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WM 2014: Frankreich steht im Viertelfinale

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Späte Treffer gegen Nigeria  

Frankreich zieht glanzlos ins WM-Viertelfinale ein

01.07.2014, 14:11 Uhr | dpa, t-online.de

WM 2014: Frankreich steht im Viertelfinale. Die Franzosen jubeln über den Einzug ins WM-Viertelfinale. (Quelle: dpa)

Die Franzosen jubeln über den Einzug ins WM-Viertelfinale. (Quelle: dpa)

Das war ein hartes Stück Arbeit: Ein später Treffer von Goldköpfchen Paul Pogba und ein Eigentor haben Frankreich das erste WM-Viertelfinale seit 2006 beschert. Trotz der bisher schwächsten Turnierleistung gewann der lange Zeit wankende Weltmeister von 1998 in Brasilia mit 2:0 (0:0) gegen Nigeria.

Pogba (79. Minute) und ein Eigentor von Joseph Yobo (90.+2) sorgten noch für den Erfolg gegen die mindestens gleichwertigen Nigerianer, die es auch im dritten Anlauf verpassten, erstmals unter die besten acht Mannschaften der Welt zu kommen.

In der Runde der letzten Acht trifft Frankreich am kommenden Freitag in Rio de Janeiro auf Deutschland. Die DFB-Elf setzte sich gegen Algerien nach Verlängerung mit 2:1 durch.

Pogba scheitert an Enyeama

Die 67.882 Zuschauer im Estadio Nacional sahen eine erste Halbzeit mit nur wenigen Höhepunkten, in der vor allem Favorit Frankreich enttäuschte. Die Équipe Tricolore agierte vorsichtig und strahlte nur selten Gefahr aus. Torjäger Karim Benzema von Real Madrid konnte sich nach seiner starken Vorrunde ebenso wie Sturmspitze Olivier Giroud nur selten durchsetzen und verstolperte sogar einige Male den Ball.

Die größten Aufreger vor der Pause gab es binnen drei Minuten. Emmanuel Emenike stand knapp im Abseits, als er eine Eingabe von Ahmed Musa ins Netz drückte (19.). Bei der besten Chance der "Bleus" in der ersten Halbzeit scheiterte Pogba nach Flanke des aktiven Rechtsverteidigers Mathieu Debuchy mit seinem Volleyschuss an Nigerias glänzend reagierendem Keeper Vincent Enyeama (22.). Auf der anderen Seite war Hugo Lloris nur bei einem Fernschuss von Emenike gefordert (44.).

"Super Eagles" lange ebenbürtig

Der Afrikameister trat wie schon in seinen Spielen zuvor vorsichtig und kompakt auf. Auch Ballverteiler John Obi Mikel vom FC Chelsea bevorzugte angesichts der gefürchteten französischen Konterstärke lieber den Sicherheitspass und verlor zu viele Zweikämpfe. Meist sicher stand die Innenverteidigung mit dem am Ende unglücklichen Jubilar Yobo, der sein 100. Länderspiel bestritt.

Der Außenseiter bestimmte bei guten äußeren Bedingungen überraschend auch nach der Halbzeit das Geschehen, auch wenn Ogenyi Onazi nach einem rüden Foul von Blaise Matuidi das Feld verlassen musste. Peter Odemwingie zwang Lloris mit einem straffen Distanzschuss erneut zum Eingreifen (64.).

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Enyeama erst glänzend, dann mit Fehler

Frankreichs Trainer Didier Deschamps reagierte auf die ausbleibende Gefahr in der Offensive und nahm den wirkungslosen Giroud vom Platz. Dafür kam Antoine Griezmann, der bis dahin zweikampfschwache und kaum nach hinten arbeitende Benzema rückte vom linken Flügel nun in die Spitze - und hatte nach Zusammenspiel mit Griezmann prompt die bis dahin größte Möglichkeit der Partie: Torhüter Enyeama war jedoch dazwischen, Victor Moses schlug den Ball dann knapp vor der Torlinie weg (70.).

Urplötzlich dominierte der WM-Finalist von 2006 und hatte Pech, als Johan Cabaye aus 22 Metern nur die Unterkante der Latte traf (77.). Benzema scheiterte danach per Kopf an Enyeama (78.). Den folgenden Eckball verlängerte der Keeper unglücklich zu Pogba, und der Mittelfeldspieler von Juventus Turin nickte das Leder ins leere Tor ein. Die letzten Bemühungen der unglücklichen Nigerianer in der Schlussphase blieben wirkungslos, Yobo drückte den Ball dann zur Entscheidung über die eigene Torlinie.

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