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Kommentar: Philipp Lahms Entscheidung verdient höchsten Respekt

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Kommentar zum Lahm-Rücktritt  

Diese Entscheidung verdient höchsten Respekt

18.07.2014, 14:39 Uhr | t-online.de

Kommentar: Philipp Lahms Entscheidung verdient höchsten Respekt. Nach 113 Länderspielen verkündet Philipp Lahm seinen Abschied aus der Nationalmannschaft. (Quelle: dpa)

Nach 113 Länderspielen verkündet Philipp Lahm seinen Abschied aus der Nationalmannschaft. (Quelle: dpa)

Ein Kommentar von Jens Bistritschan

Das ist ein echter Hammer: Philipp Lahm beendet seine Karriere als Nationalspieler. Die Verwunderung ist wahrscheinlich um so größer, weil der Kapitän der DFB-Auswahl gerade einmal 30 Jahre alt ist – eigentlich kein Alter für einen Fußballer. Und beim FC Bayern hat er erst kurz vor der WM seinen Vertrag bis 2018 verlängert.

Doch anscheinend gab nicht der Gedanke "man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist" den Ausschlag. Lahm hat nach eigener Aussage seine Entscheidung schon während der vergangenen Saison gefasst und nicht erst nach dem WM-Triumph.

Enorme Belastung

In den nächsten Tagen und Wochen wird er sicherlich seine Gründe noch weiter erläutern. Aber eine Sache dürfte klar sein: Die Belastungen eines Nationalspielers sind enorm, als Profi beim FC Bayern noch ein wenig mehr.

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In der abgelaufenen Spielzeit kam Lahm auf 48 Pflichtspiele für seinen Verein und elf Länderspiele. Zudem wird die Saisonvorbereitung bei den Bayern mittlerweile mit Gastspielreisen auf anderen Kontinenten belastet.

Das Wichtigste ist das Team

Da muss einem Spieler zugebilligt werden, seinem Körper die notwendigen Ruhepausen einzuräumen. Denn Fakt ist auch: Der Fußball ist deutlich athletischer geworden. Um als Spieler Höchstleistungen abrufen zu können, bedarf es einer noch größeren Fitness als früher.

Vielleicht ist der häufige Ausfall seines Nationalmannschafts- und Vereinskameraden Bastian Schweinsteiger Lahm auch eine Warnung gewesen. Jeder Einzelne muss die Entscheidung für sich selbst treffen, was er seinem Körper noch zumuten kann.

Besser zu früh als zu spät

Wenn ein Spieler sich dann wie Lahm entscheidet, verdient das unseren höchsten Respekt. Denn viele Sportler verpassen leider den richtigen Zeitpunkt und müssen sich dann die Frage gefallen lassen, warum sie nicht vorher aufgehört haben.

Freuen wir uns doch lieber, dass wir ihn als Nationalspieler positiv in Erinnerung behalten dürfen: Auch in Brasilien zeigte Lahm erneut gute Leistungen. Mannschaftsdienlich akzeptierte er seinen Wechsel vom defensiven Mittelfeld zurück auf die Position als rechter Außenverteidiger. Zur Belohnung durfte der Kapitän dann den WM-Pokal entgegen nehmen. Und dieses Bild ist es, das jeder deutsche Fußball-Fan für immer vor Augen haben wird.

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