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Kolumbien will Brasilien stoppen - "Stärker geworden" 

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Fußball  

Kolumbien will Brasilien stoppen - "Stärker geworden" 

02.07.2014, 17:08 Uhr | dpa

Kolumbien will Brasilien stoppen - "Stärker geworden" . Trainer Jose Pekerman (r) hat Kolumbien zu einem Titelanwärter geformt.

Trainer Jose Pekerman (r) hat Kolumbien zu einem Titelanwärter geformt. Foto: Paolo Aguilar. (Quelle: dpa)

São Paulo (dpa) - Keine Interviews, keine Fotos, keine Kampfansagen - heimlich, still und leise hat die kolumbianische Nationalelf den Matchplan für das WM-Viertelfinale gegen Gastgeber Brasilien eingeübt.

Beim letzten Training im WM-Quartier von Cotia nahe São Paulo blieb die Presse ausgesperrt. Erst zum Start der Reise Richtung Fortaleza gab es erste Statements, die das gewachsene Selbstvertrauen der "Cafeteros" erkennen ließen. "Diese Mannschaft ist auf sportlicher und mentaler Ebene gewachsen. Sie ist jeden Tag stärker geworden", sagte Kolumbiens Verteidiger Carlos Valdés vor der Partie am Freitag.

Das als Außenseiter ins Turnier gestartete Team wird nach vier zumeist souveränen Siegen neuerdings als Mitfavorit gehandelt. Aus einer Ansammlung starker Individualisten wie WM-Shootingstar James Rodriguez ist ein effektives Kollektiv geworden. Das ist nach Meinung von Camilo Vargas vor allem ein Verdienst von Trainer José Pekerman. "Wir wissen alle, wie wichtig er in diesem Prozess und bei diesen Siegen gewesen ist. Ich denke, der Schlüssel war, dass er die Eigenart unseres Fußballspiels verstanden hat", schwärmte der Ersatzkeeper, "ihm ist es gelungen, die Gemeinschaft über den Einzelnen zu stellen."

Auch vor dem Duell mit dem Rekordweltmeister überließ Pekermann nichts dem Zufall. In der Gruppenphase und auch vor dem Achtelfinale war Kolumbiens Mannschaft stets zwei Tage vor dem Spiel in die WM-Städte gereist, diesmal zog der Coach die Abfahrt ins fast 3000 Kilometer weiter nördlich gelegene Fortaleza sogar noch etwas vor. Das soll zur schnelleren Anpassung seiner Profis an andere klimatische Verhältnisse beitragen.

Nach dem 2:0-Sieg gegen Uruguay im Achtelfinale hatte die Mannschaft einen Ruhetag eingelegt. Doch schon beim letzten Training im WM-Quartier schwor der Argentinier sein Team auf die Partie gegen die "Seleção" ein. Dabei zählte zur Erleichterung von Pekerman auch Carlos Bacca zum Kreis der 23 Profis. Der Angreifer ist von einer Muskelblessur genesen, die er sich zu Beginn des Turniers zugezogen hatte.

Bei allem Respekt vor den Rekordweltmeister überwiegt die Vorfreude. "Die Mannschaft ist sich wohl bewusst, worum es in diesem Spiel geht, das ganz offensichtlich schwer wird, weil es gegen die Mannschaft geht, die für viele der Favorit ist", kommentierte Valdés. Brasilien habe "sehr ausschlaggebende Spieler, die immer an den Ball wollen und sich den Umständen des Spiels anpassen".

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