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Mesut Özil: Gegen Algerien ist es Zeit für geniale Geniestreiche

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Özils Geniestreiche  

Es ist Zeit für "Jogi Bonito"

29.06.2014, 09:16 Uhr | t-online.de

Mesut Özil: Gegen Algerien ist es Zeit für geniale Geniestreiche. Mesut Özil (li.) hat das volle Vertrauen von Bundestrainer Joachim Löw. (Quelle: dpa)

Mesut Özil (li.) hat das volle Vertrauen von Bundestrainer Joachim Löw. (Quelle: dpa)

Aus Santo André berichtet Thomas Tamberg

Der Sieg ist nicht alles und der Zweck heiligt auch nicht die Mittel. Der Triumph ist erst dann perfekt, wenn er schön herausgespielt wurde. Zwar hat auch in Brasilien der Pragmatismus Einzug gehalten, dennoch kommt es beim Gastgeber der WM 2014 mehr als in jedem anderen Land immer auch auf das "Wie" an. Dafür gibt es eigens einen Ausdruck. "Jogo Bonito", das schöne Spiel.

Für die schönen Momente im deutschen Spiel soll Mesut Özil sorgen. Bundestrainer Joachim Löw hat von Anfang an auf den sensiblen Offensivspieler gesetzt und hält trotz mäßiger Leistung an ihm fest. Löw weiß, dass Özil wie kein anderer deutscher Nationalspieler mit einem einzigen Pass eine ganze Abwehr aushebeln kann. Gegen Algerien beginnt die K.o-Phase. Jetzt wäre der ideale Zeitpunkt für Özil gekommen, dass Vertrauen des Trainers zurückzuzahlen. Zeit für "Jogi Bonito".

Löw: "Wir haben bisher geliefert"

In der Analyse der Vorrunde waren sich alle beim DFB einig. Es herrsche eine gewisse Grundzufriedenheit, sagte Löw. "Wir haben bisher geliefert. Der Gruppensieg ist perfekt. Das war das vorrangige Ziel.“ Der 54-Jährige verweis dabei noch einmal auf die großen europäischen Fußballnationen wie England, Italien oder Spanien, die bereits die Heimreise antreten mussten.

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Doch Löw gab auch zu, dass seine Mannschaft noch "nicht am Limit ist" und erhofft sich noch Verbesserungspotential. Während der Coach mit der Defensivarbeit seiner Mannschaft weitestgehend zufrieden ist, sieht er vor allem im Offensivspiel noch Luft nach oben. "Der letzte Pass, im letzten Drittel und die Konsequenz im Torabschluss, das sind die Dinge, die die Mannschaft besser machen muss."

Der Mann für den letzten Pass

Das Team scheint sich dessen bewusst zu sein. "In Sachen Aggressivität, Gegner anlaufen haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Was uns ein bisschen fehlt, ist der entscheidende letzte Pass. Da haben wir noch Potenzial", sagte Philipp Lahm nach dem USA-Spiel.

Der Mann für diesen Pass ist vor allem Özil. Der 25-Jährige fand in der Rückrunde beim FC Arsenal nicht mehr richtig in die Spur, dann stoppte ihn eine Verletzung. Von seiner ehemaligen Top-Form ist Özil noch weit entfernt. Über seine Startelf-Nominierung wird in der Heimat stets diskutiert. Doch Löw lässt sich nicht beirren und hält an seinem Edeltechniker fest.

Özils Formkurve zeigt nach oben

Er weiß, dass kein anderer Nationalspieler den letzten, diesen genialen Pass, so spielen kann wie eben Özil. Und darauf wird es in den K.o.-Spielen mehr denn je ankommen. Mit einer Aktion kann der 25-Jährige dem Spiel die entscheidende Wendung geben. Wird Löw für seine Treue belohnt? Immerhin zeigt Özils Formkurve langsam aber stetig nach oben. "Er kommt immer besser ins Spiel, nimmt unsere Aufgaben gut an", lobt Co-Trainer Hansi Flick.

Dabei muss Özil bei dieser WM auf der wenig geliebten rechten Außenbahn ran. "Meine Lieblingsposition ist die Spielmacherposition", sagt er selbst. In seiner neuen Rolle habe er aber nun einmal nicht die Freiheiten, wie auf der Spielmacherposition. "Aber der Trainer entscheidet und ich weiß selbst, dass ich noch erheblich besser spielen kann."

Özil: "Ich weiß, was ich kann"

Dennoch ist Özil ganz zufrieden mit seiner bisher gezeigten Leistung. "Mir fehlen vielleicht nur ein bisschen die Tore und Vorlagen. Ich weiß aber, was ich kann und werde das in dem Turnier noch zeigen." Es wäre das von Löw angesprochene fehlende Mosaikteilchen, im deutschen Spiel. Der eine, geniale, schöne Moment.

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