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Bereit für 4. Titel: Deutschland fiebert Finale entgegen

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Fußball  

Bereit für 4. Titel: Deutschland fiebert Finale entgegen

13.07.2014, 18:18 Uhr | dpa

Bereit für 4. Titel: Deutschland fiebert Finale entgegen. Fußball-Deutschland fiebert dem Finale entgegen.

Fußball-Deutschland fiebert dem Finale entgegen. Foto: Maja Hitij. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Mit dem traditionellen Anschwitzen im Teamhotel hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ihre letzte Vorbereitungsphase auf das WM-Finale gegen Argentinien gestartet.

Nach dem Mittagessen wird Bundestrainer Joachim Löw seine hochmotivierten Akteure um Kapitän Philipp Lahm kurz vor der Abfahrt ins Maracanã-Stadion in einer letzten Teamsitzung auf die bedeutendste Partie in ihrer Fußballer-Karriere einschwören.

Löw sieht nach acht Jahren als Bundestrainer den Zeitpunkt zur Krönung gekommen. "Wir haben einen Weg beschritten, der kontinuierlich nach oben ging", hatte der 54-Jährige am Samstag in Rio de Janeiro vor der versammelten Weltpresse verkündet. Noch nie konnte eine europäische Mannschaft bei einer WM-Endrunde auf dem amerikanischen Kontinent triumphieren. "Es wäre eine Zusatzfreude für uns", sagte Löw zu dieser Aussicht.

"Wir müssen die Ruhe bewahren", betonte Bastian Schweinsteiger vor dem achten WM-Finale einer deutschen Nationalmannschaft. Nach 1954, 1974 und 1990 soll der vierte Erfolg gelingen. "Wir wissen mit der Situation umzugehen", sagte der 29 Jahre alte Bayern-Profi zum Druck. Argentinien sei eine "sehr, sehr gute Mannschaft", warnte Vize-Kapitän Schweinsteiger. Nicht allein Lionel Messi gelte es zu stoppen. "Es wird ein packendes Finale sein mit einem unglaublichen Fight", sagte Löw voraus.

Wenige Stunden vor Anpfiff landete Bundeskanzlerin Angela Merkel in Rio de Janeiro. Vor dem Spiel wollte sie sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen und mit Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff zu Mittag essen. Auch Bundespräsident Joachim Gauck wird der DFB-Auswahl auf der Tribüne die Daumen drücken.

Beim Finalkrimi wird auch Geheimagent James Bond live dabei sein. 007-Darsteller Daniel Craig sei einer der Ehrengäste am Sonntagabend im Maracanã-Stadion, teilte der Weltfußballverband FIFA wenige Stunden vor dem Anpfiff mit. Außerdem wurden sein Schauspielerkollege Ashton Kutcher, Pop-Sänger Eros Ramazzotti, Tenor Placido Domingo und US-Basketballstar LeBron James erwartet.

In Deutschland fieberten derweil Millionen Fans dem Endspiel entgegen. "Wir dürfen nur an eines denken. Den Job, den wir hier zu verrichten haben. Der Kopf muss nur ans Fußballspielen denken", sagte Schweinsteiger.

Aber auch die Argentinier um Superstar Lionel Messi gehen voller Zuversicht in das Finale am Zuckerhut. "Wir möchten gewinnen und sind bereit!", schrieb Messi auf seiner Facebook-Seite. "Meine Träume und meine Illusionen gehen dank der Arbeit und der Aufopferung eines ganzen Teams, das vom ersten Tag an alles gegeben hat, in Erfüllung", erklärte der Angreifer des FC Barcelona. Das Finale nannte der 27-Jährige "das wichtigste Spiel unseres Lebens in diesem Trikot".

Rund 13 000 deutsche Fans wollen im Maracanã dabei sein. Auf der Berliner Fanmeile wurden für den Abend Zehntausende erwartet. In ganz Deutschland rechneten die Veranstalter bei den Public Viewings mit Hunderttausenden Fans.

Im Land des Gastgebers herrscht dagegen WM-Verdruss: kein Abschied mit Würde, keine Versöhnung, nur noch kollektiver Frust. So schnell es ging, buhten die Fans ihre abgestürzten Helden mit dem humpelnden Neymar vom Platz und feierten nach dem 0:3 (0:2) gegen die Niederlande lieber den WM-Dritten um Arjen Robben. "Eine WM der Negativ-Rekorde für Brasilien", titelte "O Globo".

Nicht nur die Zeitung "Folha de São Paulo" forderte "nach dem neuen Fiasko" das sofortige Ende für den unglücklichen Coach Luiz Felipe Scolari. "Dass es so zu Ende geht, haben wir nicht verdient. Wir müssen uns beim Volk entschuldigen", jammerte Kapitän Thiago Silva. Sogar der große Pelé war über das Turnier mit dem 1:7-Debakel gegen Deutschland als Tiefschlag entsetzt: "Nur Gott kann dieses Desaster erklären." Nun ist ein Umbruch unausweichlich.

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