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Südkorea gegen Algerien: Algerien kämpft ums WM-2014-Achtelfinale

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Tor-Festival gegen Südkorea  

Algerien stößt Tür zum Achtelfinale auf

23.06.2014, 07:24 Uhr | sid, dpa

Südkorea gegen Algerien: Algerien kämpft ums WM-2014-Achtelfinale. Abdelmoumene Djabou (Mitte) und Carl Medjani  (Quelle: dpa)

Abdelmoumene Djabou (Mitte) feiert seinen Treffer gegen Südkorea. (Quelle: dpa)

Algerien bleibt im Rennen im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale der WM 2014. Die Nordafrikaner besiegten Südkorea in einer höchst unterhaltsamen Begegnung 4:2 (3:0) und gehen als Tabellenzweiter ins letzte Spiel gegen Russland. Südkorea muss in der noch ausstehenden Partie gegen Belgien deutlich gewinnen und auf Schützenhilfe hoffen.

Algerien machte bereits vor der Pause alles klar. Islam Slimani (26. Minute), Rafik Halliche (28.) und Abdelmoumene Djabou (38.) erzielten die Tore. Südkorea bekam im ersten Abschnitt überhaupt nichts zustande. Erst nach dem Wechsel wurden die Asiaten stärker und kamen durch den Leverkusener Heung-Min Son zum Anschluss (50.). Algerien konterte mit dem Treffer von Yacine Brahimi (62.), bevor der Mainzer Ja-Cheol Koo zum 2:4 traf (72.).

Fünf Umstellungen

Die Umstellungen von Algeriens Trainer Vahid Halilhodzic zahlten sich aus. Der Bosnier, der heimische Medienberichte über eine Entmachtung vehement dementiert hatte, wechselte nach der unglücklichen 1:2-Niederlage gegen Belgien gleich auf fünf Positionen - mit Erfolg: Drei der neuen Spieler trafen. Südkorea änderte sein Personal im Vergleich zum 1:1 gegen Russland nicht. In der Startelf standen erneut Innenverteidiger Hong Jeong Ho vom FC Augsburg, Koo und Son.

Algerien machte zunächst das Spiel. Sofiane Feghouli hatte schon in der zweiten Minute seine erste Chance und war wenig später Mittelpunkt einer strittigen Szene: Kim Youn Gwon brachte den Stürmer im Strafraum zu Fall, doch der fällige Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Wilmar Roldan aus Kolumbien blieb aus. Auch Slimani hätte mit einem Kopfball für die algerische Führung sorgen können.


Djabou ins rechte Eck

Viele Stellungsfehler machten die Asiaten in der Defensive weiter anfällig. Beim Führungstreffer liefen gleich zwei Verteidiger mit, ohne Slimani entscheidend zu stören. Den Doppelschlag machte keine zwei Minuten später Halliche perfekt. Djabous Ecke köpfte er problemlos ein, Torwart Jung Sung gab wie die gesamte Abwehr keine gute Figur ab. Geschockt bekam Südkorea noch weniger Zugriff aus Spiel und die langen algerischen Bälle nicht in den Griff. Slimani bediente Djabou, der aus elf Metern ins rechte untere Eck traf.

Son schien mit seinem Tor kurz nach der Pause eine mögliche Wende einzuläuten. Mit einer Körpertäuschung versetzte der Leverkusener die Abwehr. Mitten in die koreanische Drangphase hinein sorgte Brahimi aber nach feinem Doppelpass mit Feghouli für die vermeintliche Entscheidung. Doch die Südkoreaner gaben nicht auf: Koo traf. Kurz danach hatte Lee sogar die Chance zum 3:4, doch Algeriens Torwart Rais M'Bolhi rettete. Südkoreas Schlussoffensive blieb erfolglos.

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