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Auch das noch  

Blitz schlägt in Flieger mit Spaniens Nationalmannschaft ein

24.06.2014, 16:08 Uhr | dpa

Blitz schlägt in Flieger mit Spaniens Nationalmannschaft ein. Sergio Busquets wundert sich auch, warum es das Schicksal derzeit nicht gut mit der Roten Furie meint. (Quelle: imago/ActionPictures)

Sergio Busquets wundert sich auch, warum es das Schicksal derzeit nicht gut mit der Roten Furie meint. (Quelle: imago/ActionPictures)

Erst das blamable WM-Aus und nun auch das noch: Ein Blitzeinschlag hat die spanische Nationalmannschaft bei der Heimreise von Brasilien kurz vor der Landung in Madrid in Angst und Schrecken versetzt. Der Kapitän der Maschine konnte die Passagiere um die prominenten Kicker jedoch schnell beruhigen. Wie ein mitreisender Journalist des Fachblattes "As" mitteilte, habe es einen großen Krach gegeben. Der Blitz hatte in den rechten Flügel eingeschlagen.

Der entthronte Titelverteidiger war direkt nach dem abschließenden 3:0-Sieg gegen Australien als erstes Team aus Brasilien heimgeflogen. Wegen der beiden Schlappen gegen die Niederlande (1:5) und Chile (0:2) stand Spaniens Scheitern in der Gruppenphase schon früh fest.

Spieler lassen sich nicht blicken

Am Flughafen Adolfo Suarez in Madrid-Barajas warteten um die Mittagszeit etwa 250 Fans vergeblich auf die Spieler. Diese verließen das Gebäude durch einen Hinterausgang.

Nach den bitteren ersten beiden Pleiten war der Sieg im letzten Spiel keine Wiedergutmachung aber ein Zeichen der Mannschaft: "Es war ein unwichtiger und symbolischer Sieg für Spanien", urteilte das Sportblatt "Marca". "Aber es war das Einzige, was die Spieler vor der Abreise noch tun konnten: das letzte Spiel gewinnen und versprechen, dass so etwas wie in Brasilien nie wieder passieren wird."

"El Mundo Deportivo" kommentierte das frühe Aus für den Titelverteidiger moderat: "Nun ist genug Zeit, um zu analysieren, was in Brasilien schief gelaufen ist. Doch klar ist auch, dass die sogenannte goldene Generation eine Würdigung verdient hat - vor allem jene Spieler, die möglicherweise schon bald nicht mehr dabei sind. Das ist wohl das wenigste angesichts all dessen, was sie für den spanischen Fußball geleistet haben."

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