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WM-Ticket-Skandal: Verdächtiger stellt sich brasilianischer Justiz

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WM-Ticket-Skandal  

Hauptverdächtiger stellt sich den Behörden

14.07.2014, 22:59 Uhr | AFP, sid

WM-Ticket-Skandal: Verdächtiger stellt sich brasilianischer Justiz. Ray Whelan hat sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft in der Metropole Rio de Janeiro in die Obhut der Behörden begeben. (Quelle: dpa)

Ray Whelan ist wieder auf freiem Fuß. (Quelle: dpa)

Der seit vier Tagen flüchtige leitende Angestellte des FIFA-Partners Match Services AG, Ray Whelan, hat sich den brasilianischen Behörden in Rio de Janeiro gestellt. Dies berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP in Bezug auf einen Staatsanwalt in Rio. Whelan war wegen des Ticketskandals bei der WM per Haftbefehl gesucht.

Der Brite hatte am Donnerstag kurz vor Eintreffen der Polizei am Copacabana Palace in Rio de Janeiro das Luxushotel durch den Hinterausgang verlassen und war so einer erneuten Verhaftung entgangen. Whelan gilt als einer der Hauptverdächtigen im Skandal um illegal verkaufte WM-Tickets. Match Services ist eine Tochterfirma des langjährigen FIFA-Partners Byrom plc.

Whelan soll einer elfköpfigen Bande um den Franko-Algerier Lamine Fofana Tickets aus VIP- und Hospitality-Paketen zugespielt haben. Er war am vergangenen Dienstag wenige Stunden nach seiner ersten Verhaftung auf Kaution wieder frei gekommen und darf sich laut Match innerhalb Brasiliens frei bewegen. Am Donnerstag hatte jedoch eine Richterin eine erneute Untersuchungshaft angeordnet.

Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft

Im Zuge der Ermittlungen hatten die Ermittler bereits Anfang Juli elf Verdächtige festgenommen. Bis auf einen geständigen Kronzeugen sitzen sie in Untersuchungshaft. Alle Verdächtigen sollen sich wegen organisierten Verbrechens, illegaler Eintrittskartenverkäufe, Geldwäsche und Steuerbetrugs verantworten.

Die Bande soll auf dem Schwarzmarkt Karten für alle 64 WM-Spiele zu horrenden Preisen angeboten haben, ein begehrtes Finalticket sogar für umgerechnet 11.500 Euro. Der illegale Tickethandel soll bereits seit der WM des Jahres 2002 in Japan und Südkorea laufen.

Der Ticket-Skandal ist nur einer von mehreren Skandalen, welche die FIFA in den vergangenen Monaten erschütterten. So stehen unter anderem mehrere hohe Fifa-Funktionäre im Verdacht der Bestechlichkeit bei der Vergabe der WM im Jahr 2022 an das Emirat Katar.


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