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Entwarnung bei Thomas Müller und Jerome Boateng

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"Nicht ganz so schlimm"  

Entwarnung bei Müller und Boateng

22.06.2014, 09:28 Uhr | sid

Entwarnung bei Thomas Müller und Jerome Boateng. Ersthelfer: Miroslav Klose (re.) kümmert sich um Mitspieler Thomas Müller. (Quelle: Reuters)

Ersthelfer: Miroslav Klose (re.) kümmert sich um Mitspieler Thomas Müller. (Quelle: Reuters)

Platzwunde bei Thomas Müller, Oberschenkelprobleme bei Jerome Boateng: Die deutsche WM-Auswahl hat auch nach dem zweiten Gruppenspiel zwei angeschlagene Spieler zu beklagen. Müller erlitt Sekunden vor dem Schlusspfiff beim 2:2 (0:0) gegen Ghana in Fortaleza bei einem Zweikampf eine Platzwunde über dem rechten Auge. Der WM-Torschützenkönig von 2010, der schon dreimal beim Turnier in Brasilien erfolgreich war, wurde in der Kabine des Estádio Castello genäht.

"Ich glaube, es ist nicht ganz so schlimm", sagte Bundestrainer Joachim Löw über Müller, der in der Nachspielzeit mit einem Gegenspieler zusammengestoßen war.

Der Deutsche Fußball-Bund rechnete für das letzte Gruppenspiel am Donnerstag in Recife gegen die vom ehemaligen Bundestrainer Jürgen Klinsmann betreute Mannschaft der USA ebenso mit einem Einsatz von Müller wie mit einem Mitwirken von Boateng.

Der Defensivspieler, der seit dem 4:0 gegen Portugal wegen seines verletzten Daumens schon mit einer Spezialschiene am Finger spielt, musste wegen einer muskulären Verhärtung am linken Oberschenkel nach der Halbzeit durch Shkodran Mustafi ersetzt werden. "Wir mussten diesen Wechsel vornehmen, weil Jerome muskulär angeschlagen war", erklärte Löw.

Verletzung von Boateng "nicht schwerwiegend"

Boateng selbst gab Entwarnung. "Man muss jetzt die Tage abwarten, aber ich glaube, es ist kein Risiko für das nächste Spiel", erklärte der Abwehrspieler. Die Verletzung sei "nicht so schwerwiegend". Wie Boateng hatte sich im ersten Spiel gegen Portugal auch Mats Hummels verletzt. Zwar war der Einsatz des Dortmunders für das Spiel gegen die Afrikaner lange fraglich, aber der Innenverteidiger hatte nach dem Schlusspfiff keine Beschwerden.

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