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WM 2014: Diese DFB-Elf soll es gegen Portugal richten

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Hat Löw noch ein Ass im Ärmel?  

Diese Elf soll es gegen Portugal richten

13.06.2014, 19:07 Uhr | t-online.de

WM 2014: Diese DFB-Elf soll es gegen Portugal richten. Bundestrainer Joachim Löw hat seine Aufstellung gegen Portugal größtenteils verraten - oder folgt noch eine Überraschung? (Quelle: dpa)

Bundestrainer Joachim Löw hat seine Aufstellung gegen Portugal größtenteils verraten - oder folgt noch eine Überraschung? (Quelle: dpa)

Aus Santo André (Brasilien) berichtet Thomas Tamberg

Normalerweise dürfen die Medienvertreter die ersten 15 Minuten bei den Trainingseinheiten der Nationalmannschaft dabei sein. Die Heimat verlangt nach aktuellen Bildern, neuen Eindrücken. Jedes noch so kleine Detail spielt in diesen Tagen eine wichtige Rolle. Am Freitag blieben die Tore des Trainingsplatzes in Santo André erstmals für die Öffentlichkeit komplett verschlossen. Ein deutliches Signal: Es wird allmählich ernst fürs deutsche Team bei der WM 2014. Am Samstag bricht der DFB-Tross nun Richtung Salvador auf. Zwei Tage vor dem Auftaktspiel gegen Portugal (Montag, ab 17.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Trotz Geheimtraining dürfte zumindest die Mannschaftsaufstellung kein großes Geheimnis mehr sein.

Dazu hat auch Bundestrainer Joachim Löw beigetragen, der bei seiner ersten Pressekonferenz ungewohnt tief in seine Gedankenwelt Einblick gewährte. Ob Aufstellung oder System: Löw wurde ziemlich konkret.

Ob das alles nur ein Ablenkungsmanöver gewesen war, wird sich natürlich erst bei Anpfiff zeigen. Löw neigt dazu, stets noch ein paar unerwartete Änderungen vorzunehmen. Allerdings deutet wenig darauf hin.

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Im 4-3-3-System gegen Portugal

"Beim System gibt es keine allzu großen Überraschungen", sagte er. Eine Viererabwehrkette, drei Mittelfeldspieler und drei Offensivkräfte wolle er ins Rennen schicken. Im Sturm muss sich Fußball-Deutschland vom klassischen Mittelstürmer verabschieden, doch eine Diskussion über eine falsche Neun wollte Löw erst gar nicht beginnen. Er messe diesem Thema wenig Bedeutung zu. Heutzutage sei Flexibilität angesagt.

Das Tor wird Manuel Neuer hüten. Bereits Tage bevor der Keeper ins Mannschaftstraining eingestiegen war, schmiss er sich beim Einzeltraining mit Torwarttrainer Andreas Köpke dermaßen unerschrocken auf seine einstmals lädierte Schulter, dass sich schon frühzeitig eine Rückkehr der Nummer eins angedeutet hat und so gut wie keine Restzweifel bleiben.

Boateng soll Ronaldo stoppen

Die Viererkette bilden vier gelernte Innenverteidiger. Jerome Boanteng wird auf der rechten Außenbahn die Wege von Cristiano Ronaldo einengen müssen. Das Zentrum sollen Per Mertesacker und Mats Hummels dicht machen. Links verteidigt der Schalker Benedikt Höwedes.

Im Mittelfeld ist ausgerechnet mit Philipp Lahm ein Spieler gesetzt, der vor einem Jahr für diese Rolle überhaupt nicht vorgesehen war. Wer neben dem Kapitän auflaufen wird, ist ein bisschen in der Schwebe. Hier herrscht noch das größte Rätselraten. Toni Kroos dürfte sicher dabei sein. Der angeblich von Real Madrid umworbene Bayern-Star ist topfit und stand zuletzt in allen wichtigen Länderspielen in der Startformation.

Khedira oder Schweinsteiger?

Das können Sami Khedira und Bastian Schweinsteiger nicht von sich behaupten. Gut möglich, dass sich dieses Duo während des gesamten Turniers eine Rolle teilt und der eine für den anderen eingewechselt wird. Da Khedira zuletzt mehr Spielpraxis sammeln konnte, dürfte er gegenüber Schweinsteiger die Nase vorn haben.

In der Drei-Mann-Offensivabteilung hat nur Thomas Müller einen Stammplatz sicher. Geht es nach der zuletzt gezeigten Form in den Testspielen dürften Lukas Podolski und André Schürrle seine beiden Mitspieler werden. Zwar fordert Löw insbesondere vom Angriffstrio totale Flexibilität, aber Müller dürfte eher durch die Mitte kommen, Schürrle über rechts und Podolski über links.

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Klose auf der Bank

Miroslav Klose ist zwar wieder fit und tritt im Training giftig auf wie in alten Zeiten, allerdings dürfte der 36-Jährige bei diesem Turnier eher die Jokerrolle einnehmen. Löw hatte ohnehin angekündigt, dass die erste Elf dazu vorgesehen ist, den Gegner zu bearbeiten und müde zu machen, damit dann seine Spezialkräfte für die Entscheidung sorgen können. Eine Rolle, die maßgeschneidert für Klose sein könnte.

Bleibt die Frage, wohin mit Mesut Özil? Der Arsenal-Star hinkt seiner Form derzeit hinter. Dennoch hält Löw große Stücke auf ihn. Doch als Einwechselspieler scheint der 25-Jährige nicht wirklich zu taugen. "Er muss zeigen, dass er nicht nur ein Spieler für die schönen, sondern auch für die dreckigen Spiele ist, wenn es mal nicht optimal läuft", sagte zuletzt Oliver Kahn.

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Überraschung mit Özil?

Folglich müsste Özil vielmehr in die Startformation rücken. Dann wäre wohl Schürrle draußen, Müller käme vorzugsweise über rechts und Özil nähme den Platz in der Mitte ein. Ist das die Überraschung die Löw noch in der Hinterhand hat?

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