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Die verletzte CNN-Journalistin wird ins Krankenhaus transportiert.

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Wenige Stunden vor WM-Start  

CNN-Journalistin bei Protesten in Sao Paulo verletzt

12.06.2014, 17:41 Uhr | sid, dpa

Die verletzte CNN-Journalistin wird ins Krankenhaus transportiert.. Die verletzte CNN-Journalistin wird ins Krankenhaus transportiert. (Quelle: Reuters)

Die verletzte CNN-Journalistin wird ins Krankenhaus transportiert. (Quelle: Reuters)

Bei einer Protestaktion von WM-Gegnern ist es wenige Stunden vor Anpfiff der WM 2014 in Sao Paulo, dem Ort des Eröffnungsspiels zwischen Brasilien und Kroatien (ab 21.45 Uhr im T-Online.de Live-Ticker), zu gewalttätigen Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Örtlichen Medienangaben zufolge wurden mehrere Menschen verletzt, darunter auch eine Journalistin des US-Senders CNN, die sich einen Arm gebrochen haben soll. Es gab drei Festnahmen.

Die Polizei ging mit Tränengas, Blendgranaten und Gummigeschossen gegen die Demonstranten vor, die sich an der Metro-Station Carrao im Osten der Stadt etwa zehn Kilometer vom Eröffnungsstadion Corinthians Arena versammelt hatten. Ein Mann wurde von den Polizisten überwältigt und abgeführt, wie auf Live-Bildern des TV-Senders Globo zu sehen war.

"Keine Rechte, keine WM"

Die Demonstranten wollten offenbar zu einer großen Hauptstraße ziehen, die direkt zum Stadion führt, was von den Polizeieinheiten aber verhindert wurde. Es kam zu tumultartigen Szenen, bei denen die Polizei mit Schutzschilden vorrückte. "Wenn wir keine Rechte haben, wird es keine Meisterschaft geben", riefen die Demonstranten.

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An der Protestaktion beteiligten sich nach unterschiedlichen Angaben zwischen 50 und 300 Personen. Auch an einer Stelle im Osten Sao Paulos versammelten sich WM-Gegner, vor allem Arbeiter und Studenten, auf der Straße. Dieser Protest blieb aber friedlich.

Brennende Straßenbarrikaden

Maskierte Randalierer errichteten derweil brennende Straßenbarrikaden. Sie knickten Straßenschilder um, rissen Mülleimer aus den Halterungen und zündeten Müll auf der Straße an. Zudem bewarfen sie Polizisten mit Steinen. Die Sicherheitskräfte reagierten auch hier mit Tränengasgranaten und Gummigeschossen.

Die Polizei war mit vielen Einsatzkräften vor Ort. Präsidentin Dilma Rousseff hatte erst kürzlich betont, dass es gegenüber Randalierern keine Rücksichtnahme geben werde.

Kein Transport-Chaos zum WM-Auftakt

Ein drohendes Chaos bei den öffentlichen Verkehrsmitteln wurde in der 20-Millionen-Stadt hingegen verhindert. Sao Paulos U-Bahn-Bedienstete stimmten wenige Stunden vor dem Eröffnungsspiel für eine Fortsetzung der Streikpause. Damit fuhr auch die Metro-Linie 3, als Hauptanreisemittel im Vorfeld der WM geplant, die Fans zur Arena im Stadtteil Itaquera.

Bereits in den vergangenen Tagen war es zu Rekordstaus in der Metropole gekommen. Die Streikenden lehnten zuletzt angebotene Lohnerhöhungen von 8,7 Prozent ab und forderten 12,2 Prozent. Am Sonntag erklärte ein Gericht den Streik für illegal und drohte der Gewerkschaft mit Strafzahlungen.

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