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Argentinien gewinnt Elfmeterdrama gegen Niederlande

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Deutschlands Finalgegner  

Argentinien gewinnt das Elfmeterdrama

10.07.2014, 08:31 Uhr | dpa

Argentinien gewinnt Elfmeterdrama gegen Niederlande. Unterschiedliche Gefühlswelten: Jubel bei Argentinien, Trauer bei Robben, Huntelaar und Co. (Quelle: Reuters)

Unterschiedliche Gefühlswelten: Jubel bei Argentinien, Trauer bei Robben, Huntelaar und Co. (Quelle: Reuters)

Lionel Messi und Teamkollegen fordern im Endspiel um die WM-Krone Deutschlands torhungrige Titeljäger! Mit dem 4:2-Sieg im Elfmeterschießen - nach 120 sehr schwachen Minuten hatte es 0:0 gestanden - beendete Argentinien in Sao Paulo alle Final-Hoffnungen der Holländer um Arjen Robben. Es kommt damit zur Neuauflage des Final-Duells von 1986 und 1990.

Zum Helden des Abends wurde Torhüter Sergio Romero, der im Elferschießen die Bälle von Ron Vlaar und Wesley Sneijder parierte. Bondscoach Louis van Gaal hatte diesmal auf einen Torwartwechsel verzichtet, Stammkeeper Jasper Cillessen parierte jedoch keinen Schuss.

Vor 63.267 Zuschauer gingen die Niederländer nach 90 langweiligen Minuten mit insgesamt nur vier Torschüssen in der Verlängerung ein etwas höheres Risiko. Mit der Einwechslung des Schalkers Klaas-Jan Huntelaar für Robin van Persie zog van Gaal seinen letzten Offensivtrumpf, der aber ebenfalls nicht stach. Derweil versuchten Argentiniens Fans mit "Messi"-Sprechchören den völlig abgetauchten Stürmer aus seiner Lethargie zu reißen. Die letzte Chance, das Elfmeterschießen abzuwenden, verpasste Rodrigo Palacio, dessen Kopfball eine sichere Beute von Cillessen wurde.

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De Jong überraschend dabei

Eine Schlüsselrolle im Team der Niederländer als Bewacher von Messi kam dem früheren Hamburger Nigel de Jong zu, dem nicht wenige nach seiner Leistenverletzung im Achtelfinale gegen Mexiko schon das WM-Aus prophezeit hatten. "Das Wunder ist wahr geworden. Der Geist ist stärker als der Körper", sagte van Gaal vor dem Spiel beim TV-Sender NOS zum überraschenden Einsatz des 29-Jährigen, der absolut fit wirkte und sich häufig an die Fersen des Superstars heftete. In der 62. Minute räumte de Jong entkräftet seinen Platz für Jordy Clasie,

Die Niederländer kontrollierten zunächst das Geschehen gegen sehr tief stehende Südamerikaner. Durch die defensive Ausrichtung wurde die Elftal gezwungen, selbst das Spiel zu machen. Die Argentinier kamen meist nur durch Einzelaktionen in die Nähe das Oranje-Strafraums. Ein Rempler von Ron Vlaar gegen Enzo Perez, der den verletzten Angel di Maria vertrat, bescherte der Albiceleste die erste Chance der Partie. Cillessen war bei Messis Freistoß aber in der richtigen Ecke (15.).

Selbst die Freistöße der Superstars bleiben harmlos

Vom Unterhaltungswert konnte die Partie bei weitem nicht mit dem deutschen Fußball-Feuerwerk gegen Brasilien mithalten, weil es zu wenig Tempo und zu viel Ballgeschiebe im Mittelfeld gab. Dafür nahm gegen Ende der ersten 45 Minuten die Härte zu. Erst trat der ehemalige Münchner Martin Demichelis seinem Kontrahenten Wesley Sneijder in die Beine, auf der Gegenseite sah Bruno Martins Indi für einen Haltegriff an Messi Gelb.

Auch die zweite Spielhälfte war geprägt von starken Abwehrreihen und wenig Risikobereitschaft in der Offensive auf beiden Seiten. Die Niederländer übernahmen zunehmend die Initiative, die Argentinier zogen sich zurück. Bezeichnend für die Harmlosigkeit hüben wie drüben waren Freistöße von Messi (73.) und Sneijder (77.), die weit und hoch am Tor vorbeiflogen.

So fiel die Entscheidung erst vom Punkt aus - und Romero wurde zum Helden.

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