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Fanschminke zur WM 2014 enthält längst verbotene Substanzen

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Fußballfans aufgepasst  

Diese WM-Stifte enthalten verbotene Farbstoffe

01.07.2014, 15:49 Uhr | vdb/ag, dpa

Fanschminke zur WM 2014 enthält längst verbotene Substanzen. WM-Schminke ist im Trend, kann aber schädlich sein. (Quelle: dpa)

WM-Schminke ist im Trend, kann aber schädlich sein. (Quelle: dpa)

Auch zum Viertelfinale der WM 2014 werden wieder tausende Fans der deutschen Elf zu Schminkstiften greifen und sich in den Nationalfarben anmalen. Doch viele der Schminksets dürften eigentlich gar nicht verkauft werden. Das Verbraucherministerium NRW nennt gesundheitlich besonders bedenklich Produkte beim Namen.

Zu Beginn der WM hatten die Baden-Württemberger Ämter für Lebensmittelüberwachung und Tiergesundheit 14 Fanschminken aus den Filialen namhafter Handelsketten untersucht. Das Ergebnis war ernüchternd: Alle 14 Proben wurden beanstandet. Sie enthielten unter anderem den Farbstoff "Lackrot" der seit 1993 in der EU verboten ist und unter Verdacht steht, krebserregend zu sein.

Karstadt warnt vor Schminkset "Fahntastisch!"

Aufgrund der Vorwürfe und Testergebnisse hat Karstadt Produktes die Medien zu dem Produkt  "Fahntastisch! Schminke Fahne und Halskette" (Chargennummer SCMF3) informiert. Ebenso die Firma Allerlei mit Sitz in Ascheberg, die das Produkt "Fan Schminkstift" (Chargennummer R10012) vertreibt.

Auch Schminkstiften von Woolworth und KiK betroffen

Zusätzlich warnt das Ministerium vor Schminkstiften, die über die Firma Beauty Service International GmbH in Dortmund an verschiedene Einzelhandelsgeschäfte vertrieben wurden. Es handelt sich hierbei um einen Schminkstift, der bei Woolwoth (Charge 137014) im Handel war. Betroffen ist ebenso der Schminkstift "schwarz rot gold" mit der Charge 10122013 von KiK. In den genannten Produkten ist der verbotene Farbstoff "Lackrot" ebenfalls nachgewiesen worden.

Verbraucherministerium NRW forschte weiter

Auch in NRW wurden Proben von Fanschminke untersucht und das Ministerium forderte die vertreibenden Unternehmen zu einer Stellungnahme auf. Sie wurden angewiesen, Kunden schnellstmöglich zu warnen.

Des weiteren wurde das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) um eine kurzfristige toxikologische Bewertung des Farbstoffs "Lackrot" gebeten. Auch das BfR schließt dem Ergebnis zufolge gesundheitliche Beeinträchtigungen für Verbraucher nicht aus.

Bislang ist es nicht möglich, die Herkunft aller Schminkstifte zu klären. Einige der getesteten Produkte stammten aus China und Polen, andere waren gar nicht erst mit einer Chargennummer versehen worden und das Herkunftsland blieb unklar. Wer sicher gehen möchte, sich keine schädlichen Farben ins Gesicht zu schmieren, greift besser zu Fingerfarben oder Karnevalsschminke. Sie werden häufiger überprüft und genügen eher den geltenden EU-Standards.

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