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Argentinien 2018: Neue Generation für Messi gesucht

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Argentinien 2018: Neue Generation für Messi gesucht

13.07.2014, 14:29 Uhr | dpa

Argentinien 2018: Neue Generation für Messi gesucht. Diego Simeone könnte neuer argentinischer Nationaltrainer werden.

Diego Simeone könnte neuer argentinischer Nationaltrainer werden. Foto: Atletico Madrid. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Die WM 2018 könnte für Argentinien zu einer Vater-Sohn-Mission werden. Eine Zukunft mit Alejandro Sabella als Trainer gibt es nach Aussagen von dessen Berater voraussichtlich nicht, gehandelt wird als möglicher Nachfolger auch Atlético Madrids Meister-Trainer Diego Simeone.

Die Mannschaft um Superstar Lionel Messi braucht zudem eine Verjüngungskur. Messi würde während der Endrunde 2018 in Russland seinen 31. Geburtstag feiern, 21 der 23 Spieler aus dem aktuellen WM-Kader wären mindestens 30 Jahre alt.

Nachwuchs ist also gefragt. Unter den Sparringspartnern der U20 in Brasilien war auch Simeones Sohn Giovanni. "Mein Vater ist sehr glücklich darüber, dass ich diese Chance bekommen habe", sagte der 19-Jährige während der Tage im WM-Camp von Belo Horizonte. "Er hat mir geraten, mir alles anzuschauen, zu lernen und es zu genießen." Schließlich sind es Spieler wie der Teenager von River Plate, denen langfristig die Zukunft des argentinischen Fußballs gehören dürfte.

Die Südamerikaner waren im Junioren-Bereich jahrelang mit tonangebend und wurden 1979, 1995, 1997, 2001, 2005 und 2007 U-20-Weltmeister - öfter als jedes andere Land. Es war die Bühne, auf der Diego Maradona 1979 und Messi 2005 erstmals die Welt entzückten. Ex-Nationalspieler wie Juan Roman Riquelme oder Javier Saviola wurden Junioren-Weltmeister. Aus der aktuellen WM-Mannschaft trugen sich Maxi Rodriguez (2001), Lucas Biglia, Pablo Zabelata, Ezequiel Garay, Fernando Gago, Sergio Agüero (2005) sowie Sergio Romero, Ángel di María und erneut Agüero (2007) in die Siegerlisten ein. Javier Mascherano wurde 2003 Vierter.

Für die WM 2009 in Ägypten schaffte Argentinien aber nicht mal die Qualifikation. Zwei Jahre später schied die Auswahl im Viertelfinale im Elfmeterschießen gegen Portugal aus. Die U-20-WM in der Türkei vor einem Jahr fand erneut ohne argentinische Beteiligung statt. Der Blick auf die Geburtsdaten der WM-Auserwählten von Sabella macht für die Zukunft nicht viel Mut.

Einer wie Mittelfeldchef Mascherano wäre in Russland 34 Jahre alt, und das bei seiner intensiven Spielweise. Die Frage ist auch, wie Messi seine Leistung weiter konservieren kann. Bei Barcelona wurde er in der vergangenen Saison immer wieder von Verletzungen geplagt und zeigte schwankende Leistungen. Zabaleta, eine der Stützen in der Abwehr der Argentinier auf dem Weg nach Rio, wäre 2018 33 Jahre alt, Martin Demichelis in vier Jahren sogar 37. Der jüngste der 23 Spieler von der WM in Brasilien wäre Marcos Rojo mit 28 Jahren.

Der Zeitpunkt für eine Verjüngung der "Albiceleste" ist gekommen. Alles war auf das Finale im berühmten Estádio do Maracanã ausgerichtet. Sabellas Plan galt nur diesem Spiel. Ein Zyklus sei zu Ende, hat sein Berater Eugenio Lopez bereits vor dem "wichtigsten Spiel unseres Lebens in diesem Trikot" (Messi) gesagt. Ein Zyklus, der allein auf die Gegenwart ausgerichtet zu sein schien.

Die Zukunftsplanung sollen andere übernehmen. Lopez selbst brachte zwei Kandidaten ins Spiel. Ein Anwärter soll Diego Simeone sein, Trainer von Champions-League-Finalist und Meister Atlético Madrid und selbst 106-maliger argentinischer Nationalspieler. Bei seinem Debüt als Spieler in der Nationalmannschaft war Carlos Bilardo der Coach. Bilardo ist heute als Generaldirektor für alle Auswahlmannschaften zuständig.

Kandidat Nummer zwei soll laut Lopez Gerardo Martino sein. Wie Messi oder auch Trainer-Ikone Cesar Luis Menotti in Rosario, dem Ort argentinischer Kicker-Talente, geboren. Nach einer enttäuschenden Saison mit dem FC Barcelona trat er trotz Messi und Mascherano von seinem Posten zurück. Im Gegensatz zu dem impulsiven und auch für alle sichtbar mitreißenden Simeone wäre der eher introvertiert wirkende Martino wohl leichter zu haben.

Die Zukunft ist jetzt in Argentinien. Schon 2015 steht die Copa América in Chile auf dem Programm. Bei der Auflage 2011 in Argentinien war die "Albiceleste" schon im Viertelfinale am späteren Sieger Uruguay gescheitert. Danach musste Trainer Sergio Batista gehen - und die Zeit für die punktgenaue WM-Mission unter Sabella begann.

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