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Für Cuiaba ist die WM 2014 bereit beendet

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Keine Stimmung und Stadionproblem  

Für Cuiaba ist das WM-Abenteuer schon wieder vorbei

24.06.2014, 14:00 Uhr | sid

Für Cuiaba ist die WM 2014 bereit beendet. Richtige WM-Stimmung ist in Cuiaba nie aufgekommen.  (Quelle: imago/ITAR-TASS)

Richtige WM-Stimmung ist in Cuiaba nie aufgekommen. (Quelle: ITAR-TASS/imago)

Adeus Cuiaba: Nach nur elf Tagen ist das WM-Abenteuer für den neben Manaus wohl ungewöhnlichsten Spielort Brasiliens vorbei. Was bleibt? Ein knapp 180 Millionen Euro teures Stadion ohne Zukunft und der Eindruck: Trotz vier Vorrundenspielen ist das WM-Fieber nicht in der heißen und schwülen 550.000-Einwohner-Stadt angekommen.

Dabei war der Auftakt in der an den Ausläufern des südlichen Amazonas gelegenen kleinsten WM-Stadt durchaus stimmungvoll. Das hatte aber nur einen Grund: Die heißblütigen chilenischen Fans bevölkerten die Stadt, die für sich in Anspruch nimmt, der geographische Mittelpunkt Südamerikas zu sein. Die Anhänger von "La Roja" brachten das WM-Fieber - nahmen es nach dem 3:1 gegen Australien allerdings auch wieder mit.

Allerdings hatte die Stadt vielleicht auch einfach Pech bei der Auslosung. Die Spielpaarungen Chile-Australien, Russland-Südkorea, Nigeria-Bosnien und Japan-Kolumbien versprachen alles andere als großen Fußballsport und einen Schub für den Tourismus. Und so kam es auch. Nach den Spielen zogen die meisten Fans schnell weiter, die Restaurants und Kneipen waren leer- oder hauptsächlich mit Einheimischen bevölkert. Teilweise erinnerten nur die Hinweisschilder zur Arena Pantanal daran, dass hier WM-Spiele stattfanden.

Stadion wird zum Problem

Dabei dürfte die für geschätzte 178 Millionen Euro erbaute Spielstätte eines der größten Probleme der für Rinderzucht und Sojaanbau bekannten Stadt nach der WM werden. Der Drittligist Cuiaba Esporte Clube plant zwar, seine Heimspiele in Zukunft dort auszutragen, doch selbst nach dem geplanten Rückbau auf 28.000 Zuschauer ist das Stadion noch überdimensioniert. Normalerweise besuchen die Spiele des Klubs gerade einmal 1000 Besucher - weniger als beim ortsansässigen American-Football-Team Arsenal Cuiaba.

Von den übrigen angekündigten Infrastrukturmaßnahmen hatten die Einwohner ohnehin nicht viel. Der Bau der Straßenbahn vom Flughafen ins Zentrum Cuiabas steckte ebenso wie der geplante Bau mehrere Straßen auch während der WM noch in den Anfängen. Von den mehreren Hundert Millionen Euro teuren Verbesserungen werden die Einwohner erst in Zukunft profitieren.

Temperaturen bleiben human

Eine der im Vorfeld am meisten geäußerte Befürchtung erfüllte sich ebenfalls nicht. Allerdings zum Wohl der dort spielenden Teams. Die Bedingungen in Cuiaba, der der Ruf der heißesten Stadt Brasiliens vorauseilt, waren zumeist nicht so schlimm wie befürchtet. Auf bis zu 40 Grad können die Temperaturen selbst im brasilianischen Winter steigen. Das blieb allerdings aus.

Nur das Spiel zwischen Nigeria und Bosnien litt wirklich unter den Bedingungen. Bei 30 Grad und 60 Prozent Luftfeuchtigkeit gingen beide Teams in der ersten Halbzeit hohes Tempo, ehe sie diesem in den zweiten 45 Minuten Tribut zollen mussten. Und über weite Strecken nur noch besseren Standfußball boten.

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