Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Golf >

Woods hat kaum noch Siegchancen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Golf - US-Masters  

Woods hat kaum noch Siegchancen

12.02.2010, 22:59 Uhr | dpa

Tiger Woods (Foto: imago)Tiger Woods (Foto: imago) Golf-Superstar Tiger Woods hat nach einer Berg- und Talfahrt über drei Runden beim 72. US-Masters in Augusta/Georgia seinen 5. Masters-Titel seit 2005 aus den Augen verloren. Der 32- jährige Weltranglisten-Erste verbesserte sich nach einer 68er-Runde mit 211 Schlägen zwar vom 13. auf den 5. Rang, doch der Rückstand von sechs Punkten auf den führenden Trevor Immelman (205) ließ ihm wohl keine Siegchance mehr. Hinter dem Südafrikaner belegten US-Profi Brandt Snedeker (207), Steve Flesch (208/USA) und der Engländer Paul Casey (209) vor der Schlussrunde des mit rund 7,4 Millionen Dollar dotierten US-PGA-Turniers die nächsten Plätze.

Märchenhaftes Comeback

Der 28-jährige Immelman steht nach einem Jahr voller Rückschläge vor einem märchenhaften Comeback. Beim Masters 2005 war er Fünfter geworden, danach litt er unter einer geheimnisvollen Krankheit. Im Dezember 2007 wurde ihm ein Tumor im Rücken entfernt. Nur vier Monate später hatte er Sonntag die Riesenchance, zum ersten Mal in das "Grüne Jackett» des Masterssiegers zu schlüpfen. Mit einem Birdie am 18. Grün hielt er Branchenführer Woods auf Distanz.

Woods mit Aufholjagd

Während der zweimalige Masters-Champion Bernhard Langer (1985/1993) und -Debütant Martin Kaymer den Cut verpasst hatten, trat Woods mit sieben Schlägen Rückstand zur Aufholjagd auf dem Par 72-Kurs an. Ein Birdie (ein Schlag unter Par) am 2. Grün passte exakt in seinen Plan, um das Feld aufzurollen. Auch am 10., 13. und 17. Loch gelang ihm noch je ein Schlag unter Par. Der Abschlag am 18. Grün landete im Wald. Aber Woods rettete mit einem Zauberschlag zwischen den Bäumen noch das Par 4. "Ich hatte nur den einen Schuss oder hätte zurückchippen müssen", beschrieb er seinen risikoreichen Schlag.

Kaymer: "Habe so viel gelernt"

Langer und Kaymer hatten sich vorzeitig aus der Kathedrale des Golfs verabschiedet. "Ich habe so viel gelernt", meinte Kaymer ganz entspannt. Der zum Aufsteiger 2007 gewählte Rookie fühlte sich in der Konkurrenz nach seinem rasanten Aufstieg zur Nummer 25 der Welt wie zu Hause. "Nirgends kann man mehr lernen als hier. Um die Grüns muss man Schlagvariationen beherrschen. Aber nirgends kann man so gute Erfahrung sammeln", sagte der Rheinländer.

Veränderung in der Technik

Vor vier Wochen hatte er in Orlando den Cut verpasst und begonnen, seinen Schwung umzustellen. "Ich war mit der alten Technik nicht mehr so zufrieden." Eine kleine Nuance beim Rückschwung erlaubt es ihm nun, "die Beine ruhiger" zu halten. "Ich hätte auch mit meinem alten Schwung hin und wieder sehr gute Wochen gehabt, aber ich will konstant gut spielen", meinte Kaymer.

Auch bei den Senioren sehr erfolgreich

Woods hat zwei Jahre gebraucht, um Entscheidendes an seinem Spiel zu verändern. So lange will Kaymer sich nicht gedulden und erwartet schon in Shanghai Ende April Fortschritte. Derweil will Langer in seiner Wahlheimat USA den Siegeszug auf der Champions-Tour fortsetzen. Seit seinem Wechsel 2007 zu den über 50-jährigen Senioren hat er drei Turniere gewonnen und rund eine Million Dollar verdient.

"Dieser Platz ist nichts für 50-Jährige"

"Ich habe einfach nicht mehr die Energie aufgebracht", sagte Langer, nachdem er durch einen Schlag ins Wasser in Augusta endgültig den Anschluss verloren hatte. "Dieser Platz ist nicht für 50-Jährige gebaut", klagte er über den seit seinem letzten Masters-Sieg um 500 Meter verlängerten Platz.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal