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WM 2014: FIFA-Präsident Sepp Blatter will zwei Einspruchsmöglichkeiten für Trainer

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"Challenges" wie beim Football  

Blatter fordert zwei Einspruchsmöglichkeiten für Trainer

28.06.2014, 08:13 Uhr | sid, dpa

WM 2014: FIFA-Präsident Sepp Blatter will zwei Einspruchsmöglichkeiten für Trainer. FIFA-Präsident Sepp Blatter beim Weltverband-Kongress in Sao Paulo. (Quelle: imago/Ulmer/Teamfoto)

FIFA-Präsident Sepp Blatter beim Weltverband-Kongress in Sao Paulo. (Quelle: Ulmer/Teamfoto/imago)

FIFA-Präsident Sepp Blatter will Fußball-Trainern per Videobeweis zwei Einspruchsmöglichkeiten pro Halbzeit gegen Schiedsrichter-Entscheidungen gewähren. Dies solle nur möglich sein, wenn das Spiel bereits unterbrochen sei, erläuterte der Chef des Weltverbands in einem Interview auf der FIFA-Internetseite.

"Wenn es darum geht, ob es ein Elfmeter oder kein Elfmeter war, innerhalb oder außerhalb des Strafraums, ein Foul oder kein Foul, kann der Coach intervenieren." Der Referee werde dann die Szene auf einem Monitor anhand der TV-Bilder beurteilen.

Erst Torlinientechnik, jetzt "Challenges"

Mit dieser Hilfe für die Referees solle es "mehr Gerechtigkeit" geben, erklärte Blatter und konkretisierte damit seine Idee vom vergangenen FIFA-Kongress. Die Möglichkeit zu sogenannten "Challenges" haben Trainer bereits in anderen Sportarten wie Hockey oder American Football. Das erstmals bei einer WM-Endrunde eingesetzte Freistoßspray sei inzwischen auch "akzeptiert".

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Nach dem nicht gegebenen Treffer des Engländers Frank Lampard im WM-Achtelfinale 2010 gegen Deutschland sei die Torlinientechnologie eingeführt worden, "jetzt müssen wir einen Schritt weiter gehen."

Torlinientechnik bei EM 2016?

Zudem plauderte Blatter in einer Video-Botschaft vermeintliche Pläne der UEFA zur Einführung der Torlinientechnik bei der EM 2016 aus. "Ich habe mit UEFA-Präsident Michel Platini gesprochen, er hat mir gesagt, dass er die Goal-Line-Technology bei der Europameisterschaft 2016 einführen wird", sagte der 78-Jährige. Platini hatte sich bislang vehement gegen die Technik und stattdessen für Assistenten hinter den Toren ausgesprochen.

Die UEFA dementierte wenig später eine angeblich schon getroffene Entscheidung. Grundsätzlich ausgeschlossen wurde die Anwendung von Torkameras beim Turnier in Frankreich aber nicht. "Der Präsident hat offiziell gesagt, dass er eine Einführung erwägt. Jedoch ist das nicht mit einem Fingerschnipsen zu erledigen. Es wird im Schiedsrichterkomitee diskutiert werden und muss immer noch vom Exekutivkomitee bestätigt werden", sagte UEFA-Medienchef Pedro Pinto.

Blatter: "Wir müssen Brasilianern für WM-Akzeptanz danken"

Die erstmals bei einer WM angewandte Technologie funktioniere in Brasilien bislang "gut" und helfe den Schiedsrichtern, betonte Blatter. "Ich bin mir sicher, dass Profiligen folgen werden."

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Mit dem bisherigen Verlauf des Weltturniers in Brasilien zeigte sich Blatter insgesamt sehr zufrieden - auch weil es sich um den Sport drehe. Die Bevölkerung sei jetzt "mehr im Spiel als auf den Straßen. Sie sind mehr auf den Fan-Festen als auf Demonstrationen und das ist großartig", meinte der FIFA-Präsident. "Wir müssen den Menschen Brasiliens für die Akzeptanz der WM danken."

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