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WM 2014: Chile-Fans stürmen Pressezentrum

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Tumult im Maracana  

Chile-Fans stürmen Pressezentrum

18.06.2014, 22:07 Uhr

WM 2014: Chile-Fans stürmen Pressezentrum. Sicherheitskräfte im Maracana versuchen, die chilenischen Fans im Pressezentrum unter Kontrolle zu halten. (Quelle: dpa)

Sicherheitskräfte im Maracana versuchen, die chilenischen Fans im Pressezentrum unter Kontrolle zu halten. (Quelle: dpa)

Rund hundert chilenische Fans haben das legendären Maracana-Stadion in Rio de Janeiro gestürmt und damit für große Sicherheitsbedenken bei der WM in Brasilien gesorgt. Die Anhänger drangen vor dem Showdown ihres Teams gegen Spanien ohne gültige Tickets in den Medienbereich der Arena ein und lieferten sich Jagdszenen mit den Sicherheitskräften.

Dabei wurden Schränke, Trennwände und eine Glastür zerstört. Die Situation war erst nach mehreren Minuten wieder unter Kontrolle.

Schon der zweite Vorfall im Maracana

Das WM-Organisationskomitee verurteilte den Fan-Krawall als "Akt der Gewalt". Mindestens 85 Personen seien von den Sicherheitskräften festgehalten worden. Auf die Tribüne des Stadions hätten es die Chile-Anhänger nicht geschafft. Weitere Konsequenzen aus dem Vorfall wurden für einen späteren Zeitpunkt angekündigt.

Bereits beim ersten Spiel im Maracana war es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen, wenn auch in geringerem Ausmaß. Am Sonntag hatten etwa 30 Argentinien-Fans einen Sicherheitszaun überwunden, waren aber ebenfalls festgehalten worden.

Angeblich fünf Verletzte zu beklagen

Stewards berichteten, dass sie noch versucht hätten, die Tore zum Pressezentrum zu schließen, um die Chilenen zurückzudrängen. Dies war jedoch vergeblich, da sie gegen die Masse der Eindringlinge nicht ankamen. Zahlreiche Fans versuchten auch noch auf anderem Weg in das Innere der Arena zu gelangen.

Etwa 100 wurden vorübergehend auf dem Boden festgehalten, die Polizei führte sie einzeln aus dem Pressezentrum heraus. Das Online-Portal "globoesporte.com" berichtete unter Berufung auf die Feuerwehr, dass fünf Menschen bei den Tumulten verletzt worden seien. Eine Frau habe sich den Arm gebrochen.


Kaum Chancen auf Schwarzmarkt-Tickets

Keine halbe Stunde vor Anpfiff hatten noch unzählige Zuschauer an den Toren des Stadions angestanden. Viele hofften darauf, noch ein Ticket auf dem Schwarzmarkt zu ergattern. "Wir waren bereit, 1000 Reais (330 Euro) für ein Ticket zu zahlen, aber wir haben keins bekommen. Dann haben wir entschieden, dort einzudringen", sagte ein chilenischer Fan der Zeitung "Estado de Sao Paulo".

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