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Nicht nur wegen der DFB-Elf: Diese WM macht richtig Spaß

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Kommentar zur WM 2014  

Nicht nur wegen der DFB-Elf: Diese WM macht richtig Spaß

22.06.2014, 01:31 Uhr | jru

Nicht nur wegen der DFB-Elf: Diese WM macht richtig Spaß. Der Ausgleich: In der packenden Partie glich Andrew Ayew für Ghana aus. (Quelle: dpa)

Der Ausgleich: In der packenden Partie glich Andrew Ayew für Ghana aus. (Quelle: dpa)

Ein Kommentar von Jörg Runde

Auch wenn es am Ende für die DFB-Elf gegen Ghana nur zu einem Unentschieden reichte: Dieser Fußballabend in Fortaleza hat richtig Spaß gemacht. Packende Zweikämpfe, schöne Spielzüge, unzählige Torszenen und vier sehenswerte Treffer: Die zweite Halbzeit der Partie war in Sachen Unterhaltungswert kaum zu überbieten.

Dass dem Bundestrainer der defensive Kontrollverlust seines Teams nicht gefiel, ist verständlich. Niemand hätte sich beschweren dürfen, wäre Ghana auf Grund der vielen Chancen als Sieger vom Platz gegangen. Deutlich wurde in der Phase des offenen Schlagabtauschs aber auch, wozu Jogi Löws Auswahl in der Offensive fähig ist. Müller, Klose, Özil, Schweinsteiger: Auch ein weiterer Treffer der deutschen Elf lag bis zur letzten Sekunde der Nachspielzeit in der Luft.

Keine Zeitverschwendung auf dem Sofa

Damit setzten Ghana und Deutschland einen Trend fort, der bei dieser WM zur Freude aller Fans klar zu erkennen ist: Im Mittelpunkt aller Strategien steht fast immer das deutlich zu erkennende Ziel, Tore zu erzielen und die Partie zu gewinnen. Das klingt erst einmal nach einer logischen Geschichte, ist aber keine Selbstverständlichkeit. 2010, beim Turnier in Südafrika, wurden die Zuschauer nicht selten von defensiven Zerstörungstaktiken genervt.

Mit Blick auf durchschnittlich nur rund zwei Tore pro Partie war damals sogar von Zeitverschwendung auf dem WM-Sofa die Rede. In Brasilien fallen selbst vermeintliche Langweiler wie Honduras gegen Ecuador (1:2) positiv auf. Mehr als drei Mal pro Partie klingelte es im Schnitt in den bisherigen 29 Partien im Kasten des Gegners.

Deutsche Offensive macht Hoffnung

Jeweils vier Tore fielen in den bisherigen Spielen der deutschen Nationalmannschaft. Davon, dass es im abschließenden Gruppenspiel gegen die USA wieder so viel sein werden, ist fast schon auszugehen. Zumindest die Angriffsleistung lässt zudem darauf hoffen, dass es dann auch wieder zu einem Sieg reicht.

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