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Brasilien verweigert Hooligans die Einreise

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"Barrabrava" abgewiesen  

WM-Gastgeber verweigert Hooligans die Einreise

11.06.2014, 13:23 Uhr | sid, dpa

Brasilien verweigert Hooligans die Einreise. Einreiseverbot: Feuerteufel und andere Randalierer sollen bei der WM keine Chance haben. (Quelle: imago/Geiser)

Einreiseverbot: Feuerteufel und andere Randalierer sollen bei der WM keine Chance haben. (Quelle: imago/Geiser)

Die brasilianische Regierung verweigert gewalttätigen Fans die Einreise. Das Einreiseverbot gilt für Personen, die von der internationalen Polizeibehörde Interpol als potenziell gewaltbereite Hooligans gelistet werden, wie in einer Verordnung zur WM 2014 steht. Auch wegen Kinderpornografie oder Kindesmissbrauchs Verurteilte dürfen nicht nach Brasilien reisen. Schon am Montag wiesen die Behörden einen argentinischen Fußballfan ab.

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Der "Barrabrava", wie die argentinischen Hooligans genannt werden, wurde bei seiner Ankunft am Flughafen von Sao Paulo angehalten, weil er auf der Liste von 2100 potenziell gefährlichen Fans steht, die von der argentinischen Regierung an Brasilien übergeben worden war. Der Mann wurde in einen Flug zurück in seine Heimatstadt Rosario gesetzt, wie der argentinische Rundfunksender LT3 berichtete.

Innenminister: Kosten schrecken deutsche Gewalttäter ab

Unterdessen rechnet Bundesinnenminister Thomas de Maiziere bei der WM in Brasilien nicht mit deutschen Hooligans. Die hohen Kosten für die Reise nach Südamerika würde viele potenzielle Gewalttäter von einem Besuch abschrecken. "Das können sich viele von denen nicht leisten", sagte der für den Sport zuständige Bundesminister.

UMFRAGE
Wie weit kommt die deutsche Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien?

Von Einreiseverboten für Hooligans nach Brasilien hätten die deutschen Behörden bislang abgesehen, wie de Maiziere bestätigte. Stattdessen setze man auf Aufklärung. "Wir haben in den vergangenen Wochen über 500 Gefährderansprachen geführt", sagte der CDU-Politiker. Dabei wird den erfassten Krawallmachern im "ernsten Beratungsgespräch" erörtert, welche Konsequenzen ein gewaltsames Auftreten für sie habe.

Bei der WM werden sieben deutsche Polizisten vor Ort sein. Die Beamten helfen ihren brasilianischen Kollegen im Umgang mit deutschen Fangruppen.

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