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FIFA-Disziplinarkommission gerät in Kritik

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Fußball  

FIFA-Disziplinarkommission gerät in Kritik

28.06.2014, 17:26 Uhr | dpa

FIFA-Disziplinarkommission gerät in Kritik. Frankreichs Mamadou Sakho kam ohne Verfahren davon.

Frankreichs Mamadou Sakho kam ohne Verfahren davon. Foto: Antonio Lacerda. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Nach der strikten Strafe für Uruguays Luis Suárez und ungewöhnlich milden Beurteilungen anderer WM-Vergehen wie dem Ellenbogenschlag des Franzosen Mamadou Sakho gerät die Disziplinarkommission des Fußball-Weltverbandes in die Kritik.

Beim täglichen Media Briefing der WM-Organisatoren am Samstag in Rio de Janeiro musste sich die FIFA-Sprecherin praktisch nur Fragen nach der wenig einheitlichen Urteilsfindung des Rechtsorgans unter der Leitung des Schweizers Claudio Sulser stellen - konkrete Antworten blieben jedoch aus, da die Disziplinarkommission ein unabhängiges Gremium innerhalb der FIFA ist.

Suárez war für seine viel diskutierte Beißattacke gegen den Italiener Giorgio Chiellini für neun Pflichtländerspiele und für vier Monate von jeder Fußball-Aktivität ausgeschlossen worden. Gegen Sakho - wie Suárez in England beim FC Liverpool unter Vertrag - wurde nach dessen offensichtlicher Tätlichkeit gegen Oswaldo Minto aus Ecuador hingegen erst gar kein Verfahren eröffnet. Auch Sakhos Teamkollege Olivier Giroud wurde trotz einiger rüder Attacken bislang nicht nachträglich belangt. All diese Vergehen waren von den Schiedsrichtern nicht bemerkt worden, könnten von der Disziplinarkommission aber nachträglich sanktioniert werden.

Am vergangenen Montag hatte FIFA-Chefarzt Jiri Dvorak bei dem Briefing erläutert, dass Ellenbogenattacken das schlimmste Vergehen auf dem Fußballplatz seien und seit der obligatorischen Bestrafung mit einer Roten Karte stark zurückgegangen seien. Der Professor - nach eigener Aussage Leibarzt von FIFA-Boss Joseph Blatter und für dessen gute Fitness im Alter von 78 Jahren verantwortlich - findet beim Weltverband intern aber offenbar wenig Gehör.

Ohne Konsequenz blieben bei der WM bislang auch diverse Fan-Vergehen rassistischer oder sexistischer Art, die die FIFA laut ihres Präsidenten Blatter mit einer Null-Toleranz-Politik bestrafen will. Der mexikanische Verband wurde von der Disziplinarkommission freigesprochen, nachdem Fans im Spiel gegen Kamerun den gegnerischen Torwart bei jedem Abschlag als "Puto" (Stricher) verunglimpft hatten. Die Rufe waren dann auch in weiteren Spielen der Mexikaner zu hören.

Gegen die Verbände aus Russland und Kroatien wurden erst gar keine Verfahren eröffnet, obwohl die Fanorganisation FARE den Weltverband auf rassistische Fahnen der Fans beider Länder - die schon bei der EM von der UEFA sanktioniert worden waren - hingewiesen hatte.

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