Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > WM 2014 >

Costa Rica gegen Grichenland: Das WM-Märchen geht weiter

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Historischer Erfolg  

WM-Märchen von Costa Rica geht weiter

30.06.2014, 09:05 Uhr | dpa, t-online.de

Costa Rica gegen Grichenland: Das WM-Märchen geht weiter. Costa Ricas Keeper Keylor Navas wird nach der Partie von seinen Mitspielern gefeiert. (Quelle: dpa)

Costa Ricas Keeper Keylor Navas wird nach der Partie von seinen Mitspielern gefeiert. (Quelle: dpa)

Historischer Erfolg für Costa Rica: Erstmals stehen die Lateinamerikaner im Viertelfinale einer Weltmeisterschaft. Nach einem Elfmeter-Krimi setzte sich das Sensationsteam im Duell der Turnier-Außenseiter gegen Griechenland mit 5:3 durch und fordert nun die Niederländer heraus. Nach Treffern von Kapitän Bryan Ruiz (52. Minute) und des Dortmunders Sokratis (90.+1) hatte es vor 41.242 Zuschauern in Recife bis zum Ende der Verlängerung 1:1 (0:0, 1:1) gestanden.

"So viele Emotionen, so große Gefühle. Wir sind superglücklich und hoffen, dass auch unser Volk glücklich ist", sagte Costa Ricas euphorisierter Trainer Jorge Luis Pinto. "Unser Selbstvertrauen beim Elfmeterschießen war unglaublich."

"Habe meinen Mitspielern versprochen, zu treffen"

Zuvor hatte Keeper Keylor Navas den Elfmeter von Theofanis Gekas pariert und Michael Umana den entscheidenden Treffer für Costa Rica erzielt. "Ich bin ganz ruhig geblieben, weil ich letzte Nacht davon geträumt habe, den entscheidenden Elfmeter zu schießen. Ich habe meinen Mitspielern versprochen, zu treffen", sagte er nach seinem Strafstoß.

Unser Mann vor Ort 
Spielt Schweinsteiger oder Khedira neben Lahm?

Unser Redakteur gibt seine Einschätzung zum anstehenden Spiel gegen Algerien ab. Video

Damit geht das Märchen für Costa Rica weiter. In der sogenannten "Todesgruppe D" mit den drei ehemaligen Weltmeistern Italien, Uruguay und England, blieb das zentralamerikanische Land ungeschlagen und sicherte sich mit sieben Zählern sensationell den Gruppensieg.

Zunächst zähe Partie

Gegen die Griechen begannen die "Ticos" abwartend. So entwickelte sich unter den Augen von FIFA-Chef Joseph Blatter zunächst ein bedächtiges Spiel. Bis auf einen Schuss von Costa Ricas Christian Bolanos nach sieben Minuten ereignete sich in der Anfangsphase wenig.

Nach 28. Minuten hatten die Griechen durch Kapitän Giorgios Karagounis ihre erste Chance, doch Keeper Navas hatte keine Mühe. Neun Minuten später bewahrte der Schlussmann dann sein Team mit einer Glanztat vor einem Rückstand, als er akrobatisch eine Direktabnahme von Dimitrios Salpingidis aus kurzer Distanz parierte.

Wie aus dem Nichts fiel dann das 1:0 für Costa Rica. Sechs Minuten nach der Pause bediente Bolanos den am Strafraum postierten Ruiz, der mit einem präzisen Flachschuss ins rechte Eck traf. Nun wankten die Griechen. Die "Ticos" wollten gleich nachlegen und hatten Pech, dass der australische Schiedsrichter Ben Williams ein klares Handspiel von Vasilis Torosidis im Strafraum übersah (55.).

Wenig später begann das große Zittern bei den Costa Ricanern. Oscar Duarte holte Jose Holebas von den Beinen und musste vom Platz. Bei den Griechen sollte der eingewechselte Sturm-Veteran Gekas die Wende erzwingen. In der Nachspielzeit leitete der frühere Bundesliga-Legionär dann tatsächlich das 1:1 ein. Navas konnte seinen Schuss nur nach vorn abwehren, Sokratis setzte den Abpraller ins Netz.

In der Verlängerung drängten die Griechen vehement auf die Entscheidung. Die müden Costa Ricaner konnten sich nur noch selten aus der Umklammerung befreien und mussten einige brenzlige Situationen überstehen. Vor allem der starke Navas hielt sein Team im Spiel - so auch in den letzten Sekunden der Verlängerung, als er gegen Kostas Mitroglou parierte. So ging es ins Elfmeterschießen, das Griechen-Coach Fernando Santos nach einem Platzverweis von der Tribüne sehen musste. Dort erlebte er das bittere Aus seines Teams.

Abschiede bei den Griechen

Für Santos war sein letztes Spiel als Griechen-Coach. Der Vertrag des Portugiesen endet am heutigen Montag. "Mein Flug ist bereits gebucht", sagte der 59-Jährige, der den verpassten Chancen seiner Mannschaft nachtrauerte: "In der Verlängerung haben wir die zahlreichen Chancen nicht genutzt. Torwart Navas hat eine Schlüsselrolle bei Costa Rica gespielt. Ohne ihn hätte das Resultat anders ausgesehen."

UMFRAGE
Gelingt Costa Rica gegen die Niederlande eine weitere Überraschung?

Santos hatte 2010 die Nachfolge von Otto Rehhagel angetreten, mit dem die Griechen 2004 Europameister wurden. Derweil hat auch Kapitän Giorgos Karagounis seinen Abschied angekündigt. "Schade, dass heute die Griechen nicht feiern konnten. Für mich war es das letzte Spiel", sagte der 37-Jährige vom FC Fulham.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Was dieser Arzt gleich macht ist einfach unglaublich

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal