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Humpelnder Neymar bringt Brasilien kein Glück

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Fußball  

Humpelnder Neymar bringt Brasilien kein Glück

13.07.2014, 06:50 Uhr | dpa

Humpelnder Neymar bringt Brasilien kein Glück. Neymar hatte das Spiel um Platz drei live im Stadion verfolgt.

Neymar hatte das Spiel um Platz drei live im Stadion verfolgt. Foto: Fernando Bizerra Jr. (Quelle: dpa)

Brasília (dpa) - Neymar tat alles für eine Aufhellung der brasilianischen Stimmung.

Als der verletzte Superstar mehr als eine Stunde vor Anpfiff des Spiels um Platz drei aus dem Teambus humpelte, jubelten die Fans in Brasília mit Blick auf die Videoleinwände frenetisch. Ganz so, als hätte es das Halbfinal-Desaster gegen Deutschland ohne ihren Liebling nie gegeben.

Nachdem Neymar wegen seines Wirbelbruchs beim 1:7 gar nicht im Stadion gewesen war, wollte der 22-Jährige sein Team nun vor Ort unterstützen. Freudig klatschte er jedes Einlaufkind ab, nahm die besten Wünsche von Oranje-Assistenztrainer Patrick Kluivert entgegen. Doch auch als Maskottchen in Spielklamotten auf der Auswechselbank neben Dani Alves brachte Neymar kein Glück - schon kurz nach Anpfiff gingen die Köpfe beim 0:1 durch Robin van Persie nach unten. In einer Spielunterbrechung redete er wild auf Kapitän Thiago Silva ein, doch alle Ratschläge vom Barcelona-Offensivstar blieben zwecklos.

"Ich wollte nur sagen, dass ich stolz bin, Brasilianer zu sein und noch wichtiger, stolz auf diese Mannschaft bin", hatte Neymar noch kurz vor der Partie getwittert. "Der Traum geht weiter." Mit einer derartigen Leistung seiner Teamkollegen werden Titelgewinne allerdings auch in Zukunft Wunschdenken bleiben.

Brasiliens Trainer Luiz Felipe Scolari hatte bereits mehr als zehn Minuten über die WM-Niederlage im Spiel um Platz drei doziert, als plötzlich Neymar seinen Überraschungsauftritt hatte. Gegen Ende der Pressekonferenz humpelte der verletzte Superstar im schwarzen Shirt mit schwarzer, falsch herumgedrehter Kappe auf die Bühne in Brasília.

Lange und innig herzte Neymar seinen Coach, der ihm noch ein Küsschen auf die Wange drückte. Anschließend schlenderte der 22-Jährige zu Carlos Alberto Parreira, reichte dem Technischen Direktor die Hand und beendete seine Vorstellung, die wie ein Abschied wirkte. Unterdessen setzte Scolari, dessen Vertrag als Fußball-Nationaltrainer nach der WM endet, seinen Vortrag darüber fort, warum sein Team beim 0:3 gegen die Niederlande eigentlich gar nicht so schlecht gespielt habe.

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