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Spanien gegen Chile: del Bosque mit Respekt vor erstem "Endspiel"

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WM 2014  

Spanien gegen Chile: del Bosque mit Respekt vor erstem "Endspiel"

18.06.2014, 16:51 Uhr | dpa, sid

Der amtierende Weltmeister Spanien tritt gegen Chile mit großer Zuversicht, aber auch einer gehörigen Portion Respekt in seinem ersten "Endspiel" bei der WM 2014 an. "Sie werden angreifen, mit allem, was sie haben. Wir müssen aufpassen. Aber wir kennen auch ihre Schwächen und gedenken, diese auszunutzen", sagte Trainer Vicente del Bosque mit Blick auf die Begegnung am Mittwoch (21 Uhr).

Spanien steht gegen Chile nach dem 1:5 zum Auftakt gegen die Niederlande bereits gehörig unter Druck. Ob er angesichts der bedrohlichen Lage Veränderungen bei Aufstellung oder Taktik vornehmen werde, wollte del Bosque nicht verraten. "Wir werden ein bisschen umstellen, nicht viel, aber ein bisschen", sagte der spanische Trainer knapp. Denkbar ist, dass dieses Mal Cesc Fábregas im Angriff beginnt, der sich martialisch äußerte: "Für sie geht es um Leben und Tod, für uns um ein Finale."

Spanien mit Respekt: "Chile riskiert immer viel"

Der Respekt der Spanier vor Chile ist groß im Vorfeld der Partie im Estádio do Maracanã von Rio de Janeiro. "Es wird sehr intensiv", sagte Stürmer Fernando Torres: "Chile riskiert immer viel, das ist gefährlich. Sie werden gewinnen wollen, nicht nur hinten drin stehen - das macht es schwierig. Wir müssen kämpfen und geduldig bleiben. Das ist überlebensnotwendig."

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Die Spieler des Titelverteidigers sind trotz des herben Rückschlages zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft nach wie vor vom Einzug ins Achtelfinale überzeugt. "Es ist richtig, wir haben schlecht gespielt. Aber wir haben die Chance, es wieder geradezubiegen", sagte Andrés Iniesta. "Was im ersten Spiel passiert ist, müssen wir hinter uns lassen. Wir müssen die beiden nächsten Partien wie Endspiele bestreiten."

An eine erneute Niederlage denke jedoch keiner im spanischen Lager, sagte Torres. "Klar ist der Druck groß, aber wir glauben weiterhin an die erfolgreiche Titelverteidigung." Mittelfeldspieler Andrés Iniesta meinte: "Wir sind bereit, bereit zu siegen. Unser Glaube ist nicht erschüttert. Ich kann es kaum erwarten, bis es endlich losgeht."

Spanien gegen Chile unter Druck

Chile hatte im ersten Spiel Australien mit 3:1 geschlagen. Das setzt Spanien unter Druck; ein Sieg ist ein absolutes Muss. Eine Garantie fürs Weiterkommen sind drei Punkte aber noch lange nicht.

Am Ende (der Gruppenphase) könnte dem Titelverteidiger bei Punktgleichheit die miserable Tordifferenz nach dem desaströsen 1:5 zum Auftakt gegen die Niederlande zum Verhängnis werden. "Wir müssen gewinnen, ein Remis ist zu wenig", stellte Abwehrchef Sergio Ramos fest.

Vidal wenig beeindruckt

Chile-Star Arturo Vidal beeindruckt die spanischen Entschlossenheit wenig. "Wir hoffen, gegen Spanien gut zu spielen und drei Punkte zu holen", sagte der ehemalige Profi von Bayer Leverkusen selbstbewusst. "Wenn wir sie rausschmeißen würden, wäre das schön. Aber wir sind nicht gekommen, um Spanien zu eliminieren, wir sind gekommen, um Weltmeister zu werden."

Dafür fehlt angesichts der nicht vollauf überzeugenden Vorstellung beim 3:1 gegen Australien noch viel. Vidal konnte nach seiner Knieoperation Anfang Mai das Spiel noch nicht wie erhofft antreiben. Das übernahm Stürmerstar Alexis Sánchez. Beide standen auch schon vor vier Jahren bei der 1:2-Niederlage in Pretoria auf dem Platz, die beiden Teams ermöglichte, ins Achtelfinale einzuziehen. Diesmal könnte für eine Mannschaft aber das Aus kommen. "Wir müssen von der ersten Minute an Druck machen", betonte Vidal.

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