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Kolumbien nach Sieg gegen Elfenbeinküste im WM-Achtelfinale

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Zweiter Sieg  

Kolumbien ringt die Elfenbeinküste nieder und steht im Achtelfinale

20.06.2014, 08:41 Uhr | sid

Kolumbien nach Sieg gegen Elfenbeinküste im WM-Achtelfinale. Kolumbiens James Rodriguez freut sich über den Führungstreffer gegen die Elfenbeinküste. (Quelle: dpa)

Kolumbiens James Rodriguez freut sich über den Führungstreffer gegen die Elfenbeinküste. (Quelle: dpa)

Kolumbien steht vorzeitig im Achtelfinale der WM 2014. Die Südamerikaner profitierten nach dem 2:1 (0:0) gegen die Elfenbeinküste vom torlosen Unentschieden zwischen Japan und Griechenland in der Gruppe C in Natal. Mit sechs Punkten sind die Kolumbianer nicht mehr von einem der ersten beiden Ränge zu verdrängen.

Jungstar James Rodriguez (64.) per Kopf mit seinem zweiten Turniertreffer und Joker Juan Quintero (70.) erzielten die Tore der Kolumbianer. Für die Ivorer, die das erste Spiel gegen Japan mit 2:1 gewonnen hatten, konnte Gervinho (73.) nur noch verkürzen. Die Elefanten müssen nun wieder um den Einzug ins Achtelfinale bangen.

Drogba zunächst nur auf der Bank

Kolumbiens argentinischer Trainer Jose Pekerman vertraute derselben Startelf, die im ersten Spiel mit den Griechen leichtes Spiel hatte. Sein Kollege Sabri Lamouchi nahm im Vergleich zum Sieg über Japan eine Änderung vor und brachte Max Gradel auf der linken Seite für Salomon Kalou.

Der ivorische Altstar Didier Drogba saß wie auch im Spiel gegen Japan, als er nach seiner Einwechslung mächtig Betrieb gemacht hatte, zunächst auf der Bank. Dort fanden sich auch die Bundesliga-Profis Adria Ramos und Didier Ya Konan wieder.

Schleppender Beginn

Nach den durchaus vielversprechenden Auftritten beider Teams am ersten Spieltag wurden die 68.748 Zuschauer im Estadio Nacional, die meisten von ihnen waren in gelb gekleidete Fans der Kolumbianer, zunächst ein wenig enttäuscht. Erst Mitte der zweiten Halbzeit nahm die Partie mit dem Kopfballtor von Rodriguez so richtig Fahrt auf.

Der Spielmacher von AS Monaco hatte auch die größte Chance für sein Team vor der Pause eingeleitet, doch Teofilo Gutierrez schob in der 28. Minute völlig freistehend den Ball am Tor vorbei. Die Ivorer spielten munter mit, doch ihre Angriffsbemühungen waren ungestüm und unstrukturiert, so dass die gute Defensive der Südamerikaner nur selten Probleme bekam. Im Mittelfeld neutralisierten sich die beiden laufstarken Teams häufig völlig.

Nach der Pause beharkten sich beide Mannschaften weiter, und Kolumbien hatte zunächst Pech. In der 59. Minute traf Juan Cuadrado aus spitzem Winkel die Latte. Eine Minute später brachte Lamouchi Drogba ins Spiel - doch das hatte nicht den Effekt wie im Spiel gegen Japan.

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Sere Die unterläuft fataler Fehler

Zunächst setzte sich Rodriguez nach einer Ecke von Juan Cuadrado gegen den kopfballstarken Drogba durch. Dann nutzte Quintero einen Fehler im Spielaufbau von Sere Die eiskalt zum 2:0.

Doch die Ivorer kämpften weiter. Gervinho erzielte sein zweites Turniertor nach einer sehenswerten Einzelleistung und ließ die Afrikaner noch mal hoffen. Doch die Kolumbianer hielten der Schlussoffensive stand.

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