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WM-Finale 2014: Argentiniens Stärken und Schwächen

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WM 2014  

Argentiniens Stärken und Schwächen

11.07.2014, 11:32 Uhr | dpa

WM-Finale 2014: Argentiniens Stärken und Schwächen. Die Freistöße von Lionel Messi sind brandgefährlich.

Die Freistöße von Lionel Messi sind brandgefährlich. Foto: Robert Ghement. (Quelle: dpa)

Belo Horizonte (dpa) - Argentiniens hochkarätig besetzte Fußball-Nationalmannschaft hat es ohne großen Glanz bis ins WM-Finale gegen Deutschland geschafft. Ein Überblick über vermeintliche Stärken und Schwächen des Teams:

STÄRKEN:

INDIVIDUELLE KLASSE: Allein die Namen! Lionel Messi, Ángel di María, Sergio Agüero, Gonzalo Higuaín - jeder der "Vier Fantastischen" kann ein Spiel allein entscheiden. Das Quartett spielte aber verletzungsbedingt nur in der Vorrunde komplett zusammen.

SECHSER: Javier Mascherano, der heimliche Chef auf dem Platz im Team der Argentinier, zählt zu den Besten der Welt im Mittelfeld.

TAKTISCHE DISZIPLIN: Die Mannschaft hält sich konsequent an die Vorgaben ihres Trainers. Von rauschenden Partien bislang keine Spur. Team und Trainer setzten bis zum Finale auf Pragmatismus - mit Erfolg.

KONTER: Wenn die Mannschaft Platz hat, kann sie ihre größte Stärke ausspielen. Vorn lauert praktisch immer Messi, um entweder selbst abzuschließen oder einem Nebenmann aufzulegen.

STANDARDSITUATIONEN: Allein durch Messi wird jeder Freistoß Richtung Tor zur Gefahr. Bei Eckbällen rücken größer gewachsene Spieler wie Linksverteidiger Marcos Rojo mit nach vorne.

TEAMGEIST: Die Stimmung stimmt. Die Hierarchien im Team sind klar. Messi ist unantastbar, Mascherano der Wortführer, Trainer Alejandro Sabella ein Freund des Dialogs. Vom ersten Tag an in Brasilien versprüht jeder einzelne aus der Mannschaft Zuversicht und Entschlossenheit. Nicht das Wie - nur Titel zählt.

SCHWÄCHEN:

MITTELFELDLÜCKE: Müssen die Argentinier das Spiel machen, bekommen sie Probleme. Zwischen Mascherano als Aufbauarbeiter vor der Abwehr und Messi in der Offensive klafft oft eine Lücke.

BERECHENBARKEIT: So unberechenbar Messi selbst ist, so vorhersehbar ist meist die argentinische Spielanlage. Wer es schafft, die "Zehn" zu neutralisieren, wie es der Schweiz im Achtelfinale und den Niederländern im Halbfinale fast 120 Minuten gelang, vergrößert seine Siegchancen deutlich.

FORMLOCH: So klangvoll die Namen, so glanzlos manchmal auch die Auftritte. Agüero: Bis zur Verletzung im letzten Gruppenspiel ohne große Szenen. Higuaín: Bis auf sein Tor und eine weitere ganz starke Aktion beim 1:0-Viertelfinalsieg gegen Belgien eher schwerfällig. Von ihrer eigentlichen Klasse sind einige Schlüsselspieler weit entfernt.

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