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Der deutsche Weg zum WM-Titel: Reus, Ronaldo und Rekorde

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WM 2014  

Der deutsche Weg zum WM-Titel: Reus, Ronaldo und Rekorde

14.07.2014, 16:30 Uhr | dpa

Der deutsche Weg zum WM-Titel: Reus, Ronaldo und Rekorde. Es war ein langer Weg für das DFB-Team, doch am Ende steht der Titel als Ergebnis fest.

Es war ein langer Weg für das DFB-Team, doch am Ende steht der Titel als Ergebnis fest. Foto: Antonio Lacerda. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - 66 Tage nach der Berufung des vorläufigen WM-Aufgebots haben Joachim Löw und seine Spieler ihre Titelmission bei der Weltmeisterschaft mit dem 1:0-Finalsieg über Argentinien erfolgreich abgeschlossen.

Eine spannende Nominierung, verletzte Führungsspieler, Rückschläge und Gala-Auftritte - die Deutsche Presse-Agentur dpa dokumentiert die Route der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bis zum Titelgewinn am Sonntagabend.

8. Mai: Joachim Löw startet bei der Nominierung eine WM-Mission mit Kompromissen. Der Bundestrainer sortiert Mario Gomez und René Adler aus, für Sami Khedira und Miroslav Klose hält er Plätze frei.

13. Mai: Erster Test ohne Wert. Das 0:0 beim Debütanten-Treffen gegen Polen gibt keinen Aufschluss für das Turnier. Aus dem Team mit einem Durchschnittsalter von 21,4 Jahren empfiehlt sich Christoph Kramer.

14. Mai: Löw benennt seinen offiziellen 30er-Kader beim Weltverband FIFA. Der Gladbacher Kramer rutscht rein, Augsburgs André Hahn muss zu Hause bleiben.

21. Mai: Das WM-Camp startet mit Rätseln. Neuer, Lahm, Schweinsteiger - alle verletzt. Der spätere Champions-League-Sieger Khedira fehlt noch, Klose hat Trainingsrückstand.

23. Mai: Der DFB gibt das WM-Aus von Lars Bender bekannt. Beim Geheimtraining verletzte sich der Leverkusener am Vortag. Löw hat nun ein echtes Notstandsgebiet im defensiven Mittelfeld.

25. Mai: Das Trainingslager wird zum Sorgencamp. Kevin Großkreutz bekommt nach neuen Verfehlungen die letzte Verwarnung. Temposünder Löw räumt später ein, dass er seinen Führerschein abgeben musste.

27. Mai: Schock im Trainingslager. Bei einer PR-Aktion werden durch einen Autounfall zwei Menschen verletzt, einer schwer. Zum Unfallzeitpunkt sind Benedikt Höwedes und Julian Draxler Beifahrer.

1. Juni: Das deutsche Team weist beim vorletzten Test keine WM-Reife nach. Gegen Kamerun reicht es nur zu einem 2:2. Dabei offenbart vor allem die Defensive Schwächen.

2. Juni: Meldeschluss für den 23-Mann-Kader bei der FIFA. Aus dem deutschen Team sind der angeschlagene Dortmunder Marcel Schmelzer sowie die Ergänzungskräfte Kevin Volland und Shkodran Mustafi raus.

6. Juni: Die Tore machen Lust auf mehr. Die WM-Generalprobe glückt beim 6:1 gegen Armenien mit einem starken Endspurt. Schweinsteiger, Lahm und Klose laufen auf, Torhüter Neuer muss noch pausieren.

7. Juni: Der Ausfall des am Vorabend verletzten Marco Reus schwächt erheblich den Rückenwind des Nationalteams auf dem WM-Weg. Löw spricht von einem Schock. Er nominiert Abwehrspieler Mustafi nach.

16. Juni: Traumstart in das Turnier. Deutschland überrollt Cristiano Ronaldo und Portugal mit 4:0. Manuel Neuer steht wieder im Tor, Thomas Müller feiert gleich einen Dreierpack.

21. Juni: Klose bewahrt das Team vor einer bösen Bruchlandung. Mit seinem 15. WM-Tor sorgt der Joker wenigstens noch für das 2:2 gegen Ghana. Löw lobt die Moral, das Harakiri-Spiel ist aber Warnung.

26. Juni: Im Dauerregen von Recife schießt Müller die Nationalelf beim 1:0 gegen Jürgen Klinsmann und die USA ins Achtelfinale. "Wir haben riesigen Ehrgeiz, unser großes Ziel zu erreichen", sagt Löw.

30. Juni: Deutschland müht sich mit einem 2:1 ins Viertelfinale, muss lange zittern. Joker André Schürrle und Mesut Özil treffen. Neuer muss sich gegen Algerien überraschend zum besten Mann aufschwingen.

4. Juli: Auf einmal ist der ganz große Coup drin. Mats Hummels köpft die Elf gegen Frankreich ins Halbfinale. Nach dem 1:0 im Estádio do Maracanã will das Team für das Finale nochmal ins Fußball-Heiligtum.

8. Juli: Ein Sieg für die Ewigkeit. Nach der magischen Halbfinal-Nacht und dem 7:1 gegen Gastgeber und Rekordchampion Brasilien ist das weltweit bestaunte Löw-Team jetzt Titelfavorit.

9. Juli: Argentinien ist der Gegner im Finale - wie schon zweimal. Nach der Niederlage 1986 und dem Triumph 1990 soll der vierte deutsche WM-Titel her. Angst vor Messi haben die DFB-Stars nicht.

11. Juli: Das DFB-Team bezieht sein Quartier im Final-Spielort Rio de Janeiro. Man wolle "längere Zeit in Rio sein, um ein bisschen mehr das Feuer zu spüren", erklärt Teammanager Oliver Bierhoff.

13. Juli: Mit dem 1:0 nach Verlängerung über Argentinien setzt die Mannschaft einen triumphalen Schlusspunkt und wird zum vierten Mal Weltmeister. Matchwinner im Maracanã-Stadion ist Mario Götze.

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