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Deutschland gegen Ghana: Wer ersetzt Mats Hummels?

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Einsatz fraglich  

Wer ersetzt Mats Hummels gegen Ghana?

20.06.2014, 10:19 Uhr | , t-online.de

Deutschland gegen Ghana: Wer ersetzt Mats Hummels?. Mats Hummels musste wegen einer Verletzung am rechten Oberschenkel in der Partie gegen Portugal frühzeitig vom Platz. (Quelle: imago/Fotoarena International)

Mats Hummels musste wegen einer Verletzung am rechten Oberschenkel in der Partie gegen Portugal frühzeitig vom Platz. (Quelle: imago/Fotoarena International)

Aus Santo André (Brasilien) berichtet Thomas Tamberg

Selbst kennt man den eigenen Körper immer noch am besten. Als Mats Hummels nach dem Portugal-Spiel vor die Journalisten trat, wurde er natürlich sofort nach seinem Gesundheitszustand gefragt. Er habe einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen, sagte der Nationalspieler. "So etwas passiert halt. Es kostet mich ein Spiel oder auch keins." Mittlerweile sind ein paar Tage vergangen und sein Einsatz im zweiten WM-Spiel gegen Ghana (Samstag, ab 20.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) steht immer noch auf der Kippe. Gut möglich, dass Hummels passen muss. Doch wer soll den Innenverteidiger ersetzen?

Joachim Löw könnte in diesem Fall Jerome Boateng, der gegen Portugal noch als rechter Verteidiger auflief, auf seine angestammte Position neben Per Mertesacker schieben und Philipp Lahm aus dem defensiven Mittelfeld zurückbeordern auf die vakant gewordene rechte Außenbahn. Allerdings schloss Assistenzcoach Hansi Flick eine Versetzung des Kapitäns bereits aus.

Großkreutz muss sich hinten anstellen

Eine andere Möglichkeit wäre die Hereinnahme von Kevin Großkreutz. Doch der Dortmunder scheint für Löw keine adäquate Lösung zu sein. Spätestens nachdem er im letzten Testspiel gegen Armenien unmittelbar nach seiner Einwechslung einen Foulelfmeter verursacht hatte, scheint das Vertrauen des Bundestrainers in die Fähigkeiten des 25-Jährigen nicht das allergrößte zu sein.

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Jogi Löw könnte aber mit einer Überraschung aufwarten. Video

Die wahrscheinlichste Variante dürfte die Hereinnahme von Skhodran Mustafi sein. Der 22-Jährige ersetzte Hummels bereits im Spiel gegen Portugal und plauderte anschließend ein wenig aus dem Nähkästchen. Er habe in den Trainingseinheiten bereits das Gefühl vermittelt bekommen, dass er der erste Nachrücker sei, wenn in der Viererabwehrkette ein Kollege ausfällt.

Mustafi kann rechts spielen

Mustafi würde Hummels jedoch nicht eins zu eins ersetzten. Boateng wäre in diesem Fall als Innenverteidiger vorgesehen und Mustafi für die rechte Außenbahn. So wie Löw es bereits gegen Portugal praktiziert hat. Für Mustafi ist die rechte Seite keinesfalls Neuland. Bei seinem Klub Sampdoria Genua lief er in der Dreierabwehrkette oftmals als rechter Verteidiger auf und kennt die Anforderungen in dieser Rolle.

Damit würde der Traum des gebürtigen Bad Hersfelders nahtlos weitergehen. Vor ein paar Wochen kannte so gut wie kein deutscher Fußballfan seinen Namen. Dann nominierte ihn Löw für den erweiterten WM-Kader und strich ihn wieder. Als sich aber Marco Reus im letzten Test verletzt hatte, sprang Mustafi doch wieder auf den WM-Zug auf. Das zweite Länderspiel überhaupt in seiner jungen Karriere war dann gleichzeitig auch sein erstes WM-Spiel. Was für ein steiler Karriereaufschwung.

Dass Löw wieder einmal alle überrascht und den 20-jährigen Freiburger Matthias Ginter ins kalte Wasser wirft, ist eher unwahrscheinlich.

Mertesacker ist Optimist

Allerdings besteht noch ein wenig Hoffnung, dass Hummels doch noch auflaufen kann. Bisher konnte der BVB-Star zwar noch nicht wieder mit der Mannschaft trainieren, machte aber die Reise von Santo André nach Fortaleza mit. Eine endgültige Entscheidung dürfte am Freitagnachmittag Ortszeit fallen. "Der Plan ist, dass er beim Abschlusstraining mit dabei sein kann", sagte Löw vor der Abreise nach Fortaleza.

Innenverteidigerkollege Per Mertesacker ist Optimist und geht davon aus, "dass Mats am Samstag spielen kann".  Für den 29-Jährigen wäre Kontinuität wichtig: "Wir waren gerade dabei uns zu finden und Vertrauen ineinander zu finden. Ich hoffe, dass wir das ausbauen können, was wir im Portugal-Spiel angefangen haben. Wieder eine Umstellung würde wieder ein kleines Fragezeichen bringen."

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