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WM 2014: Jose Mourinho relativiert Hype um Thomas Müller

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"Portugal war viel zu schwach"  

Mourinho relativiert Hype um Thomas Müller

19.06.2014, 11:49 Uhr | sid, dpa, t-online.de

WM 2014: Jose Mourinho relativiert Hype um Thomas Müller. Jose Mourinho rät dazu, den Ball  flach zu halten. (Quelle: imago/Marca)

Jose Mourinho rät dazu, den Ball flach zu halten. (Quelle: Marca/imago)

Jose Mourinho will nicht in die die Lobeshymnen auf Thomas Müller einstimmen. "Ich möchte Müller gegen eine kompakte Defensive sehen. Dann ist er gefordert. Portugal war doch viel zu schwach", sagte der Teammanager des FC Chelsea gegenüber "Yahoo.Eurosport".

Der Portugiese glaubt, dass Müller es gegen andere Teams nicht so leicht wie gegen seine Landsleute habe: "Es gibt einige Mannschaften bei dieser WM, die viel besser verteidigen, die dichter und gestaffelter und nicht so hoch stehen."

Müller hatte zum WM-Auftakt der deutschen Elf gegen Portugal (4:0) mit drei Toren geglänzt. Beim Turnier 2010 in Südafrika war der FCB-Profi mit fünf Treffern Torschützenkönig geworden.

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"Müller ist unglaublich"

Dass Müller ein Näschen für brenzlige Situationen hat, erkennt auch Mourinho an. "Müller ist unglaublich dynamisch. Er hat einen einzigartigen Torinstinkt, und er findet Räume auf dem Platz, die kein anderer kennt", sagte der 51-Jährige. Trotzdem fehle dem DFB-Team ein richtiger Mittelstürmer, so Mourinho weiter: "Ich bleibe dabei. Deutschland hat trotz Thomas Müller keinen echten Angreifer in der ersten Elf."

"Özil lässt den Ball lächeln"

Die Kritik an Müllers Teamkollegen Mesut Özil kann Mourinho nicht verstehen. "Özil ist Özil. Man darf von ihm nicht erwarten, dass er zwischen den beiden Torauslinien hin und her läuft und Kilometer macht. Dass er der große emotionale Leader dieser Mannschaft ist und alle mitreißt mit seiner aggressiven Art", betonte "The Special One": "Nein, das ist nicht Mesut. Özil ist jemand, der den Ball lächeln lässt. Er ist ein sehr sensibler Junge. Er braucht das Vertrauen der anderen. Die müssen an ihn glauben."

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