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Bundesliga: DFB-Präsident Niersbach spricht sich Torlinientechnik und Freistoß-Spray aus

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DFB-Präsident lobt Neuerungen  

Niersbach für Freistoß-Spray in der Bundesliga

28.06.2014, 19:08 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Bundesliga: DFB-Präsident Niersbach spricht sich Torlinientechnik und Freistoß-Spray aus. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach lehnt einen Videobeweis im Fußball ab (Quelle: imago/Norbert Schmidt)

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach lehnt einen Videobeweis im Fußball ab (Quelle: Norbert Schmidt/imago)

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat sich lobend über den erstmaligen Einsatz der Torlinientechnologie und des Freistoß-Sprays für die Schiedsrichter bei der Fußball-WM geäußert. "Die Technik hat sich absolut bewährt. Wir haben bisher zwei Szenen gehabt, die hätten auch Torrichter nicht mit bloßem Auge erkannt", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Samstag auf der Pressekonferenz im deutschen WM-Quartier.

Auch das Schaumspray der Schiedsrichter, das überwiegend bei Freistößen in Tornähe zum Einsatz kommt, sei eine gute Neuerung. "Die elende Schielerei, wo der Freistoß ausgeführt wird und wo die Mauer steht, ist damit zu Ende. Das ist eine Erleichterung für die Schiedsrichter", stellte Niersbach fest.

Er plädiert für eine Einführung in der Bundesliga. "Ich kann mir vorstellen, dass der Antrag auf die Einführung der Torlinientechnologie mit dem Schaum für die Schiedsrichter erweitert wird", kündigte Niersbach an. Auch DFB-Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel sehe dies nach anfänglicher Skepsis positiv.

Niersbach gegen Videobeweis

Einen Videobeweis im Fußball lehnt der DFB-Präsident indes ab - befürwortet somit die Idee von FIFA-Präsident Joseph Blatter nicht. "Wir vom DFB sind klar für die Torlinientechnologie. Beim Videobeweis wäre ich äußerst skeptisch. Da kann ich nur meine Bitte in Richtung FIFA wiederholen: Dann schafft lieber die Dreifachbestrafung ab, ehe ihr mit neuen Dingen kommt, die in den Gremien überhaupt nicht besprochen worden sind", sagte Niersbach auf der Pressekonferenz im deutschen WM-Quartier.

Blatter hatte vor den ersten WM-Achtelfinalspielen zudem verkündet, die UEFA wolle bei der Europameisterschaft 2016 die Torlinientechnik einsetzen. "Konkret haben wir bei der UEFA noch nicht darüber gesprochen", sagte Niersbach. Eine entsprechende Entscheidung wäre ihm aber lieber als die Einführung eines Videobeweises. "Wie oft erleben wir es, dass wir Szenen in der x-ten Wiederholung im Fernsehen sehen. Und dann ist man sich immer noch nicht einig, war das Foul nun im Strafraum oder außerhalb, war es Abseits oder nicht", begründete er seine Vorbehalte.

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