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WM 2014 in Brasilien ist auf Rekordkurs: Tore voll im Trend

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Tore voll im Trend  

WM in Brasilien ist auf Rekordkurs

17.06.2014, 16:20 Uhr | sid

WM 2014 in Brasilien ist auf Rekordkurs: Tore voll im Trend. Bisher ist die WM 2014 ein Turnier der Torjäger. (Quelle: imago/PanoramiC/Colorsport)

Bisher ist die WM 2014 ein Turnier der Torjäger. (Quelle: PanoramiC/Colorsport/imago)

Von Neymar über Arjen Robben bis hin zum überragenden Thomas Müller: Die Stars trumpfen bei der WM 2014 mit Vollgasfußball auf, es fallen so viele Tore wie seit 56 Jahren nicht mehr. Die Experten sind angetan. "Unser erster Eindruck ist, dass die Teams schon vom Turnierstart an das Toreschießen in den Vordergrund stellen. Alle scheinen hier wirklich auf Angriff spielen zu wollen", sagte der französische Erfolgscoach Gerard Houllier.

Er ist einer der Spielbeobachter aus der Technical Study Group (TSG), der Gruppe der Chef-Analytiker des Weltverbandes FIFA.

Die aktuelle Entwicklung lässt sich mit Zahlen belegen: In den 14 Partien der ersten fünf WM-Spieltage fielen 44 Treffer, also 3,12 im Schnitt - so viele wie seit der WM vor 56 Jahren in Schweden nicht. Zum Vergleich: 2010 in Südafrika waren es zum gleichen Zeitpunkt magere 23 Törchen (Schnitt: 1,64), vor acht Jahren in Deutschland immerhin 31 (Schnitt 2,21).

Neue Bestmarke winkt

Und so wackelt sogar der ewige Rekord von 1998. Denn sollte der bisherige Schnitt über sämtliche 64 WM-Partien gehalten werden, käme man am Ende auf 201 Treffer. Beim Endrunden-Turnier vor 16 Jahren in Frankreich fielen insgesamt 171 (ohne Elfmeterschießen).

Verantwortlich für den neuen Trend sind vor allem auch die Stars. Trotz einiger prominenter Ausfälle im Vorfeld werden Neymar, Karim Benzema und Co. den Vorschusslorbeeren bisher gerecht. Angesichts der Gala-Vorstellung Neymars zum Turnierstart geriet selbst Brasiliens Nationaltrainer ins Schwärmen. "Wir hatten Pele, wir hatten Ronaldo, wir hatten Romario, Rivaldo und Ronaldinho", sagte Luiz-Felipe Scolari, der Coach der Selecao. "Aber einen wie Neymar hatten wir noch nie."

Stars in Topform

Allein der Brasilianer, das holländische Sturmduo Robben und Robin van Persie, der Franzose Benzema und Deutschlands Dreifach-Torschütze Müller haben bei ihren WM-Premieren zusammen elfmal getroffen. Auch der Italiener Mario Balotelli und Barcelonas Stürmer Alexis Sanchez aus Chile trotzten der tropischen Hitze Brasiliens und begeisterten bei ihren ersten Auftritten die Massen. Und sogar Lionel Messi erzielte trotz einer schwachen Leistung nach 623 Minuten sein zweites WM-Tor für Argentinien nach 2006. Didier Drogba traf nicht, half aber eindrucksvoll, dass die Elfenbeinküste zwei Treffer erzielte.

TSG-Mitglied Houllier erklärt den Tor-Boom mit der offensiven Grundausrichtung der Teams. Anstatt sich hinten rein zu stellen und auf Konter zu lauern, kämpfen die Teams vom Anpfiff an mit offenem Visier. Die Trainer setzen entgegen vieler Befürchtungen voll auf Offensive. "Es ist interessant zu sehen, dass die Teams jetzt wieder mit zwei Stürmern, Brasilien sogar mit drei beginnen. Eine Tendenz, die schon jetzt absehbar ist", sagte der frühere französische Nationaltrainer.

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Zudem würde die FIFA die Torjäger mit ihren Regeländerungen besser schützen, robustes Einsteigen der Verteidiger vor allem von hinten stärker ahnden. Houllier ist sich sicher: "Am Ende wird das Team gewinnen, das wirklich auf Angriff spielt, das Risiko geht." Die Fans würde es jedenfalls freuen.

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