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UEFA-Präsident Michel Platini geht auf Distanz zu FIFA-Boss Sepp Blatter

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"Werde ihn nicht mehr unterstützen"  

UEFA-Präsident Platini distanziert sich immer mehr von FIFA-Boss Blatter

12.06.2014, 16:56 Uhr | dpa, sid

UEFA-Präsident Michel Platini geht auf Distanz zu FIFA-Boss Sepp Blatter. FIFA-Chef Sepp Blatter (li.) und UEFA-Präsident Michel Platini beim 64. FIFA-Kongress in Sao Paulo. (Quelle: imago/Ulmer/Teamfoto)

FIFA-Chef Sepp Blatter (li.) und UEFA-Präsident Michel Platini beim 64. FIFA-Kongress in Sao Paulo. (Quelle: Ulmer/Teamfoto/imago)

Das Tischtuch zwischen UEFA-Präsident Michel Platini und FIFA-Chef Sepp Blatter ist endgültig zerschnitten. Der 58 Jahre alte Franzose ging in einem AFP-Interview auf Distanz zu dem immer mehr in die Kritik geratenen Schweizer: "Ich werde Blatter nicht länger unterstützen, das ist vorbei. Er weiß es, ich habe es ihm gesagt. Ich glaube, die FIFA braucht einen frischen Wind."

Im Vorfeld des 64. FIFA-Kongresses in Sao Paulo hatten die UEFA-Vertreter Blatter mitgeteilt, dass sie den 78-Jährigen in dessen Bemühen, am 29. Mai 2015 für eine fünfte Amtszeit als Präsident des Weltverbandes kandidieren zu wollen, nicht unterstützen werden.

Blatter spricht von "großer Respektlosigkeit"

"Kongress, Du entscheidest, wer diese großartige Institution führen soll, aber ich kann sagen, ich bin bereit, dabei zu sein", sagte Blatter mächtig pathetisch in seiner cleveren Schlussansprache. Mit unglaublichem Geschick platzierte Blatter seine erneute Kandidatur für den Wahl-Kongress 2015 und stellte seine Gegner aus Europa nur einen Tag nach deren per Verbal-Attacke vorgetragener Rücktrittsforderung schlichtweg ins Abseits.

Auf der Pressekonferenz nach dem Kongress sprach Blatter dann von einer großen Respektlosigkeit nach der Rücktrittsforderung durch die UEFA-Delegierten. Der Walliser will auf jeden Fall 2015 wieder kandidieren und kann sich der Unterstützung großer Teile der Konföderationen aus Afrika, Asien sowie Nord- und Mittelamerika und der Karibik sicher sein.

"Meine Mission ist noch nicht beendet, das sage ich Ihnen. Wir werden die neue FIFA errichten", sagte Blatter. Die Kontrahenten hatten laut Protokoll keine Chance mehr zu antworten.

Platini will sich im September entscheiden

Platini gilt nach wie vor als möglicher Gegenkandidat im kommenden Mai, hat sich aber noch nicht definitiv erklärt. Dies will er voraussichtlich im September machen. Seine Bewerbung um den FIFA-Chefposten hatte bereits der Franzose Jerome Champagne angekündigt. Ihm werden allerdings nur Außenseiterchancen eingeräumt.

Niersbach: Abstimmungen liefen nicht gut

Theoretisch könnte Blatter nun sogar noch viel länger FIFA-Chef bleiben, denn sowohl Alterslimit als auch Amtszeitbeschränkung wird es bei der FIFA nicht geben. Beide Anträge als Schlusspunkt der ohnehin dürftigen Demokratiereform schafften nicht einmal die fürs Erste notwendige einfache Mehrheit.

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"Die Abstimmung über die Alters- und Amtszeitbegrenzung hat klar gezeigt, dass die Europäer eben nicht die Reformblockierer sind. Wir haben als DFB wie die große Mehrheit der UEFA-Verbände offen dafür gestimmt, in anderen Konföderationen sah das leider ganz anders aus", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.


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