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Brasilien gegen Mexiko: Neymar und Co. müssen Pfiffe ertragen

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Die Euphorie schwindet  

Dämpfer und Pfiffe für Brasiliens Nationalelf

18.06.2014, 12:58 Uhr | t-online.de

Brasilien gegen Mexiko: Neymar und Co. müssen Pfiffe ertragen. Auch Brasiliens Superstar Neymar konnte gegen Mexiko keinen Treffer erzielen. (Quelle: Reuters)

Auch Brasiliens Superstar Neymar konnte gegen Mexiko keinen Treffer erzielen. (Quelle: Reuters)

Rückschlag für Brasilien: Nach der enttäuschenden Nullnummer gegen Mexiko gab es Pfiffe gegen die Selecao. Die Elf von Trainer Luis Felipe Scolari bleibt zwar mit vier Punkten Tabellenführer der Gruppe A, angesichts der mauen Vorstellung hat die Euphorie im WM-Gastgeberland allerdings einen gehörigen Dämpfer erfahren.

"Am Ende ist das 0:0 kein gutes Resultat, aber es spiegelt das Spiel wider. Mit einem Sieg wären wir so gut wie im Achtelfinale gewesen", sagte Scolari. "Es war ein sehr physisches Spiel. Beide Mannschaften wollten das Tor machen." Mittelfeldspieler Luiz Gustavo vom VfL Wolfsburg war nach der Partie sogar mit dem einen Punkt zufrieden: "Das war ein sehr schwieriges und intensives Spiel. Der Gegner hat große Qualität."

Pele: "Habe sehr gelitten"

Ganz und gar nicht zufrieden war Brasiliens Legende Pele: "Ich habe sehr gelitten und die erste Halbzeit im Auto am Radio gehört", sagte er. Pele steckte in Sao Paulo im Stau fest und erreichte das ausverkaufte Estádio Castello erst zur Pause. Seine Hoffnung, dass die Selecao mit dem ersten Tor auf ihn warte, erfüllte sich nicht - die Partie blieb torlos. "Wir müssen glauben. Es gibt kein leichtes Spiel in diesem Turnier", sagte der 73-Jährige, der positives Denken forderte.

Schwere Bürde

Es ist offensichtlich, dass sich die Selecao mit der Favoritenrolle schwer tut. Zum WM-Auftakt gelang zwar ein 3:1 gegen Kroatien, allerdings entschied ein unberechtigter Elfmeter das Spiel zugunsten von Brasilien. Nun folgte die maue Nullnummer gegen Mexiko, nach der die Anhänger unzufrieden das Stadion verließen.

Ochoa hält seinen Kasten sauber

Allerdings war nicht alles schlecht: Neymar und Co. kamen vor 60.342 Zuschauern immer wieder zu guten Chancen, scheiterten aber wiederholt am überragenden mexikanischen Torhüter Guillermo Ochoa. "Das war wohl das Spiel meines Lebens", befand der Matchwinner anschließend. "Er hat mindestens vier Wunder vollbracht", sagte Brasiliens staunender Stürmer Fred, der keinen guten Tag erwischt hatte.

Es wurde wieder einmal deutlich, wie abhängig der Gastgeber von Superstar Neymar ist - auch wenn Scolari das nicht zugeben wollte. "Er hat überragendes Potenzial in gewissen Momenten, aber Neymar gewinnt und verliert nicht alleine, er ist Teil der Gruppe", sagte der erfahrene Trainer.

Marquez: "Haben einen guten Job gemacht"

Doch die Defensive, die immer wieder große Lücken aufwies, bereitet Anlass zur Sorge. Olympiasieger Mexiko, der im Finale von London vor zwei Jahren die favorisierten Brasilianer 2:1 geschlagen hatte, tauchte ebenfalls immer wieder gefährlich vor dem Tor der Selecao auf und deckte so auf, dass die Abwehr des Topfavoriten noch nicht titelreif ist. Mexikos Coach Miguel Herrera war deshalb am Ende nur bedingt zufrieden mit dem einen Zähler. "Ich hätte mir gewünscht, dass wir vielleicht noch etwas offensiver gespielt hätten", analysierte er.

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Sein Abwehrchef Rafael Marquez konnte indes mit dem Resultat leben. "Wir haben gegen einen großen Rivalen gekämpft und einen guten Job gemacht. Unser Keeper hat uns gerettet", sagte der frühere Profi des FC Barcelona. Mexiko steht mit ebenfalls vier Punkten und noch ohne Gegentreffer auf Rang zwei der Gruppe A. Als letzter Gegner wartet am Montag Kroatien.

Brasilien trifft dann auf Kamerun. Ein Punkt reicht dann zum Weiterkommen, was die Euphorie im Gastgeberland wieder anheizen würde. Der Traum vom sechsten Titel lebt weiter - wenn auch der Glaube an die eigene Stärke abgenommen hat.

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