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Referees weiter unter Beschuss - Dzeko: "Eine Schande"

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Fußball  

Referees weiter unter Beschuss - Dzeko: "Eine Schande"

22.06.2014, 14:48 Uhr | dpa

Referees weiter unter Beschuss - Dzeko: "Eine Schande". Die Schiedsrichter kommen nicht aus den Schlagzeilen heraus: Milorad Mazic wird von den iranischen Spielern bedrängt.

Die Schiedsrichter kommen nicht aus den Schlagzeilen heraus: Milorad Mazic wird von den iranischen Spielern bedrängt. Foto: Dennis Sabangan. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Bosniens Stürmerstar Edin Dzeko kochte vor Wut, Irans Trainer Carlos Queiroz fühlte sich verschaukelt und Karim Benzema kostete ein merkwürdiger Pfiff die alleinige Führung in der Torschützenliste.

Die Kritik an den Schiedsrichtern bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien nimmt kein Ende. Trotz der professionellsten Vorbereitung in der WM-Historie können sich die Referees dem starken Niveau der Endrunde nicht anpassen. In einem Fall hat der Weltverband FIFA schon Konsequenzen gezogen: Linienrichter Humberto Clavijo (Kolumbien) wird "aus sportlichen Gründen" nicht mehr zum Einsatz kommen.

Geht es nach dem früheren Bundesliga-Torschützenkönig Dzeko, gehört auch der neuseeländische Unparteiische Peter O'Leary aus dem Verkehr gezogen. "Der Schiedsrichter war eine Schande für diesen Wettkampf. Wir fahren nach Hause. Wir sind traurig darüber. Aber ich denke, der Schiedsrichter sollte nach Hause fahren, denn er hat das Resultat verändert", schimpfte der frühere Wolfsburger nach dem 0:1 (0:1) gegen Nigeria und dem damit verbundenen Vorrunden-Aus des WM-Neulings. Der Unparteiische hatte einem Tor von Dzeko wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zu Unrecht die Anerkennung verwehrt.

In Rage war auch Ashkan Dejagah. Nach einem klaren Foul von Argentiniens Pablo Zabaleta an Irans Stürmer blieb der Pfiff des Serben Milorad Mazic aus. Dem Außenseiter wurde die Chance zur Führung genommen, am Ende jubelten die Südamerikaner über Lionel Messis 1:0 (0:0)-Siegtreffer in letzter Sekunde. "Zwei Leute haben den Unterschied gemacht. Lionel Messi ist der eine. Die zweite Person war der Schiedsrichter", meinte Irans Trainer Queiroz. Mazic hatte sich bei seinem ersten Einsatz im Spiel zwischen Deutschland und Portugal noch deutlich großzügiger gezeigt, als er ein Halten gegen Mario Götze ahndete.

Der fällige Elfmeterpfiff beim Spiel zwischen Costa Rica und Italien blieb ebenfalls aus, hatte aber keine gravierenden Auswirkungen. Nur wenige Minuten nach dem nicht geahndeten Foul von Giorgio Chiellini an Joel Campbell erzielte Bryan Ruiz den Siegtreffer für den Außenseiter, was auch zur Beruhigung von Trainer Jorge Luis Pinto beitrug, der sich zuvor wie ein HB-Männchen am Rand echauffierte.

Strafstoß oder nicht?: Diese Frage hatte schon an den ersten WM-Tagen für mächtig Wirbel gesorgt, insbesondere das Eröffnungsspiel zwischen Brasilien und Kroatien war Ausgangspunkt hitziger Diskussionen nach dem "Elfmeter-Geschenk" an den Gastgeber. Über einen kuriosen Pfiff ärgerte sich Frankreichs Torjäger Benzema. Der niederländische Schiedsrichter Björn Kuipers pfiff das Spiel gegen die Schweiz just in dem Moment ab, als der Angreifer von Real Madrid in der Nachspielzeit zum erfolgreichen Torschuss ansetzte und verhinderte damit den vierten Turniertreffer des 26-Jährigen. Besonders bitter für Benzema: Schon beim 3:0 gegen Honduras war ihm ein Tor nicht zugesprochen worden, als die Torlinientechnik ein Eigentor des Torhüters erkannt hatte.

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