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Kritik von allen Seiten an Bundestrainer Joachim Löw

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Nicht nur wegen Lahm  

Kritik von allen Seiten an Joachim Löw

02.07.2014, 21:36 Uhr | sid

Kritik von allen Seiten an Bundestrainer Joachim Löw. Joachim Löw muss für seine Personalentscheidungen derzeit viel Kritik einstecken. (Quelle: AP/dpa)

Joachim Löw muss für seine Personalentscheidungen derzeit viel Kritik einstecken. (Quelle: AP/dpa)

Andy Brehme tut es, Armin Veh auch und Felix Magath sowieso: Frühere Nationalspieler und Experten schießen sich nach dem 2:1-Zittersieg über Algerien auf Bundestrainer Joachim Löw ein. Angriffspunkte sind vor allem die Startaufstellung und das angeblich mangelnde Selbstbewusstsein der DFB-Elf bei der WM.

Brehme kritisierte bei "web.de" Löws Anfangsformation. "Schweinsteiger und Sami Khedira kann man sehr wohl nebeneinander spielen lassen. Wenn beide fit sind, sind sie eine Bereicherung für die deutsche Mannschaft", schrieb der Schütze des Elfmetertors beim letzten WM-Finalsieg von 1990. Für Lahm bliebe dann nur der Weg zurück auf die Außenbahn.

Brehme: "Hatten 1990 dickere Eier"

Gegenüber dem Wettanbieter "betsafe" wurde Brehme noch deutlicher. "Sami Khedira hat völlig Recht mit seiner Forderung, schneller zu spielen", erklärte der 53-Jährige. Im Vergleich zum heutigen Team "muss ich ganz klar sagen, dass wir damals 1990 deutlich selbstbewusster aufgetreten sind. Oder um es mit Oliver Kahn zu sagen - wir hatten dickere Eier."

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Auch Magath hält Löws Startformation für falsch. "Für mich ist Höwedes kein Linksverteidiger. Er hat nicht die Fähigkeiten, auf dieser Position das Spiel positiv zu beeinflussen", sagte der Teammanager des FC Fulham im ZDF. Stattdessen forderte er die Rückkehr von Philipp Lahm in den Abwehrverbund - auch gegen dessen Willen. "Es ist die eine Sache, was ein Spieler will. Doch entscheidender ist der Erfolg der Mannschaft - und dieses Team braucht Lahm auf der linken Seite dringender als im Mittelfeld."

Veh sorgt sich um Flügelspiel

Magaths Trainer-Kollege Veh haderte nach dem Achtelfinale ebenfalls mit der Viererkette. "Dieses Spiel hat wieder gezeigt, dass Philipp Lahm Außenverteidiger spielen sollte. Einfach, weil er da der Beste ist, den wir haben", schrieb Veh in der "Frankfurter Neuen Presse". Lahm sollte aber laut Veh linker Verteidiger spielen, da wäre er am wertvollsten für die Mannschaft. "Ich kann keinen Sinn darin erkennen, dass Höwedes in der Nationalmannschaft links spielt, wenn er auf Schalke rechts spielt. Lahm dagegen kann beides - und zwar gut."

Heftige Kritik übte Veh vor dem Viertelfinale gegen die Franzosen auch am Flügelspiel. Das müsse "grundsätzlich besser werden, nur so können wir Druck aufbauen", sagte der VfB-Coach und forderte den Einsatz von Andre Schürrle. Für mehr Geschwindigkeit auf den Außenbahnen sprach sich auch Stefan Effenberg im Rahmen des "Bild-WM-Talks" aus. "Das trifft bei Mesut Özil und Mario Götze nicht zu", sagte Effenberg und machte sich für Schürrle und Müller auf den Außenpositionen stark.

Schumacher: "Wir sind keine Einheit"

Ähnlich sah das auch Ex-Nationalkeeper Toni Schumacher. "Schürrle ist gesetzt", sagte der langjährige Schlussmann des 1. FC Köln. Auch Müller sollte außen spielen. Und vorn in der Mitte? "Da bleibt ja nur noch Klose", sagte Schumacher. "Wir haben schon Probleme. Es wird viel gefragt, ob Schweinsteiger fit ist, was ist mit Khedira oder Lahm. Wir sind keine Einheit", bemängelte der zweimalige Vize-Weltmeister.

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Ist die massive Kritik an Bundestrainer Löw gerechtfertigt?

Auch Schumachers früherer Teamkollege Pierre Littbarski gefiel die Abwehrleistung bislang nicht. Er sei gespannt, wie Löw am Freitag aufstellt. "Sollte Mats Hummels zurückkehren, wäre Jerome Boateng als rechter Verteidiger die nächstliegende Wahl. Allerdings ist gegen Algerien deutlich geworden, wie wertvoll Philipp Lahm auf dieser Position ist", schrieb Littbarski in seiner Kolumne in der "tz". Löw hatte zuletzt mehrfach betont, Lahm weiter im Mittelfeld aufstellen zu wollen.

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