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Langer und Kaymer verpassen den Cut

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Golf-Masters  

Langer und Kaymer verpassen den Cut

12.02.2010, 23:01 Uhr | dpa

Martin Kaymer (Foto: imago)Martin Kaymer (Foto: imago) Schon zur "Halbzeit" war das große Spiel für Bernhard Langer und Martin Kaymer beendet: Das deutsche Golf-Traumduo hat beim 72. US Masters in Augusta die Qualifikation für die beiden Schlussrunden verpasst. "Für mich ist der Platz einfach zu lang geworden, hier habe ich keine Chance mehr", sagte der Anhausener Langer nach seiner 26. Teilnahme resigniert. Den Cut verfehlte er auf dem über 6800 Meter langen Par-72-Kurs an der Magnolia Lane mit Runden von 74 und 77 Schlägen als 71. um vier Schläge. Nur einen Schlag über dem Schnitt lag Debütant Kaymer, der die Angelegenheit nach einer 76 und einer 72 nüchtern abhakte: "Ich habe ein paar Fehler gemacht, aber die Erfahrungen hier sind für mich sehr wichtig."

Doppel-Bogey entscheidet

Schmerzlich waren besonders die am 530 Meter langen 15. Loch (Par 5): Mit seinem zweiten Schlag griff der 23-Jährige aus Mettmann aggressiv das Grün an, landete mit seinem Ball aber weit dahinter. Als sein Chip bergab über das Grün ins Wasser rollte, stand ein Doppel-Bogey zu Buche. Ein Bogey hätte letztlich für den Cut gereicht. "Das hatte ich mir natürlich anders vorgestellt, aber daraus kann ich nur lernen", sagte Kaymer, der sich auf Rang 46 in prominenter Begleitung befand. Wie der deutsche Aufsteiger mussten auch sein Vorbild Ernie Els (Südafrika) sowie die Ryder-Cup-Spieler Sergio Garcia (Spanien) und Luke Donald (England) vorzeitig die Koffer packen.

Außenseiter liegen vorne

Stolze zwölf Schläge betrug ihr Rückstand auf die Spitze, an der sich Trevor Immelman mit einem Schlag Vorsprung vor US-Debütant Brandt Snedeker festsetzte. Der Südafrikaner sicherte sich die Position mit Birdies an den letzten beiden Löchern und meinte nach seiner zweiten 68er Runde: "Das hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet. Ich bin völlig überwältigt." Dabei hatte es im Verlauf des letzten Jahres gesundheitlich nicht gut um Trevor Immelman gestanden. Nach dem US Masters 2007 verlor der 29-Jährige zehn Kilo Gewicht, weil er einen Parasiten im Magen hatte.

Woods liegt weit zurück

Außerdem wurde ihm am 18. Dezember ein golfballgroßer gutartiger Tumor entfernt. "Das hat mir gezeigt, dass Golf nicht alles im Leben ist", erklärte Immelman. Seine beste Plazierung in diesem Jahr war ein 40. Rang, bei jedem zweiten Turnier schied er vorzeitig aus. In Augusta wird Immelman am Wochenende der Gejagte sein, und zu den Jägern gehört auch noch Superstar Tiger Woods. Der viermalige Turniersieger kam allerdings an den ersten beiden Tagen noch nicht richtig in Schwung und belegte mit 143 Schlägen (72+71) nur den 13. Platz. Dabei will der 32-Jährige in Augusta den Grundstein zum ersten Grand Slam der Golf-Geschichte legen.

Favorit glaubt noch an den Sieg

Sein Optimismus ist ungebrochen. "Ich bin in einer guten Verfassung. Sieben Schläge Rückstand sind machbar, ich muss einfach gut spielen", sagte Woods, "und mit dem erwarteten Regen und aufgrund des schwierigen Charakters dieses Platzes heißt es jetzt Geduld haben." Am Wochenende sollte es Gewitter, Wind und einen Temperatursturz um zehn auf nur noch 20 Grad geben. Die Statistik jedoch spricht gegen Woods. Letztmals gewann vor 22 Jahren ein Spieler, der nach zwei Tagen nicht in den Top 10 war: Golf-Legende Jack Nicklaus (USA), der mit 18 Major-Siegen auch (noch) die Nummer eins vor Woods (13) ist.

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