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Deutschland gegen Portugal: DFB-Team hofft auf Knalleffekt

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WM-Auftakt für DFB-Elf  

DFB-Team hofft auf den Knalleffekt

16.06.2014, 15:14 Uhr | t-online.de

Deutschland gegen Portugal: DFB-Team hofft auf Knalleffekt. Sieht mit Spannung der Partie gegen Portugal entgegen: Nationalspieler Lukas Podolski. (Quelle: imago)

Sieht mit Spannung der Partie gegen Portugal entgegen: Nationalspieler Lukas Podolski. (Quelle: imago)

Aus Salvador (Brasilien) berichtet Thomas Tamberg

Ein Pfiff hallte durch die leere Fonte-Nova-Arena von Salvador. Bereits fünf Minuten vor dem offiziellen Beginn des Abschlusstrainings hatte Joachim Löw seine Mannschaft um sich versammelt. Eine kurze Ansprache, keine Minute lang, dann begann für die Nationalspieler die letzte Übungseinheit vor dem großen Spiel gegen Portugal (ab 17.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Endlich geht auch für Deutschland die WM 2014 richtig los. Und endlich hat das große Rätselraten der vergangenen Tage und Wochen um Fitness, Form und Aufstellung ein Ende.

"Wir starten gut vorbereitet in das Turnier. Alle Spieler haben die letzten Einheiten in ganzem Umfang absolviert", gab Löw kurz zuvor auf der Pressekonferenz bekannt. Daher könne man ausgehen, dass alle Spieler topfit seien. Auch Bastian Schweinsteiger. Ein Helikopterflug ins Krankenhaus sorgte zwischenzeitlich für helle Aufregung, entpuppte sich aber als versicherungstechnische Notwendigkeit seitens der FIFA, die vorverletzte Spieler noch einmal einer Abschlussuntersuchung unterziehen lassen muss.

Neuer ist glücklich

Allerdings dürfte der Bayern-Star nicht in der Anfangsformation stehen. Für ihn wird wohl Sami Khedira neben Philipp Lahm auflaufen. Toni Kroos ist ohnehin gesetzt. Dahinter sollen gleich vier Innenverteidiger die Viererabwehrkette bilden. Per Mertesacker, Mats Hummels, Jermomé Boateng wird es auf der rechten Außenbahn mit Cristiano Ronaldo zu tun haben, links spielt Benedikt Höwedes.

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"Grundsätzlich ist man als Torhüter über so viele Defensivspieler glücklich", sagte Manuel Neuer. "Gerade in Eins-zu-Eins-Situationen gegen die vielen Individualisten ist das ein Vorteil." Der Keeper hat seine Schulterverletzung überstanden, wird im Tor stehen und ist bereit für "die großen Momente". Am Tag vor dem Spiel ließ der Keeper durchblicken, dass es jedoch nicht immer leicht sei, sich der großen Erwartungshaltung aus der Heimat zu entziehen. "Aber wir dürfen den Druck nicht als etwas Negatives sehen, sondern müssen ihn in positive Energie umwandeln."

Özil droht die Bank

Während sämtliche Defensivrollen fest vergeben scheinen, herrscht einzig in der Besetzung der Offensivabteilung noch ein wenig Rätselraten. Lukas Podolski, Thomas Müller, André Schürrle und Mesut Özil heißen die vier Kandidaten, von denen aber einer auf die Bank muss. Gut möglich, dass es Özil treffen wird, Thomas Müller im Sturmzentrum beginnt, Schürrle über Rechts kommt und Podolski über die linke Seite.

"Wir haben vorne unterschiedliche Spielertypen", freute sich Löw, der noch Mario Götze und Miroslav Klose in der Hinterhand hat, über die Qual der Wahl. Beim Abschlusstraining, als die Tore für die Journalisten bereits wieder geschlossen waren, spielten allerdings Müller, Özil und Schürrle beim Spiel zehn gegen zehn in einer Mannschaft.

Spezialkräfte auf der Ersatzbank

Wen es auch immer erwischen mag: Auf die Ersatzspieler kommt bei diesem Turnier nicht nur gegen Portugal eine wichtige Rolle zu. Löw hat sie bereits als seine "Spezialkräfte" bezeichnet. Aufgrund der klimatischen Bedingungen, die bei der Anstoßzeit um 13 Uhr Ortszeit herrschen, spricht der Coach immer wieder von einer "zweiten Spielphase", in der die Tore fallen sollen.

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Für den Spieltag sind vormittags Regenschauer angesagt. Sollte es dazu kommen, ist es in Salvador bei rund 26 Grad und über 80 Prozent Luftfeuchtigkeit noch ein bisschen schwüler als im Campo Bahia, der Basisstadion des DFB-Tross. Allerdings wolle Löw nicht lamentieren. "Wir müssen das annehmen, wir sind darauf eingestellt."

30 Minuten bis zum Stadion

Kurz nach zehn Uhr wird die Nationalmannschaft vom Catussaba Resort Hotel Richtung Fonte Nova Arena aufbrechen. Dass reine Fußballstadion besitzt drei Ränge und fasst rund 50.000 Zuschauer. Die Spielfläche ist etwas härter und sandiger als in deutschen Stadien. Etwas über eine halbe Stunde wird die Anreise betragen. "Dann steigt das Kribbeln. Man spürt die Atmosphäre. Die Spieler fokussieren sich, alles wird ein bisschen ruhiger", beschreibt Löw die Stimmungslage, die dann im Bus vorherrschen wird.

Auf dem Weg zur Arena müssen die Spieler fast durch die ganze Stadt fahren. Dann werden sie noch einmal die ganzen Widersprüche dieser hektischen 2,5 Millionen Metropole und dieses Landes sehen. Es geht über große Boulevards vorbei an riesigen Shoppingmalls ebenso wie an vielen heruntergekommenen Favelas. Auf der Straße werden sie Luxuskarossen sehen und obdachlose Menschen, die sich einmal ein Stück Pappe zum zudecken haben. Doch sie werden auch eines sehen: Eine geschmückte Stadt voller lebensdurstiger Menschen, die sich unwahrscheinlich darauf freuen, dass die WM bei ihnen zu Gast ist.

5000 Deutsche Fans

Und an der Unterstützung für das deutsche Team wird es ebenfalls nicht mangeln. Das dem DFB zustehende Kontingent von 5000 Tickets wurde restlos ausgeschöpft. Auch am Vortag bestimmten vor allem die Deutschen das Bild in der Altstadt von Salvador. "Deutsche Fans sind überall", weiß auch Podolski, dass er sich auf die Anhänger verlassen kann. Nicht nur er hofft gegen Portugal auf einen Knalleffekt und eine Kampfansage an die Konkurrenz. "Damit die anderen Nationen auf uns gucken und sagen: Wow, die Deutschen sind da."

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