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Theo Zwanziger: Auch bei der WM 2006 gab es einen Ticketskandal

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Zwanziger enthüllt  

"Auch in Deutschland gab es einen Ticketskandal"

13.07.2014, 18:13 Uhr | sid

Theo Zwanziger: Auch bei der WM 2006 gab es einen Ticketskandal. Nimmt die FIFA in Schutz: der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger. (Quelle: dpa)

Nimmt die FIFA in Schutz: der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger. (Quelle: dpa)

Auch bei der Fußball-WM 2006 in Deutschland hat es offenbar einen Ticketskandal gegeben. Das hat der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger verraten. "Es gab strafrechtliche Ermittlungen in Deutschland bei der WM 2006, weil es auch dort einen Ticketskandal gegeben hat", sagte der 69-Jährige in einem Interview mit dem Deutschlandfunk.

"Dieser ist vielleicht nicht ganz so öffentlich geworden, aber den gab es", sagte Zwanziger weiter, ohne konkrete Details zu nennen.

Fußball-Funktionär nimmt FIFA in Schutz

So etwas lasse sich "im Grunde überhaupt nicht vermeiden", sagte Zwanziger weiter: "Das wird auch bei späteren Weltmeisterschaften nicht anders sein." Es gebe "Leute, die geben fünfstellige Beträge für eine Karte irgendwo in einem Halbfinale. Und von daher ist natürlich die Versuchung groß von Menschen, die im Besitz dieser Tickets oder einer größeren Zahl sind, durch unlautere Geschäfte an Geld zu kommen. Man hat sehr, sehr viele Sicherheitsvorkehrungen getroffen, aber wo Geld ist, ist auch Korruption."

Die FIFA als Organisation trägt daran nach Zwanzigers Meinung kaum Schuld, es handele sich nur um das Fehlverhalten Einzelner. "Das ist ein systemimmanenter Vorgang, der damit zusammenhängt, dass hier unglaubliche wirtschaftliche, emotionale, sportliche, mediale Geschehensweisen aufeinandertreffen", versicherte er.

Fehler hängen "mit dem System zusammen"

Es gebe Menschen, "die Verantwortung haben, die die Verantwortung missbrauchen und auf diese Art und Weise natürlich eine ganze Organisation in Verruf bringen. Ich kann ausdrücklich sagen: Ich kenne inzwischen unglaublich viele FIFA-Mitarbeiter, denen tut man unrecht. Das sind ganz professionelle, hochkarätige, gute Menschen, die für die FIFA ein solches Turnier organisieren. Und die Tatsache, dass da wieder einmal etwas schiefgelaufen sein könnte, hängt mit dem System ein Stück zusammen und natürlich auch mit dem Fehlverhalten von Menschen. Aber ich wehre mich ein bisschen dagegen, daran nun das gesamte Image der FIFA damit zu beleuchten."

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