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WM 2014: Niederländischer Trainer Louis van Gaal wettert gegen die FIFA

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"Warum zur Hölle tun sie das?"  

Bondscoach Louis van Gaal wettert gegen die FIFA

22.06.2014, 18:15 Uhr | dpa, sid

WM 2014: Niederländischer Trainer Louis van Gaal wettert gegen die FIFA . Aufgebracht war Louis van Gaal nicht nur hier im Training, sondern auch beim Thema FIFA.  (Quelle: imago/VI Images)

Aufgebracht war Louis van Gaal nicht nur hier im Training, sondern auch beim Thema FIFA. (Quelle: VI Images/imago)

Louis van Gaal hat auf der offiziellen FIFA-Pressekonferenz zu einem Rundumschlag gegen den Fußball-Weltverband ausgeholt. "Die FIFA spricht immer von Fair Play, und dann spielt sie immer mit solchen Tricks. Das ist nicht gut, das ist kein Fair Play. Warum zur Hölle tun sie das?", schimpfte der niederländische Nationaltrainer.

Grund für seine Kritik: Die Niederlande wissen beim Spiel gegen Chile in Sao Paulo am Montag nicht, ob sie als Gruppenerster oder -Zweiter im Achtelfinale auf WM-Gastgeber und Topfavorit Brasilien treffen würden. Die Südamerikaner spielen ihr letztes Gruppenspiel danach - obwohl sie in Gruppe A spielen und die Niederlande in Gruppe B. An den ersten beiden Spieltagen wurden die Partien der Gastgeber in der Gruppe A immer vor den Begegnungen in Gruppe B ausgetragen.

An den Ambitionen der Niederländer ändert der Spielplan-Ärger nichts. "Wir wollen Gruppenerster werden. Denn jedes Team in diesem Turnier spielt auf einem sehr hohen Niveau. Egal, gegen wen wir im Achtelfinale spielen: Es wird kein Spaziergang", sagte van Gaal. Außerdem könne er sich "gut vorstellen, dass auch Brasilien nicht gegen uns spielen will".

Brasilien kann sich den Gegner "aussuchen"

Auch die niederländische Presse ist sauer: "Alles ist so geregelt worden, dass Brasilien sich aussuchen darf, ob sie gegen Holland oder Chile spielen wollen", schrieb das "Algemeen Dagblad".

Einmal in Fahrt, regte sich van Gaal auch über die Ansetzung der regelmäßigen Pressekonferenzen mit einem Spieler am Tag vor den Partien auf: "Das ist nicht clever. Die Spieler müssen sich auf ihr Training konzentrieren." Aus Protest brachte er Abwehrspieler Bruno Martins Indi mit. "Er ist verletzt und kann ohnehin nicht trainieren", sagte der 62-Jährige: "Er hat es für die Kollegen getan."

"Das hätte unsere Qualifikation gefährden können"

Zudem kritisierte van Gaal auch Schiedsrichter-Entscheidungen gegen sein Team. "Wir haben zwei unberechtigte Elfmeter gegen uns bekommen. Das ist keinem anderen Land hier passiert", schimpfte der Bondscoach: "Das hätte unsere Qualifikation gefährden können." Allerdings gab es in der Öffentlichkeit zu beiden strittigen Situationen sehr konträre Meinungen.

Darüber hinaus, so van Gaal, sei die Sperre von Torjäger und Kapitän Robin van Persie gegen Chile nicht berechtigt: "Die erste Gelbe Karte gegen Spanien war dumm, das weiß er auch. Aber die, die er gegen Australien bekommen hat, war keine Gelbe Karte."

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