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Sportwelt bedauert Neymar-Ausfall - Schiri am Pranger

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WM 2014  

Sportwelt bedauert Neymar-Ausfall - Schiri am Pranger

05.07.2014, 16:55 Uhr | dpa

Sportwelt bedauert Neymar-Ausfall - Schiri am Pranger. Neymar scheidet mit Lendenwirbelbruch aus der Partie aus.

Neymar scheidet mit Lendenwirbelbruch aus der Partie aus. Foto: Tolga Bozoglu. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Das heftige Foul am brasilianischen Stürmerstar Neymar hat erneute scharfe Kritik an den Schiedsrichterentscheidungen bei der Fußball-Weltmeisterschaft ausgelöst.

"Ich bin richtig sauer und richtig enttäuscht. Das kommt dabei raus, wenn die Schiedsrichter nicht in der Lage sind oder die Vorgabe haben, brutale Fouls nicht zu stoppen", wetterte TV-Experte Mehmet Scholl nach dem 2:1-Sieg Brasiliens im Viertelfinale gegen Kolumbien. "Dann wird ein Neymar verschluckt, der wird vom Platz getragen. Das war jetzt nicht mehr meine Sportart."

Brasiliens Fußballstar hatte sich bei einer Attacke des Kolumbianers Juan Zúñiga kurz vor Schluss der Viertelfinalbegegnung einen Wirbelbruch zugezogen. Damit fällt Neymar laut dem brasilianischen Teamarzt Rodrigo Lasmar für den Rest der WM aus - auch im Halbfinale gegen Deutschland am Dienstag in Belo Horizonte. "Einerseits ist das gut für Deutschland - auf der anderen Seite schlecht für den Fußball", sagte der deutsche Rekordnationalspieler Lothar Matthäus "Sky Sports News HD".

Sportstars aus aller Welt schickten dem brasilianischen Stürmer derweil Genesungswünsche. "Traurig, die Nachricht zu hören", schrieb der jamaikanische Sprint-Olympiasieger Usain Bolt bei Twitter. "Erhol' dich schnell." Ähnliches twitterte Basketball-Superstar LeBron James: "Ich hasse die Nachricht von Neymar! Was für ein Spieler. Werde so schnell wie möglich wieder fit, Mann!" Im Sekundentakt liefen auf Twitter Nachrichten mit dem Hashtag #ForcaNeymar ein, unter anderem von Ex-Fußballstar Ronaldinho.

Brasiliens WM-Rekordtorschütze Ronaldo hat das Foul an Neymar als absichtlich und gewalttätig kritisiert. "Es gab eine Absicht von dem kolumbianischen Spieler, Schaden zu verursachen. Ich glaube, es war sehr gewalttätig", sagte Ronaldo bei einer FIFA-Pressekonferenz in Rio de Janeiro. Eine nachträgliche Bestrafung Zúñigas durch die FIFA lehnte Ronaldo aber ab. "Was geschehen ist, war im höchsten Maße gewalttätig und gegen die Regeln, aber was jetzt passiert, ist nicht mehr wichtig."

In Richtung Brasiliens Halbfinal-Gegner Deutschland richtete Ronaldo vor der Partie am Dienstag eine klare Botschaft: "Wenn die deutsche Mannschaft jetzt glaubt, sie würde gegen eine schwache, entmutigte Mannschaft spielen, wäre das ein enormer Fehler. Wir haben wunderbare Spieler", sagte Ronaldo und zog eine Parallele zur WM 1962, als Pelé verletzt ausfiel und die Seleção dennoch triumphierte. "Auch ohne Neymar ist Brasilien Favorit", sagte Ronaldo

Argentiniens Superstar Lionel Messi, der gemeinsam mit Neymar beim FC Barcelona kickt, wünschte seinem Vereinskollegen nach dessen WM-Aus eine rasche Genesung. "Neymar, ich hoffe, Du erholst dich sehr schnell, mein Freund", schrieb Messi nach der schweren Verletzung seines Teamkameraden. Messi stellte ein gemeinsames Jubel-Bild im Trikot der Katalanen auf seine Facebook-Seite.

Selbst Kolumbiens Stürmerstar Radamel Falcao zeigte sein Mitgefühl für Neymar. "Ich wünsche dir eine schnelle Genesung @neymarjr Gott hat alles unter Kontrolle und das weißt du", schrieb der 28-Jährige, der bei der Weltmeisterschaft nach einem Kreuzbandriss selbst fehlt. Auf portugiesisch fügte Falcao bei Instagram hinzu: "Wir vermissen dich jetzt schon."

An sein eigenes Team richtete der Angreifer des AS Monaco lobende Worte. "Stolz, Teil dieser wunderbaren Gruppe zu sein", schrieb Falcao. "Ihr habt euer Land gut vertreten und 47 Millionen Kolumbianern Spaß gebracht. Nun geht es weiter, das Beste kommt erst noch."

Weltweit wüteten Experten gegen den spanischen Schiedsrichter Carlos Velasco. Diego Maradona sagte in seiner Sendung "De Zurda" des venezolanischen Senders Telesur: "Der Schiedsrichter war der mieseste, den ich in den letzten zehn Jahren gesehen habe." Über die Verletzung von Neymar äußerte sich Maradona in Kommentaren zu Journalisten betroffen. "Es ist eine Sünde, dass Neymar seine WM verpasst", sagte er dem spanischen Sender Cadena Ser.

Auch bei Fouls durch brasilianische Spieler habe Velasco weggeschaut, meinte Maradona. Brasiliens Verteidiger David Luiz "konnte James Rodríguez systematisch siebenmal foulen." Auch Torhüter Julio Cesar und Offensivspieler Hulk hätten Maradonas Ansicht nach Rot sehen müssen. Diese Schiedsrichterleistung gehöre zu dem Geheimplan des Weltverbands FIFA, Brasilien ins Halbfinale zu bringen, behauptete Maradona.

Der brasilianische TV-Kommentator Galvão Bueno stellte fest: "Dieser Schiedsrichter war ein Desaster." Englands Experte Gary Lineker brachte es auf den Punkt: "Was für ein absoluter Mist!"

Trotz der Tatsache, dass Neymars Ausfall dem Team aus Deutschland zugute kommen wird, schickten auch deutsche Nationalspieler aufmunternde Worte an den Brasilianer. "Es tut mir Leid für Neymar. Hoffe, dir geht es bald besser", twitterte Lukas Podolski. Mesut Özil schrieb: "Neymar, ich bin unglücklich. Gute Besserung!"

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