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WM 2014: Frankreich gegen Nigeria: Deschamps lässt Elfmeter üben

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WM 2014  

Frankreich gegen Nigeria: Deschamps lässt Elfmeter üben

01.07.2014, 09:47 Uhr | dpa

WM 2014: Frankreich gegen Nigeria: Deschamps lässt Elfmeter üben. Frankreich-Coach Didier Deschamps warnt vor Übermut.

Frankreich-Coach Didier Deschamps warnt vor Übermut. Foto: Guillaume Horcajuelo. (Quelle: dpa)

Ribeirão Preto (dpa) - Der neue Übermut stört Disziplinfanatiker Didier Deschamps gewaltig. Frankreichs Trainer sah sich sogar genötigt, vor dem Achtelfinale am Montag gegen Nigeria Verteidiger Bacary Sagna zurückzupfeifen, der großspurig erklärte:

"Das Verpassen des Titels wäre ein Scheitern." Noch sei nichts gewonnen, warnte Deschamps. Auch Worte wie Spaziergang oder Pflichtaufgabe will er nicht hören. Dafür ist der Afrikameister nach dem beigelegten Prämienstreit zu unberechenbar.

"Es ist gut, ambitioniert zu sein. Deshalb sind wir auch hier, aber aus Selbstvertrauen sollte keine Arroganz werden", warnte auch Mittelfelddirigent Yohan Cabayé, der nach seiner Gelb-Sperre ins Team zurückkehrt. Nur kein überbordender Optimismus, der die eigene Konzentration schwächt und den Gegner auch noch aufbaut. "Ein falscher Schritt und man fährt nach Hause. Das ist schon Druck genug", betonte Cabayé weiter. "Wenn man dann noch sagt, wir müssen die WM gewinnen, erhöht man den eigenen Druck nur noch unnötig."

Der Coach bleibt vorsichtig, bereitet das Team auf alle Eventualitäten vor und damit auch für ein Elfmeterschießen. "Wir sind sehr gut vorbereitet, wir haben Videos gesehen", sagte Torwart Hugo Lloris: "Die Entscheidung hängt manchmal an Details, das kann auch ein Elfmeterschießen sein." Deschamps gab allerdings zu bedenken: "Ich habe schon viele Spieler gesehen, die im Training gut sind, ohne Druck und ohne Zuschauer. Es sind nicht immer die, die dann tatsächlich treffen."

Seit seinem Amtsantritt nach der EM 2010 kämpft er gegen den Schlendrian. Er hasst es, wenn sich sein Team durch unbedachte Äußerungen oder Leichtsinn auf dem Platz selbst schwächt. Auch ein Blick voraus auf ein mögliches Viertelfinale gegen den großen Rivalen Deutschland ist untersagt. Bei Mathieu Valbuena muss er sich diesbezüglich kaum Sorgen machen. Der eher zurückhaltende Spielmacher von Olympique Marseille soll gegen Nigeria wieder in die Anfangsformation rücken. Valbuenas Kreativität und Zug zum Tor wurden beim 0:0 zum Vorrunden-Abschluss gegen Ecuador schmerzlich vermisst.

Deschamps hofft weiter auf den Einsatz des Abwehrspielers Mamadou Sakho. "Er trainiert, aber wir müssen abwarten", sagte der Coach am Sonntag. Über den Einsatz des Innenverteidigers, der Oberschenkelprobleme hat, will er am Abend entscheiden. Für den 24-Jährigen aus Liverpool könnte Laurent Koscielny vom FC Arsenal spielen.

Die Kicker Nigerias scheinen sich wieder rechtzeitig auf Fußball zu konzentrieren. Mit der Ankunft in Brasília wurde ein Prämienstreit beigelegt, der sogar zu einem Trainingsstreik geführt hatte. Vor dem Flug hatte das Team eine Übungseinheit boykottiert. Stattdessen gab es Diskussionen und nach übereinstimmenden Medienberichten Telefonate mit Nigerias Präsident Goodluck Jonathan, der die Prämienzahlung von 3,805 Millionen Dollar persönlich genehmigt haben soll.

Das Geld soll pünktlich vor dem Anpfiff in Brasilien eintreffen. Vielleicht mit dem Flieger des Präsidenten, der sich kurzfristig angekündigt hat. "Das ist eine sehr große Motivation, dass der Präsident kommen und uns besuchen will", zitiert "nigeriafootball" den Kapitän Joseph Yobo: "Das ist besser als Geld, wir werden unser Bestes geben. Das ist eine moralische Verstärkung."

Der Poker um das Geld soll auf jeden Fall keinen Einfluss haben, versprach Kapitän Joseph Yobo. "Auf dem Platz kann man an nichts anderes denken", versicherte der Abwehrspieler. Nigerias Trainer Stephen Keshi Glauben behauptete sogar, es gebe das Problem überhaupt nicht: "Es gibt hier kein Geld-Thema", versicherte der Coach. "Alles, woran wir denken, ist, dass wir am Montag gewinnen müssen."

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