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WM 2014: Im Süden Brasilien spricht man deutsch

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"Man spricht deutsch" im Süden Brasiliens

20.06.2014, 13:55 Uhr | dpa

WM 2014: Im Süden Brasilien spricht man deutsch. Der Themenpark Vila Germânica in Blumenau.

Der Themenpark Vila Germânica in Blumenau. Foto: Manuel Meyer. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Der Süden Brasiliens gilt als Hochburg der deutschen Einwanderer. Zwar gehen die Schätzungen weit auseinander, aber etwa fünf bis zehn Millionen Brasilianer haben deutsche Vorfahren.

Der bekannteste Ort dürfte die 1850 von deutschen Einwanderern unter Leitung des Apothekers Hermann Blumenau gegründete Stadt Blumenau sein - dort findet jährlich das zweitgrößte Oktoberfest nach dem Original in München statt. Die erste große Einwanderungswelle aus Deutschland gab es im 19. Jahrhundert.

Deutsche Vorfahren haben unter anderen prominente Brasilianer wie der Stararchitekt Oscar Niemeyer (1907-2012), der Juwelier und Gründer des drittgrößten Schmuckimperiums Hans Stern (1922-2007) und das Top-Model Gisele Bündchen. Der Bundesstaat Santa Catarina ist zwar die Region mit den stärksten deutschen Wurzeln. Aber auch in São Paulo leben viele Deutsch-Brasilianer. Zudem gilt die Stadt heute mit über 800 deutschen Firmen als größter Industriestandort außerhalb Deutschlands.

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