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Nigel de Jong stabilisiert Oranje und ist genauso wichtig wie Robben

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WM 2014  

Genauso wichtig wie Robben: De Jong stabilisiert Oranje

25.06.2014, 11:09 Uhr | dpa

Nigel de Jong stabilisiert Oranje und ist genauso wichtig wie Robben. Nigel de Jong spielt eine wichtige Rolle im niederländischen Team.

Nigel de Jong spielt eine wichtige Rolle im niederländischen Team. Foto: Diego Azubel. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Für Nigel de Jong macht selbst Louis van Gaal eine Ausnahme. Normalerweise weigert sich der so prinzipientreue Bondscoach, über einzelne Spieler zu sprechen. Doch bei de Jong gerät sogar der niederländische Nationaltrainer ins Schwärmen.

"Er macht es gewaltig", sagte van Gaal, "einfach beeindruckend, wie er sich einsetzt." Während sich die ganze Fußball-Welt voller Begeisterung auf den bislang bei der WM überragenden Arjen Robben stürzt, weiß van Gaal genau, wem er den verlustpunktfreien Durchmarsch durch die Vorrunde genauso zu verdanken hat - dem unermüdlichen de Jong.

In einer Mannschaft, die offensiv aus den Stars Arjen Robben, Robin van Persie und Wesley Sneijder besteht, sich ansonsten aber überwiegend aus Spielern aus der durchschnittlichen Ehrendivision zusammensetzt, kommt dem erfahrenen de Jong im defensiven Mittelfeld eine Schlüsselrolle zu. Der frühere Hamburger hält Robben und Co. den Rücken frei, treibt unermüdlich an, führt die vielen unerfahrenen Teamkollegen und geht wie immer keinem Zweikampf aus dem Weg. "Nigel hat eine sehr undankbare Aufgabe, aber eine verdammt wichtige", sagte Sneijder. "Er ist der Motor, der alles aus seiner Position anschiebt. Er hält den Laden zusammen."

In allen drei Gruppenspielen gegen Spanien, Australien und Chile gehörte der Kämpfertyp vom AC Mailand zu den besten Spielern beim Vize-Weltmeister. Die Lorbeeren in Form der Ehrung als Man of the Match heimsten zwar Robben und van Persie ein, doch de Jong braucht keine Lobhudelei. "Ob sie mich für einen Drecksack halten oder für einen Weltklassespieler, das interessiert mich nicht", sagte der 29-Jährige. "Entscheidend ist, dass der Trainer zufrieden ist."

Das ist er und auch de Jong selbst fühlt sich so gut wie lange nicht mehr. "Ich bin körperlich so fit wie wohl noch nie", meinte der zweikampfstarke Abräumer. Und das, obwohl er sich im Dezember 2012 einen Achillessehnenriss zuzog und ein halbes Jahr ausfiel. Viele erreichen danach nicht mehr ihr Leistungsvermögen, de Jong kam sogar noch stärker wieder.

In einer für seinen Club Milan verkorksten Saison war er einer der wenigen Lichtblicke. Angeblich soll Manchester United nun an ihm interessiert sein. Doch daran verschwendet de Jong derzeit keinen Gedanken. "Vielleicht ist das meine letzte WM. Das heißt, hier muss es klappen", sagte der Familienvater, der abseits des Feldes höflich, zurückhaltend und still daherkommt.

Auf dem Platz erlebt man oft einen anderen de Jong, vor allem das Jahr 2010 hat ihm das Image des Bad Boys verpasst. Erst brach er in einem Test dem Amerikaner Stuart Holden das Bein, dann verurteilte ihn der ganze Fußball-Globus wegen seines Kung-Fu-Tritts gegen die Brust des Spaniers Xabi Alonso, für den er im WM-Finale nur Gelb sah. Als er dann im Premier-League-Spiel mit Manchester City Hatem Ben Arfa einen zweifachen Beinbruch zufügte, zog ihn der damalige Bondscoach Bert van Marwijk erst einmal aus dem Verkehr.

Zurück kam ein de Jong, der seinen Gegenspielern zwar immer noch nichts schenkt und seine Robustheit nicht verloren hat. Allerdings setzt der aggressive Leader seine Waffen inzwischen klüger ein. In Brasilien sah er noch keine Gelbe Karte. Knüpft de Jong in der am Sonntag mit dem Achtelfinale gegen Mexiko beginnenden K.o.-Runde an seine bisherigen Leistungen an, ist für Oranje am Zuckerhut noch viel drin. "Jetzt geht das Turnier erst richtig los", sagte der gebürtige Amsterdamer. Sein Turniermotto hat sich nicht geändert. "Bei der WM heißt es essen oder gegessen werden."

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