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Ronaldo rätselt über Portugals WM-Form

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Achtelfinale "ist fast unmöglich"  

Ronaldo rätselt über Portugals WM-Form

23.06.2014, 16:13 Uhr | dpa, t-online.de

Ronaldo rätselt über Portugals WM-Form. Cristiano Ronaldo hat kaum noch Hoffnung auf das WM-Achtelfinale. (Quelle: imago/Xinhua)

Cristiano Ronaldo hat kaum noch Hoffnung auf das WM-Achtelfinale. (Quelle: Xinhua/imago)

Cristiano Ronaldo hat keine Illusionen mehr. Das war's dann wohl mit der WM-Mission seiner hoch gehandelten Portugiesen. Ein mageres Pünktchen aus zwei Spielen, mangelnde Fitness, fehlende Inspiration und enorme Personalsorgen belasten das Großprojekt des Weltranglistendritten in Brasilien.

"Mathematisch ist es möglich, aber tatsächlich ist es fast unmöglich", sagte Cristiano Ronaldo zu der Minimalchance auf den Einzug ins Achtelfinale. Nach dem glücklichen 2:2 (1:0) gegen die leidenschaftlich kämpfenden US-Boys von Jürgen Klinsmann will der Welt-Star von Real Madrid jedenfalls nicht mehr ernsthaft an ein Weiterkommen glauben.

Am letzten Spieltag benötigt Portugal jetzt einen Sieg gegen Ghana und muss hoffen, dass Deutschland und die USA nicht unentschieden spielen und es in der gleichzeitig stattfindenden Partie einen möglichst klaren Sieger gibt. "Wir werden unser Bestes geben, die Chancen sind noch da", verkündete Trainer Paulo Bento.

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Kollektive Ernüchterung

Erst weit nach dem Abpfiff erschien der Weltfußballer als letzter Spieler in den Katakomben der Arena da Amazônia von Manaus. Seine Dopingkontrolle zog sich ewig in die Länge. Antworten auf den dürftigen WM-Auftritt seiner Portugiesen konnte oder wollte er nicht liefern: "Was schief gelaufen ist, weiß ich nicht. Ich kann nicht erklären, woran es gelegen hat. Wenn man nicht gewinnt, gibt es keine Erklärung."

Die kollektive Ernüchterung war groß. Auch die Presse in der Heimat hakte das fest eingeplante Erreichen der K.o.-Runde bereits vor dem letzten Gruppenspiel (am Donnerstag ab 17:45 Uhr im Live-Ticker auf t-online.de) gegen Ghana ab. "Das 'Adeus' bei der WM 2014 ist praktisch unvermeidlich", schrieb die Zeitung "Diário de Notícias".

Für "Jornal de Notícias" konnte der Last-Minute-Ausgleich in der Nachspielzeit durch den eingewechselten Silvestre Varela nach butterweicher Ronaldo-Flanke das "viel zu schwache Auftreten der Mannschaft" ohnehin nicht verbergen.

"Wir waren keine Favoriten"

Der WM-Vierte von 2006 ist sich in Brasilien selbst ein Rätsel. Es fehlt der Pep, es fehlt der Biss, es fehlt der Esprit, und die konditionelle Verfassung der Mannschaft ist schlichtweg nicht WM-würdig. Wie seine Nebenleute macht auch Ausnahmekönner Ronaldo beim Spektakel am Zuckerhut nicht den besten Eindruck.

"Ich werde unsere körperlichen Probleme nicht rechtfertigen", erklärte er mit Blick auf die zahlreichen Verletzten, die nicht adäquat ersetzt werden können. Auch der rotgesperrte Abwehrchef Pepe wurde gegen die USA schmerzlich vermisst. "Wir waren keine Favoriten, sind es nie gewesen", ergänzte Ronaldo, so als wollte er auch das selbsterklärte Ziel von der Achtelfinal-Teilnahme als überzogene Erwartungen abtun.

Team hat enttäuscht

"Man kann nicht erwarten, dass wir Weltmeister werden, das wäre meiner Meinung nach illusorisch, denn wir spielen einen guten Fußball, aber die anderen haben bessere Mannschaften als wir." Tatsächlich hat das Team von Trainer Bento in vielen Bereichen enttäuscht. Das 2:2 gegen Klinsmanns Energiefußballer war nach der 0:4-Demütigung zum Auftakt gegen die Deutschen der nächste Beweis.

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Nach Nanis früher Führung (5. Minute) schalteten die Portugiesen in den Energiesparmodus. So wurde das US-Team für sein energisches Anrennen durch die Tore des ehemaligen Schalkers Jermaine Jones (64.) und US-Kapitän Clint Dempsey (81.) belohnt. Varela rettete sein Land durch den späten Ausgleich wenigstens vor dem vorzeitigen Aus.

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