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WM 2014: Zettel von Marc Wilmots hilft Belgien gegen Algerien

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"Die Bank gewinnt das Spiel"  

Wie ein Zettel von Marc Wilmots den Belgiern half

18.06.2014, 11:30 Uhr | sid, t-online.de

WM 2014: Zettel von Marc Wilmots hilft Belgien gegen Algerien. Marouane Fellaini (li.) und Trainer Marc Wilmots nach dem Ausgleich.  (Quelle: imago/Belga)

Marouane Fellaini (li.) und Trainer Marc Wilmots nach dem Ausgleich. (Quelle: Belga/imago)

Manchmal ist Fußball noch ein ganz einfaches Spiel. Da lagen die hoch gehandelten Belgier gegen Außenseiter Algerien nach einer sehr diskreten Leistung zur Pause mit 0:1 zurück, und was macht Marc Wilmots? "Ich habe in der Halbzeit einen Zettel an die Wand gehängt. Da stand drauf: 'Die Bank gewinnt das Spiel''', sagte der Trainer hinterher. Folge: "Die Bank hat das Spiel gewonnen", resümierte Wilmots zufrieden angesichts seines psychologischen Zettel-Tricks.

Die eingewechselten Marouane Fellaini (70.) und Dries Mertens (80.) sorgten für das 2:1 (0:1) und den erfolgreichen WM-Auftakt der Belgier, der nach dem Elfmetertor von Sofiane Feghouli in der 25. Minute in weiter Ferne lag. "Ich wusste, dass Algerien müder und müder werden würde", sagte Wilmots und behielt recht.

"Einige waren richtig am Boden"

Innenverteidiger Daniel van Buyten hatte in der Halbzeit in der Kabine eine kleine Ansprache gehalten. "Ich bin ja so etwas wie der große Bruder für unsere jungen Spieler. Einige waren in der Halbzeit richtig am Boden", sagte der 36-Jährige. "Ich habe versucht, auf sie einzureden und sie wieder aufzurichten. Es ist wichtig, dass wir immer an uns glauben."

Sein Trainer war nach Abpfiff erfreut - und gleichzeitig angefressen. Mit rotem Kopf und funkelnden Augen saß er in der Pressekonferenz. "Ich weiß nicht, was ihr erwartet habt. Dass wir 4:0 gewinnen?", herrschte der ehemalige Schalker die belgischen Journalisten an.

Stars finden nicht ins Spiel

Dann redete sich Wilmots fast noch in Rage. "Wir sind hier bei einer WM, Algerien ist die Nummer 20 der Welt." Da irrte Wilmots zwar, denn der Gegner rangiert auf Platz 22 der Weltrangliste. Doch die frechen Afrikaner ärgerten die Roten Teufel auch so mehr, als dem 45-Jährigen lieb sein konnte. Seine Stars Eden Hazard und Romelu Lukaku fanden überhaupt nichts ins Spiel, Kevin de Bruyne vom VfL Wolfsburg erst spät.

"Wir können nicht wirklich zufrieden sein", sagte de Bruyne. "Die Erwartungen sind sehr hoch an uns. Aber wir haben Leidenschaft und Willen gezeigt - das war wichtig."

Ärger über kritische Fragen

Mehr als über die eigene maue Vorstellung ärgerte sich Trainer Wilmots über die vermeintlich zu hohe Erwartungshaltung rund um die Mannschaft und die kritischen Fragen der Reporter aus der Heimat. Die hatten es gewagt, seine Aufstellung und das wenig phantasievolle Spiel zu hinterfragen. "Ich übernehme die Verantwortung für meine Aufstellung und werde sie nicht erklären. Ihr sagt vielleicht, dass wir nicht genug Chancen hatten", schimpfte Wilmots: "Aber das interessiert mich nicht. Wir hatten Chancen, Algerien nur eine."

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Diese Aggressivität überraschte - denn Wilmots war eigentlich der Gewinner des Spiels. Schließlich bewies er mit den Einwechslungen von Fellaini und Mertens ein gutes Händchen.

Beste Voraussetzungen

Damit haben die Belgier nun beste Voraussetzungen, ihre Gruppe H (in der Russland und Südkorea 1:1 spielten) zu gewinnen und somit wohl einem frühen Duell mit Deutschland im Achtelfinale aus dem Weg zu gehen.

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