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Brasilien geht mit Respekt ins "Duell der Giganten"

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Fußball  

Brasilien geht mit Respekt ins "Duell der Giganten"

06.07.2014, 13:59 Uhr | dpa

Brasilien geht mit Respekt ins "Duell der Giganten". Brasilien freut sich auf das "Gigantenduell".

Brasilien freut sich auf das "Gigantenduell". Foto: Marcelo Sayao. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - In Brasilien wird das Halbfinale zwischen WM-Gastgeber Brasilien und Deutschland als "Duell der Giganten" bezeichnet. "Acht WM-Titel und 13 WM-Finalteilnahmen" rechnen die lokalen Medien die Erfolge der beiden Rivalen zusammen.

Die DFB-Elf beeindruckte die brasilianischen Fans vielleicht nicht unbedingt mit brillantem Spiel und "Jogo bonito", aber umso mehr mit Routine, Effizienz und vor allem Resultaten.

"Für mich ist die deutsche Elf die stärkste bei dieser WM", sagte der Polizist Rodrigo, der sich in Rio die Spiele auf einem Fernseher vor seinem Schreibtisch ansieht, während er Anzeigen aufnimmt. Die Frage "Wer gewinnt die Copa?" beantwortete er halb überzeugt, halb hoffend: "Alle, nur nicht Argentinien!"

Die Namen deutscher Fußball-Idole sind vielen Brasilianern mehr als geläufig: Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Wolfang Overath, Gerd Müller, Sepp Maier und Co. haben in den 1970er Jahren einen Ruf zementiert, der im WM-Gastgeberland bis heute lebendig ist. Auch die Namen von Karl-Heinz Rummenigge, Jürgen Klinsmann und Lothar Matthäus können in Brasilien selbst Zehnjährige aufsagen.

Die Nachfolgegeneration macht sich am Montag auf den Weg nach Belo Horizonte zum großen Duell gegen die Seleção. Zehntausende Brasilianer werden in der Metropole die Partie beim FIFA-Fanfest und an Public-Viewing-Orten auf Leinwänden und Fernsehern verfolgen. Die Zweieinhalb-Millionen-Stadt erholt sich noch von einem tragischen Unfall, durch den wegen einer dreitägigen Trauerzeit auch die WM-Festivitäten ausgesetzt waren.

Am Donnerstag stürzte in Belo Horizontes Stadtviertel Pampulha, wo auch das Mineirão-Stadion liegt, eine Straßenbrücke ein. Zwei Menschen starben, über 20 wurden verletzt. Aber die Stadtverwaltung beteuerte schon kurz nach dem Unglück, dass die Austragung des Semifinales in der Stadt nicht gefährdet sei.

Ein weiterer Schock - diesmal auf dem Spielfeld - ereilte die brasilianischen Fans am Freitag, als ihr Superheld und Starstürmer Neymar bei der Viertelfinal-Partie gegen Kolumbien verletzt wurde. Die Hiobsbotschaft, dass der 22-Jährige für den Rest der WM ausfällt, ließ das Land den Atem anhalten. Selbst Präsidentin Dilma Rousseff zeigte sich geschockt. Sie schickte Neymar einen emotionalen Brief, in dem sie den Barcelona-Stürmer aufmunterte.

"Es hat mein Herz und das aller Brasilianer gebrochen, gestern den Schmerz auf Deinem Gesicht im Castelão-Stadion zu sehen", schrieb sie Neymar, der sich nach einer heftigen Attacke des Kolumbianers Juan Zúñiga einen Lendenwirbel brach. Doch Rousseff machte dem Verletzten Mut: "Ein großer Krieger, der nur kurz seinen Weg unterbricht, der aber schon seine unerreichbare Marke hinterlassen hat in der Schlacht, die unsere Seleção kämpft."

Ob das Halbfinale gegen das große Deutschland auch ohne Neymar zu gewinnen ist, wird in Brasilien unterschiedlich eingeschätzt. Ronaldo Fenômeno machte klar, dass Brasiliens Seleção nie von der Leistung eines einziges Spielers abhängig gewesen sei: "Auch ohne Neymar ist Brasilien Favorit." Die Sportzeitung "Lance!" hat da eine andere Meinung: "Wenn es vorher ein ausgeglichenes Duell gewesen wäre, obwohl Deutschland besser spielte, dann sind jetzt, ohne Neymar, die Deutschen die Favoriten. Aber Brasilien kann sich übertreffen."

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