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USA - Deutschland: Jürgen Klinsmann schließt Nicht-Angriffspakt aus

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Vor dem Prestigeduell  

Kampfansage von Klinsmann: "Jetzt geht es ums Business"

23.06.2014, 13:27 Uhr | sid

USA - Deutschland: Jürgen Klinsmann schließt Nicht-Angriffspakt aus. US-Coach Jürgen Klinsmann vor dem Prestigeduell mit der DFB-Elf. (Quelle: dpa)

US-Coach Jürgen Klinsmann vor dem Prestigeduell mit der DFB-Elf. (Quelle: dpa)

Als die Sprache auf die "Schande von Gijón" kam, war für Jürgen Klinsmann Schluss mit lustig. Mit kämpferischer Miene schloss der schwäbische US-Coach einen Nicht-Angriffspakt mit seinem Heimatland aus - und prophezeite der deutschen Mannschaft gleichzeitig einen heißen Tanz. "Wir sind kein Team, das für ein Unentschieden gemacht ist. Wir kämpfen immer um den Sieg, das ist unser Spirit. Und zwar in jedem einzelnen Spiel", sagte Klinsmann nach dem spektakulären 2:2 (0:1) der Amerikaner bei der WM gegen Portugal.

Und weil der ehemalige Bundestrainer die Vorfreude auf das Prestigeduell mit seiner ehemaligen Mannschaft am Donnerstag in Recife (ab 17.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) kaum verbergen konnte, ließ er die nächste Ansage an Kumpel Joachim Löw folgen. "Wir sind voller Selbstvertrauen und hungrig", erklärte Klinsmann mit leuchtenden Augen und bekräftigte sein Ziel: "Gegen Deutschland gewinnen und Gruppenerster werden." Die deutsche Hymne will der 49-Jährige ungeachtet der speziellen Brisanz der Partie aber "natürlich" mitsingen.

Keeper Howard träumt vom Achtelfinale

Auch US-Keeper Tim Howard ließ keinen Zweifel daran, dass beim WM-Viertelfinalisten von 2002 der Glaube an einen Sieg gegen den punktgleichen Favoriten ausgeprägt ist. "Wir gehen mit dem Gefühl da rein, eine wirkliche Chance zu haben", sagte der 35-Jährige vom FC Everton und träumte bereits vom Achtelfinale: "Wir haben die große Möglichkeit, in dieser Todesgruppe weiterzukommen, und sind enthusiastisch."

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Dass beiden Teams bereits ein Unentschieden für den Sprung in die Runde der letzten 16 reicht, lässt dennoch Erinnerungen an eine schwarze Stunde der deutschen WM-Geschichte wach werden. Bei der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien hatte der Nicht-Angriffspakt zwischen der DFB-Auswahl und Österreich (1:0) im abschließenden Vorrundenspiel in Gijón für einen Skandal gesorgt. Es war genau das Ergebnis, das beide Mannschaften zum Weiterkommen brauchten.

Klinsmann: "Nicht die Zeit für Freundschafts-Anrufe"

Klinsmann war damals gerade mal 17 Jahre alt, doch der Weltmeister von 1990 erinnert sich mit Grausen an die Negativ-Schlagzeilen von einst. Kein Wunder, dass der Wahl-Kalifornier nach dem Unentschieden in Manaus ein zweites Gijón ausschloss. Nein, er erwarte nicht, dass Löw sich vor Donnerstag noch einmal melde. "Es ist nicht die Zeit für Freundschafts-Anrufe. Jetzt geht es ums Business", sagte Klinsmann mit entschlossenem Blick.

Portugals Coach Paulo Bento jedenfalls glaubt nicht an eine Absprache zwischen den Freunden Klinsmann und Löw. "Ich schätze, beide wollen gewinnen. Außerdem: Ich verdächtige keine Kollegen", meinte Bento, dessen Mannschaft bei einem Unentschieden der Konkurrenten de facto ausgeschieden wäre.


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