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Sex, Twitter, Spielerfrauen: Die Verbots-Kataloge

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Fußball  

Sex, Twitter, Spielerfrauen: Die Verbots-Kataloge

18.06.2014, 11:36 Uhr | dpa

Sex, Twitter, Spielerfrauen: Die Verbots-Kataloge. Mario Balotelli gab über Twitter seine Verlobung bekannt.

Mario Balotelli gab über Twitter seine Verlobung bekannt. Foto: Ettore Ferrari. (Quelle: dpa)

Mangaratiba (dpa) - Seine Verlobung mit dem belgischen Model Fanny Neguesha gab Mario Balotelli auf Twitter bekannt. Ausgerechnet - dabei hatte Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli seine Profis vor der Fußball-WM in Brasilien dazu aufgerufen, soziale Netzwerke nur in Maßen zu nutzen.

Und der Italiener ist nicht der einzige Coach, der seinen Spielern während des Turniers Vorschriften macht: Von Sex-Regeln über ein Verbot von Frauen und Freundinnen bis hin zu Einschränkungen bei der Ernährung reichen die Strafenkataloge.

Mexikos Nationaltrainer Miguel Herrera kündigte an, er erwarte von seinen Spielern, dass sie während des Turniers auf Sex verzichten. "Ich denke nicht darüber nach, Sex zu verbieten, ich denke an Fußball und ich hoffe, die Jungs denken auch an Fußball", sagte er. "An 40 Tagen Enthaltsamkeit ist noch niemand gestorben." Ebenfalls Regeln zum Liebesleben gab es von Brasiliens Coach Luiz Felipe Scolari - er hat seinen Spielern Akrobatik-Sex verboten. Costa Ricas Jorge Luis Pinto erlaubt seinen Profis immerhin "Sex in Maßen".

Dafür erklärte er vor einigen Wochen, seine Spieler dürften direkt vor dem Spiel in der Kabine keine Handys mehr benutzen. Besonders streng in allen Bereichen ist Mexikos Coach Herrera. Alkohol und Zigaretten sind bei ihm Tabu, auch von der Öffentlichkeit wird das Team größtenteils abgeschirmt, nachdem einige Spieler beim Confed Cup im vergangenen Jahr nach dem Besuch eines Nachtclubs in einen Skandal verwickelt waren. Auch auf die Ernährung ihrer Spieler achten viele Trainer - die meisten Teams haben ihre eigenen Ernährungsberater und Köche dabei. Bei Chile sind etwa Softdrinks während der WM Tabu, Algeriens Kicker dürfen in Brasilien nicht auswärts essen gehen.

Eine weitere grundlegende Frage für die Nationaltrainer und Teams ist, ob Frauen, Freundinnen und Kinder der Kicker in den Quartieren willkommen sind. Während viele Teams wie etwa Italien darauf setzen, Besuchstage einzuplanen, mussten die deutschen Profis zumindest bis zum ersten Spiel noch auf ihre Familien verzichten. Belgiens Marc Wilmots stellte gar die Regel auf, dass die Frauen der Spieler erst vorbeikommen dürften, wenn sein Team es ins Halbfinale schafft.

Spätestens nach Skandalen wie Mario Balotellis Twitter-Eskapaden, die in Italien immer wieder für Wirbel sorgen, haben viele Trainer auch den Umgang mit sozialen Netzwerken reglementiert. Bei Russlands Fabio Capello sind sie komplett Tabu, niederländische Profis dürfen nichts über ihre Teamkollegen schreiben. Auch England ruft seine Spieler auf, soziale Netzwerke zurückhaltend zu nutzen, während bei der deutschen Elf keine taktischen Geheimnisse ausgeplaudert werden dürfen und das Handy bei Mannschaftssitzungen verboten ist.

Italiens Coach Prandelli ruderte vor der WM allerdings noch zurück, nachdem er zunächst ein komplettes Twitter- und Facebook-Verbot angekündigt hatte. Seine Spieler dürfen nun soziale Netzwerke nutzen - sollen dabei jedoch möglichst zurückhaltend sein und nichts über ihre Teamkollegen schreiben. Besonders Balotelli nutzt diese Freiheiten ausgiebig: Alleine seit dem Abflug nach Brasilien vor knapp zwei Wochen setzte er mehr als 30 Tweets ab.

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