) und Iran (1:1) kam es an der Hotelbar jeweils zu einem Whiskey-Trinkgelage der schottischen Spieler. Im Anschluss konnten sie sich nicht mehr auf den Beinen halten.

+++ Urs Meier kritisiert Schiedsrichter +++

ZDF-Experte Urs Meier fand nach dem 3:1-Sieg der Brasilianer im WM-Eröffnungsspiel gegen die Kroaten kritische Worte für die Entscheidungen von Schiedsrichter Yuichi Nishimura (Japan). "Den Elfmeter hätte der Schiedsrichter nicht pfeifen dürfen. Man sieht, dass Fred das nur sucht. Ein Schiedsrichter auf Weltklasseniveau hätte das sehen müssen", sagte der ehemalige FIFA-Schiedsrichter.

+++ Kenia schickt Nationalteam nach Brasilien +++

Der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta scheut keine Kosten und Mühen, um sein Nationalteam zu Höchstleistungen anzuspornen. In der kommenden Woche will er die besten Spieler des Landes nach Brasilien schicken, damit sie dort wichtige WM-Spiele live verfolgen können - und so die nötige Motivation finden, sich selbst in Zukunft für das Turnier zu qualifizieren. Gemeinsam mit seiner Frau stellte er den Spielern rund 88 000 Euro für den einwöchigen Trip zur Verfügung. Ein Sponsor steuerte weitere 29 000 Euro bei.

+++ 12,2 Millionen Tweets zum WM-Eröffnungsspiel +++

Twitter verzeichnete im Zusammenhang mit dem Eröffnungsspiel der WM 2014 zwischen Gastgeber Brasilien und Kroatien (3:1) am Donnerstag weltweit 12,2 Millionen Tweets. Diese kamen aus 150 Ländern. Twitter hat 255 Millionen User weltweit.

+++ Bosnien: Salihovic nicht schwerer verletzt +++

Entwarnung für Bosnien-Herzegowina: Der WM-Neuling Bosnien-Herzegowina kann bei seinem Debüt bei der Weltmeisterschaft in Brasilien am Sonntag in Rio de Janeiro gegen Argentinien auf Bundesliga-Profi Sejad Salihovic zurückgreifen. Der Mittelfeldspieler von 1899 Hoffenheim hatte am Donnerstag das Training der "Drachen" in Guarajá abbrechen müssen, ist nach Angaben des Verbandes aber nicht ernsthaft verletzt.

+++ DFB-Botschaft an Michael Schumacher +++

Die deutsche Nationalmannschaft denkt im fernen Brasilien an den verunglückten Formel-1-Rekordweltmeister: "Heute wird in Sao Paulo die WM angepfiffen. Dort, wo Du dein letztes F1-Rennen gefahren bist", twitterte das DFB-Team unter dem Hashtag "KeepFightingMichael". Schumacher hatte bei einem Skiunfall am 29. Dezember 2013 im französischen Meribel ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten und wurde in der Uniklinik Grenoble in ein künstliches Koma versetzt. Ende Januar wurde die Aufwachphase eingeleitet. Der ehemalige Formel-1-Star gilt als großer Fußball-Fan. Er hatte die DFB-Auswahl vor Turnieren auch schon einige Male besucht.

+++ Wussten Sie schon, dass... +++

... es schon bei der WM 1934 in Italien beinahe einen Schiedsrichter-Skandal gegeben hätte? Weil sich der Schiedsrichter des Finales, Ivan Eklind aus Schweden, vor dem Anpfiff eingehend mit dem italienischen Diktator Benito Mussolini unterhielt, munkelten später viele objektive Beobachter von Korruption. Denn mehrere rüde Attacken der Gastgeber gegen die Tschechen ahndete der Unparteiische nicht. In Unterzahl hätten die Italiener gegen die spielstarken Tschechoslowaken den 0:1-Rückstand wohl nicht mehr zu einem 2:1-Sieg umbiegen können.

+++ Krawalle in São Paulo +++

Wenige Stunden vor dem Beginn der Weltmeisterschaft in Brasilien ist die Polizei in der Stadt São Paulo mit Blendgaranten und Gummigeschossen gegen WM-Gegner vorgegangen. Dutzende Demonstranten versammelten sich am Donnerstag bei einer U-Bahnstation und wollten mit einem Transparent mit der Aufschrift "Wenn wir keine Rechte haben, wird es keine Meisterschaft geben" zum Corinthians-Stadion marschieren. In der Arena finden am Abend die WM-Eröffnungsfeier und das Auftaktspiel Brasilien gegen Kroatien statt.

+++ Deutschland noch nicht im WM-Fieber +++

Wenige Tage vor dem ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal scheint die Stimmung in der Heimat noch wenig weltmeisterlich. Die großflächige Beflaggung an Roller, Fahrrad und PKW fehlt bislang ebenso wie an Hauswänden, Balkonen und Wohnzimmerfenstern. Nicht einmal zum Gesprächsthema Nummer eins in vielen Büros schaffte es der Fußball nach den verheerenden Unwettern Anfang der Woche. Woran es liegt, ist schwer festzumachen, vermutlich eine Mischung aus sportlicher Skepsis in Bezug auf die deutschen Titelchancen und geographisch weiter Entfernung zum Ort des Geschehens. Einzig der Einzelhandel hat schon längst geflaggt: Supermarktregale in Nationalfahnen-Camouflage, brasilianische Sambatänzerinnen aus Pappe und schwarz-rot-goldene Vuvuzuela-Überreste im Schaufenster des Dorf-Friseurs - Verkaufsstrategie statt Volkseuphorie.

+++ Kroatien plant Sensation +++

Der gebürtige Berliner Niko Kovac plant mit Kroatien im WM-Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Brasilien eine Sensation. "Diese Mannschaft kann Historisches schaffen", sagte der Nationaltrainer: "Wir werden alles geben, um Brasilien zu überraschen." Zwar versprach der langjährige Bundesliga-Profi (Hertha BSC, Bayer Leverkusen, Hamburger SV, Bayern München) "keinen Bus im Strafraum zu parken, sondern zu attackieren". Dennoch ist sein erstes Ziel, so lange wie möglich das 0:0 zu halten. "Wir wollen alles dafür tun, dass die Fans buhen und pfeifen", sagte der 42-Jährige schmunzelnd. Kovac erklärte aber auch, es sei "ziemlich realistisch", dass Brasilien den Titel gewinne. Neymar, den Superstar der Selecao, bezeichnete er als "einen der drei besten Spieler der Welt".

+++ Papst wünscht sich Fest der Solidarität unter den Völkern +++

Papst Franziskus wünscht sich die Fußball-WM in Brasilien nicht nur als Sportereignis, sondern als ein Fest der Solidarität unter den Völkern. Es gehe darum, Grenzen der Sprachen, Kulturen und Nationen zu überwinden, hält Franziskus in einer Videobotschaft fest, die vom brasilianischen Radio Globo in der Nacht zum Donnerstag ausgestrahlt wurde. Mit großer Freude wende er sich an alle "lieben Fußballfans", so Franziskus. "Der Sport ist die Schule des Friedens, er bringt uns bei, den Frieden zu errichten."

+++ Italien will Duell mit Deutschland vermeiden +++

Der italienische Nationaltrainer Cesare Prandelli will bei der Fußball-WM in Brasilien ein Duell mit der deutschen Elf unter allen Umständen vermeiden. "Ich wünsche mir absolut nicht, auf Deutschland zu treffen, weil sie eines der stärksten Teams sind", sagte der 56-Jährige. Trotz der Siege bei der EM 2012 und der WM 2006 ist das DFB-Team für ihn kein Wunschgegner. "Wir wollen nicht gegen Deutschland spielen, so etwas geht nicht immer gut", betonte Prandelli. Die Stärke des DFB-Teams sieht er in der Mischung aus deutscher Mentalität und den Stärken der Spieler, die "türkische oder andere Wurzeln haben".

+++ Messi: Habe aus Fehlern gelernt +++

Der viermalige Weltfußballer Lionel Messi fühlt sich bereit, bei seiner dritten WM-Teilnahme endlich sein ganzes Können zu zeigen. "Ich habe aus den Fehlern bei den vergangenen Weltmeisterschaften gelernt und werde diese nicht wiederholen", sagte der 26-Jährige dem argentinischen Fernsehsender DeporTV. Messi scheiterte mit dem zweimaligen Weltmeister sowohl 2006 als auch 2010 im Viertelfinale an Deutschland. In Brasilien soll nun alles anders werden. "Es wäre ein Traum, die WM zu gewinnen. Und so wie die Dinge laufen, sind wir auch in der Lage dazu, das zu schaffen", sagte Messi. Sollte Argentinien die Gruppe F mit Debütant Bosnien-Herzegowina, Iran und Nigeria überstehen und auch das Achtelfinale erfolgreich bestreiten, könnte es in der Runde der letzten Acht erneut ein Wiedersehen mit den Deutschen geben.

+++ Klinsmann kämpferisch +++

US-Trainer Jürgen Klinsmann hat sich bei seinem ersten Auftritt in Brasilien ausgesprochen kämpferisch gegeben. "Wir werden jedes Jahr stärker, und das ist nun unsere große Bühne, um zu zeigen, wie gut wir geworden sind", sagte der Schwabe zu den Aussichten bei der WM 2014. Die USA treffen in der deutschen Gruppe zunächst auf Ghana. "Wir sind nicht mehr der Underdog, als den uns viele sehen", betonte Klinsmann.

+++ Manolo auch bei der WM 2014 +++

Manolo el del Bombo heizt Titelverteidiger Spanien auch in Brasilien ein. Seit 1982 schlägt der Fußball-Fan aus Valencia bei jeder WM lautstark die Trommel für die "selección" und hat längst Kultstatus. Bis auf das WM-Viertelfinale 2010 gegen Paraguay verpasste Manuel Cáceres Artesero, so sein richtiger Name, kein Länderspiel Spaniens - da fehlte er wegen einer Erkältung. Logisch, dass er mit dem Nationalteam nach Curitiba flog. Der Mann mit der großen Baskenmütze, der Riesentrommel und dem roten Nationaltrikot ist längst ein Maskottchen des zweifachen Europameisters und aktuellen Champions. In Valencia, wo er die Kneipe "El Bombo" betreibt, trommelt der 65-Jährige auch für seinen Heimatclub.

+++ Robbens Kinder nicht nach Brasilien +++

Wegen der Sorge um ihre Sicherheit verzichtet Oranje-Star Arjen Robben in Brasilien auf seine Kinder. "Es ist leider nicht so entspannt, dass du sagen kannst: Komm, wir fliegen da mal alle zusammen für zehn Tage hin", sagte Robben im Interview der "tz" (Mittwochausgabe). Der 30-Jährige richtet sich abseits der Spiele und Trainingseinheiten auf viel Zeit im Hotel ein. Denn "ein bisschen raus und ganz locker im orangenen Poloshirt spazieren gehen, das können wir vergessen", sagte Robben, Vater von drei Kindern.

+++ Matthäus' Weltmeister-Schuhe werden versteigert +++

Vor 24 Jahren gewann Lothar Matthäus mit ihnen die Weltmeisterschaft - jetzt kommen seine Fußballschuhe unter den Hammer. Das Münchner Auktionshaus Hampel versteigert eins von zwei Schuhpaaren, die Matthäus als Kapitän der Nationalmannschaft bei der WM 1990 in Italien trug. Es handelt sich um das Adidas-Modell "Copa Mundial" in der Größe 40 2/3 - inklusive Rasenreste. Auf der Unterseite und auf einem Leuchtstreifen sind die Schuhe signiert. Auf der Rückseite steht die Spielernummer "10", außerdem sind die Schuhe mit dem Monogramm "L.M." versehen. Das zweite Paar wurde nach Angaben vergoldet und ist Eigentum des FC Bayern Museums. Auf 3000 bis 5000 Euro werden die Weltmeister-Schuhe geschätzt. Wer sie ersteigert, bekommt drei Autogrammkarten und ein Foto von "Loddar" dazu. Die Hälfte des Erlöses soll für die Organisation "Ein Herz für Kinder" gespendet werden. Die Auktion findet am 26. und 27. Juni statt.

+++ Schweizer B-Team gewinnt gegen A-Auswahl +++

Die vermeintlichen Ersatzspieler der Schweiz haben sich für einen Einsatz empfohlen. Bei einem Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit gewann das B-Team in zweimal 30 Minuten mit 2:0 gegen das A-Team. "Ersatzspieler wollen sich aufdrängen und gleichzeitig will sich keiner des Stamm-Teams verletzen", sagte Trainer Ottmar Hitzfeld am Mittwoch auf der Internetseite des Verbandes: "Das war auch bei den Bayern immer der Fall."

+++ HSV-Profi Badelj in Kroatiens Aufgebot nach +++

Milan Badelj vom Hamburger SV ist kurz vor Beginn der WM 2014 in den Kader Kroatiens berufen worden. Nationaltrainer Niko Kovac nominierte den 25 Jahre alten Mittelfeldspieler keine 48 Stunden vor dem Eröffnungsspiel gegen Brasilien an diesem Donnerstag für den verletzten Ivan Mocinic nach. Der 21-Jährige fällt wegen einer Sprunggelenkverletzung aus.

+++ Beckenbauer glaubt an Nationalelf +++

Auf "Fifty-Fifty" schätzt Franz Beckenbauer die Titel-Chancen von Joachim Löws Team ein. "Es wäre mal an der Zeit, dass ein europäisches Team den Titel außerhalb Europas holt. Und wenn Europäer den WM-Titel gewinnen, dann setze ich auf die Deutschen. Für die aktuelle Spieler-Generation ist die Zeit reif, einen großen Titel zu holen", sagte die Fußball-Legende der dpa. Allerdings hat Beckenbauer einen ganz anderen Topfavoriten: "Brasilien gehört immer zu den Favoriten, und jetzt erst recht, wenn die WM bei ihnen zu Hause stattfindet."

+++ Neymar mag den Druck +++

Brasiliens Superstar Neymar hat keine Angst vor der enormen Erwartungshaltung bei der WM 2014 in seinem Heimatland. "Den Druck mag ich. Ich fliehe nicht vor ihm. Ich übernehme die Verantwortung", sagte der 22-Jährige der Sport Bild: "Ich bin darauf vorbereitet, bei dem Turnier hier der Star zu sein." Die Chancen auf die "Hexa", den sechsten WM-Gewinn der Seleção, sind für Neymar groß: "Wir sind stark genug. 23 Krieger werden sich zerreißen und wollen den Titel holen." Seit dem Sieg beim Confed Cup vor einem Jahr sei "jeder Spieler auf einmal motiviert, für den anderen zu laufen".

+++ Kolumbiens Keeper findet Ball zu leicht +++

Kolumbiens Fußball-Nationaltorwart David Ospina kann sich mit dem WM-Ball Brazuca nicht anfreunden. Das vom deutschen Sportartikelhersteller adidas produzierte Spielgerät sei zu leicht, sagte der Keeper. Schon bei der WM 2010 in Südafrika war das Unternehmen aus Herzogenaurach mit dem Jabulani in die Kritik geraten. "Dieser Ball ist sehr schwer zu handhaben, er ist sehr leicht, aber wir arbeiten daran, uns an den Ball zu gewöhnen", sagte Ospina, "wir Torhüter wissen, dass die Leidenschaft im Fußball von den Toren abhängt. Diese neue Ball-Technik müssen wir akzeptieren."

+++ Lahm will es in Brasilien krachen lassen +++

Die WM 2014 in Brasilien wird wohl die letzte große Bühne sein, auf der Philipp Lahm tanzt. Dem 30-Jährigen ist klar, dass es wohl seine letzte Chance sein wird, in einem Atemzug mit Fritz Walter, Franz Beckenbauer und Rekordnationalspieler Lothar Matthäus genannt zu werden. "Ich werde alles in die Waagschale schmeißen und noch fokussierter sein", versprach er deshalb. Für die bevorstehenden Wochen in Brasilien habe er wie schon 2010, als Deutschland in Südafrika WM-Dritter wurde, "ein sehr gutes Gefühl", betonte Lahm mit Blick auf den 13. Juli. Dann steht in Rio de Janeiro das WM-Finale an. Dass er dann gerne den WM-Pokal entgegen nehmen würde, hat er sicher schon im Kopf. Und wenn? "Dann werden wir es krachen lassen."

+++ Maradona: Suárez bester WM-Stürmer +++

Hohes Lob für Uruguays verletzten Star Luis Suárez von Diego Maradona: Er sei der "beste Stürmer den ein Team bei der WM haben kann", sagte die argentinische Fußballlegende. Suárez, der sich von einem Eingriff am Knie erholt, werde für den Turnierstart fit sein. Davon sei er überzeugt, sagte Maradona dem Sender Canal 12 in Uruguay. Suárez werde sehr gut spielen, denn "er hat die Eier dafür, ohne Eier kommt man im Fußball nirgendwo hin."

+++ WM-Eröffungsspiel mit vier Bundesliga-Profis +++

Vier Profis aus der Bundesliga stehen in den Kadern von Brasilien und Kroatien für das Eröffnungsspiel der WM 2014 am Donnerstag. Zwei Spieler vom FC Bayern München, zwei vom VfL Wolfsburg. Bayerns Abwehr-Ass Dante und Luiz Gustavo (VfL Wolfsburg) spielen für den Gastgeber, die Wolfsburger Ivica Olic und Ivan Perisic für den Herausforderer. Noch-Bayern-Profi Mario Mandzukic ist wegen einer Sperre aus der WM-Qualifikation zum Zuschauern verdammt.

+++ Ein Polizist reicht für Eröffnungsspiel +++

Für Ordnung ist beim WM-Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Brasilien und Kroatien auf jeden Fall gesorgt. Schließlich nominierte die FIFA für den mit Spannung erwarteten Auftakt einen Polizisten. Der Japaner Yuichi Nishimura soll dafür sorgen, dass die ersten 90 Minuten der Weltmeisterschaft in geordneten Bahnen über die Bühne gehen. Im Lager der Seleção dürfte die Entscheidung des Weltverbandes keine Jubelstürme ausgelöst haben. Schließlich war Nishimura auch am letzten WM-Auftritt der Südamerikaner beteiligt. Bei Brasiliens Viertelfinal-Aus gegen die Niederlande hatte der Asiate vor vier Jahren die Pfeife im Mund und stellte Felipe Melo in der 73. Minute mit Rot vom Platz. Die brasilianischen Medien haben diese Szene nicht vergessen. Am Dienstagabend liefen die Bilder von damals im Fernsehern rauf und runter.

+++ Brasilien wird zum Sicherheitstrakt +++

150.000 Polizisten, 100.000 Soldaten, 20.000 private Sicherheitskräfte und mit modernster Technik ausgestattete Kommandozentralen in allen zwölf Spielorten: Brasilien wird während der Fußball-WM zu einem Hochsicherheitstrakt. "Wir wollen keine Verseuchung durch Gewaltakte und werden eine starke Sicherheit auf die Beine stellen", sagte die brasilianische Staatspräsidentin Dilma Rousseff: "Die Bundesarmee als Abschreckung wird als Nachhut, aber auch bei der Eindämmung von Gewaltakten agieren." Offiziell werden dafür über 600 Millionen Euro ausgegeben, inoffiziell wird bereits über Summen von über einer Milliarde Euro spekuliert. Besonders die Größe des Landes muss dabei berücksichtigt werden. "Es wird der größte Sicherheitsapparat vorhanden sein, wir sprechen von zwölf Spielorten in einem Land von kontinentalem Ausmaß", sagte der für die Sicherheit zuständige Regierungsvertreter Humberto Freire de Barros.

+++ Welbeck bricht Training angeschlagen ab +++

Englands Nationalspieler Danny Welbeck hat sich im Training verletzt und droht übereinstimmenden Medienberichten zufolge für den WM-Start gegen Italien auszufallen. Nach nicht einmal der Hälfte der nicht-öffentlichen Einheit am Dienstag hielt sich der Offensivspieler den rechten Oberschenkel und humpelte vom Platz, schrieben englische Zeitungen am späten Abend auf ihren Internetseiten. Schon zuvor hatte Welbeck vier Tage vor der ersten Partie einen Verband getragen.

+++ Rasen in Manaus in erbärmlichem Zustand +++

Der Rasen in der Arena Amazonia befindet sich kurz vor dem ersten WM-Spiel in Manaus am Samstag zwischen den Ex-Weltmeistern Italien und England in einem erbärmlichen Zustand. Dies geht aus Fotos der Nachrichtenagentur AFP hervor. Der Rasen ist schlecht gewachsen, holprig, stellenweise ernsthaft beschädigt und weist zahllose braune Stellen auf. Platzmarkierungen gibt es noch nicht. Der Rest der Arena scheint funktionstüchtig, zahlreiche Feinarbeiten sind aber immer noch in vollem Gange. Aus den kahlen Wänden im Umkleidetrakt ragen noch Kabel, außerhalb des Stadions werden noch Wege geteert, die Sicherheitsschleusen sind nicht installiert und stehen noch verpackt an eine Wand gelehnt.

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